Tsuro - Das Spiel des Pfades

Brettspiele

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Ich habe Tsuro – Das Spiel des Pfades als digitales Brettspiel ausprobiert und war sofort von seinem ungewöhnlichen Grundgedanken angetan: Nicht Figuren sammeln, Gebiete ausbauen oder Karten mit möglichst vielen Sonderregeln ausspielen, sondern Wege legen und beobachten, wohin sie führen. Das klingt zunächst schlicht, erzeugt aber erstaunlich schnell Druck. Jede neue Kachel verändert das Spielfeld für alle, und ein Zug, der gerade noch sicher aussah, kann wenige Augenblicke später in eine Sackgasse führen.

Die Android-Version stammt von Thunderbox Entertainment Ltd. und gehört damit klar in die Brettspiel-Ecke, nicht in die klassische Kategorie hektischer Mobile-Games. Im Play Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,5 aus ungefähr 3.000 Bewertungen. Der Preis beträgt 5,49 €, was für ein Spiel ohne den typischen kostenlosen Einstieg eine bewusste Kaufentscheidung ist. Genau deshalb habe ich nicht nur auf den Spielspaß geschaut, sondern auch darauf, ob der Umfang, die Fairness und die langfristige Motivation diesen Preis rechtfertigen.

Ein Brettspiel, bei dem jeder Zug das ganze Feld verändert

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Auf einem gemeinsamen Spielfeld werden Wegkacheln platziert. Die eigenen Spielfiguren folgen diesen Linien, und wer keinen sicheren Weg mehr hat oder vom Spielfeld verschwindet, scheidet aus. Der entscheidende Kniff ist, dass eine Kachel nicht nur den eigenen Zug beeinflusst. Sie verbindet Wege, verändert Kreuzungen und kann die Bewegungsrichtung mehrerer Figuren gleichzeitig bestimmen.

Ich finde diese gemeinsame Wirkung deutlich spannender als bei vielen digitalen Brettspielen, in denen jeder hauptsächlich seine eigene kleine Aufgabe erledigt. Hier muss ich immer mitdenken, wie eine Platzierung auf die anderen Figuren wirkt. Gleichzeitig darf ich nicht zu lange nur auf den nächsten Zug starren. Ein guter Weg heute kann später zur Falle werden, wenn andere Spieler die offenen Bereiche schließen.

Die Android-Ausgabe ist seit dem 1. März 2016 verfügbar und läuft ab Android 6.0. Das macht sie auch für Geräte interessant, die nicht mehr ganz neu sind. Die aktuelle Version ist 1.12. Für mich ist das praktisch, weil das Spiel keine aufwendige Präsentation braucht, um zu funktionieren. Die eigentliche Qualität steckt in der Übersichtlichkeit des Spielfelds und in den Entscheidungen, nicht in grafischen Effekten.

Warum der Einstieg leichter ist, als die ersten Partien wirken

Die Regeln sind unkompliziert, aber die Konsequenzen eines Zugs sind es nicht. In meiner ersten Partie habe ich noch versucht, möglichst viele Wege offen zu halten. Später wurde mir klar, dass ein großes Netz nicht automatisch sicherer ist. Manchmal ist ein enger, kontrollierter Bereich besser, weil ich dadurch die möglichen Bewegungen der anderen leichter einschätzen kann.

Ein nützlicher Tipp für neue Spieler ist, nicht nur die eigene Figur zu verfolgen. Vor dem Platzieren einer Kachel lohnt sich ein kurzer Blick auf alle Linien, die dadurch verbunden werden. Besonders an Stellen, an denen mehrere Figuren aufeinander zulaufen, kann eine scheinbar defensive Kachel einen Gegner unfreiwillig retten oder die eigene Figur in eine ungünstige Richtung schicken.

Das ist einer der stärksten Aspekte des Spiels: Ich kann selten einfach nach dem Muster „größte freie Fläche gleich bester Zug“ spielen. Entscheidend ist, welche Wege in einigen Zügen noch erreichbar sind. Dadurch entsteht eine angenehme Mischung aus räumlichem Denken, Risikoabwägung und Beobachtung.

Für kurze Runden und konzentrierte Abende

Ich würde Tsuro besonders dann empfehlen, wenn du ein Brettspiel suchst, das ohne lange Vorbereitung funktioniert, aber trotzdem nicht nach zwei Minuten belanglos wird. Es passt gut in eine kurze Pause, wenn du nur eine Runde spielen möchtest, und ebenso auf den Tisch, wenn mehrere Partien hintereinander geplant sind. Die Regeln sind leicht genug, um sie jemandem schnell zu erklären, der digitale Brettspiele sonst eher meidet.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre ein gemeinsamer Abend, an dem niemand Lust auf ein langes Aufbauspiel hat. Statt Kartenstapel, Ressourcen und komplizierter Siegpunktwertung gibt es hier ein überschaubares Spielfeld und unmittelbare Entscheidungen. Nach wenigen Zügen sind alle beteiligt, weil jede gelegte Kachel das gemeinsame Netz verändert. Das macht den Titel zugänglicher als viele strategische Alternativen mit umfangreichen Handbüchern.

Für eine sehr große Gruppe ist das Konzept dagegen weniger bequem. Je mehr Figuren und mögliche Wege gleichzeitig zu beachten sind, desto schwerer wird es, den Überblick zu behalten. Wer Brettspiele vor allem wegen ausgedehnter Verhandlungen, Rollenspiel-Elementen oder umfangreicher Kampagnen spielt, wird hier vermutlich nicht genug Tiefe in dieser Richtung finden. Die Spannung entsteht aus der Wegführung, nicht aus einer langen Entwicklung des eigenen Charakters.

Fortschritt, Druck und die Frage nach dem nächsten Kauf

Bei einem klassischen Premium-Spiel ist für mich besonders wichtig, ob der Reiz aus dem eigentlichen Spiel kommt oder ob ich ständig auf weitere Inhalte hingewiesen werde. Bei diesem Titel bezahle ich einmal 5,49 € für den Download. Das ist eine klare, leicht verständliche Ausgangslage und unterscheidet sich angenehm von kostenlosen Brettspiel-Apps, bei denen der Spielfluss oft durch Werbung, Wartezeiten oder zusätzliche Käufe geprägt sein kann.

Die Kaufentscheidung sollte trotzdem nicht allein nach dem Preis getroffen werden. Tsuro ist kein Spiel, das durch eine lange Charakterentwicklung oder eine ständig wachsende Sammlung an Gegenständen motiviert. Der Fortschritt liegt vor allem darin, die eigenen Entscheidungen besser zu lesen. Ich lerne, gefährliche Kreuzungen früher zu erkennen, die Positionen anderer Figuren einzubeziehen und nicht jede scheinbar sichere Fläche sofort zu verbauen.

Das kann für manche Spieler befriedigender sein als ein klassisches Freischaltsystem, für andere aber auch weniger motivierend. Wenn du nach neuen Belohnungen, Ausrüstung, Leveln oder einer langen Einzelspielerreise suchst, ist dieses Spiel wahrscheinlich nicht die passende Wahl. Wenn du dagegen gerne dieselbe Grundidee in immer neuen Situationen meisterst, funktioniert die Wiederholung deutlich besser.

Der Druck entsteht aus dem Spielfeld, nicht aus künstlichen Timern

Was mir gut gefällt, ist die Art des Drucks. Ich werde nicht durch hektische Reaktionsanforderungen gestresst, sondern durch die Tatsache, dass jede Entscheidung dauerhaft Spuren hinterlässt. Eine ungünstig gelegte Kachel lässt sich nicht einfach zurücknehmen, und ein enger Weg kann später über Sieg oder Ausscheiden entscheiden.

Das macht das Spiel auch für Menschen interessant, die schnelle Action-Games nicht mögen. Ich kann mir Zeit nehmen, die Situation zu betrachten, und trotzdem entsteht Spannung. Der Nachteil ist, dass sich eine Runde für besonders vorsichtige Spieler langsamer anfühlen kann. Wer lange über jede Möglichkeit nachdenkt, bremst den Rhythmus, vor allem wenn mehrere Personen am Spiel beteiligt sind.

Mein praktischer Rat ist deshalb, zunächst nicht den perfekten Zug zu suchen. Besser ist es, die gefährlichsten Entwicklungen auszuschließen. Welche Verbindung könnte eine gegnerische Figur in eine gute Position bringen? Welche eigene Route bleibt offen, wenn ich diesen Bereich schließe? Diese Fragen führen meist schneller zu einer brauchbaren Entscheidung als der Versuch, das gesamte Netz vollständig vorauszuberechnen.

Wiederholungen leben von neuen Entscheidungen

Der Wiederspielwert hängt stark davon ab, ob du Freude an räumlichen Puzzles hast. Die Grundregeln verändern sich nicht ständig, und genau das ist zugleich Stärke und Grenze. Ich kann mich auf die taktische Aufgabe konzentrieren, statt jedes Mal neue Sonderregeln zu lernen. Dafür wird die Erfahrung weniger abwechslungsreich, wenn ich grundsätzlich lieber wechselnde Szenarien und überraschende Karteneffekte mag.

Eine interessante Spielweise ist, die eigene Position nicht immer als oberste Priorität zu behandeln. Manchmal lohnt es sich, einen Bereich so zu gestalten, dass zwei andere Figuren miteinander in Konflikt geraten. Das ist kein sicherer Plan, weil sich die Wege anschließend anders entwickeln können als erwartet. Es zeigt aber, dass die Partie nicht nur aus Selbstschutz besteht. Gute Züge entstehen oft dadurch, dass ich das gesamte Netz als System betrachte.

Diese Perspektive ist ein konkreter Unterschied zu vielen einfachen Brettspiel-Apps. Dort kann ich häufig meine eigene Punktzahl optimieren, ohne dass die Aktionen der anderen unmittelbar meine Bewegungsoptionen verändern. Hier ist die Grenze zwischen Angriff und Verteidigung viel weniger klar. Eine Kachel kann gleichzeitig meine Route verbessern und die eines anderen Spielers gefährlich verkürzen.

Fairness im Wettbewerb und der Wert einer klaren Kaufentscheidung

Aus meiner Sicht wirkt das Spielprinzip grundsätzlich fair, weil alle mit demselben Wegesystem arbeiten und der entscheidende Konflikt offen auf dem Spielfeld sichtbar ist. Ich muss nicht erraten, ob ein Gegner heimlich bessere Ausrüstung besitzt. Die relevanten Entscheidungen entstehen aus der Platzierung der Kacheln und aus der Fähigkeit, mögliche Verbindungen einzuschätzen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Partie gleichmäßig verläuft. Die Ausgangslage, die verfügbaren Kacheln und die Entscheidungen der Mitspieler können eine Runde stark prägen. Wer nach einem streng kontrollierten Strategiespiel sucht, in dem sich der bessere Spieler fast immer durchsetzt, könnte die wechselnden Situationen als zu unberechenbar empfinden. Für mich gehört dieses Risiko aber zum Reiz: Ich plane, ohne vollständige Sicherheit zu haben.

Fairness zeigt sich hier vor allem darin, dass eine Niederlage nachvollziehbar bleibt. Wenn meine Figur in eine schlechte Richtung läuft, kann ich meistens zurückverfolgen, welche Platzierung dazu beigetragen hat. Das macht den Ausgang lehrreich. Ich verliere nicht einfach gegen eine undurchsichtige Mechanik, sondern sehe, dass ich eine Verbindung unterschätzt oder den Raum falsch eingeschätzt habe.

Warum das Premium-Modell für dieses Spiel passt

Der einmalige Preis von 5,49 € ist für mich leichter zu bewerten als ein kostenloser Download mit unklarer Ausgabenstruktur. Ich weiß vor dem Kauf, dass ich für das Spiel selbst bezahle, und kann danach beurteilen, ob ich genau diese Art von Brettspiel regelmäßig nutzen möchte. Wer nur gelegentlich ein digitales Spiel öffnet, sollte trotzdem überlegen, ob das eher taktische Weglegen zum eigenen Geschmack passt.

Für eine Gruppe kann die Ausgabe besonders sinnvoll sein, wenn das Gerät gemeinsam genutzt wird und mehrere Personen nacheinander spielen. Der Wert entsteht dann nicht nur aus einzelnen Solorunden, sondern aus dem gemeinsamen Erleben der überraschenden Wendungen. Wenn du dagegen ausschließlich sehr kurze Einzelaktionen suchst, könnte ein kostenloses Puzzle mit einzelnen Levels besser zu deinem Nutzungsverhalten passen.

Ich würde außerdem nicht erwarten, dass der Preis automatisch eine riesige Menge an Inhalten bedeutet. Der Kern ist ein konzentriertes Brettspiel, kein umfangreiches Sammelspiel. Genau darin liegt die ehrliche Einordnung: Du kaufst eine klar umrissene Spielerfahrung, deren Qualität davon abhängt, ob dir das Legen und Lesen von Wegen Spaß macht.

Für wen die Konkurrenz geeigneter sein kann

Im Vergleich zu klassischen Kartenspielen ist Tsuro visueller und stärker vom gemeinsamen Spielfeld abhängig. Bei einem Kartenspiel konzentriere ich mich oft auf meine Hand und auf den richtigen Zeitpunkt für einzelne Effekte. Hier liegt die Information offen vor mir, aber sie ist räumlich miteinander verbunden. Das verlangt weniger Regelwissen und mehr Aufmerksamkeit für Muster.

Gegenüber großen digitalen Brettspiel-Adaptionen wirkt der Titel bewusst schlank. Es gibt keinen Grund, sich lange in eine komplexe Welt einzuarbeiten. Das ist ideal für Einsteiger und für Familien, die ein Spiel mit niedriger Einstiegshürde suchen. Wer jedoch Kampagnen, viele Fraktionen, umfangreiche Statistiken oder eine starke erzählerische Entwicklung erwartet, wird mit einem größeren Strategiespiel wahrscheinlich glücklicher.

Auch einfache Puzzle-Apps haben einen anderen Schwerpunkt. Dort löse ich meist eine Aufgabe, die für mich vorbereitet wurde. Bei Tsuro entstehen die Aufgaben während der Partie durch die Aktionen aller Beteiligten. Das sorgt für mehr soziale Spannung, kann aber auch frustrierender sein, wenn ein anderer Spieler eine Verbindung legt, die meine Planung zunichtemacht.

Was ich vor dem Kauf praktisch wissen würde

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zu meiner Einschätzung, dass der Konflikt abstrakt bleibt. Es gibt keine düstere Inszenierung, die das Spiel unnötig schwer zugänglich macht. Trotzdem sollten jüngere Kinder bereits Freude daran haben, Linien zu verfolgen und Folgen eines Zugs abzuschätzen. Die Altersfreigabe bedeutet nicht automatisch, dass jede Partie für sehr kleine Kinder gleich verständlich ist.

Die technischen Voraussetzungen sind mit Android 6.0 vergleichsweise niedrig. Wer ein älteres kompatibles Gerät nutzt, hat dadurch eine bessere Chance, das Spiel überhaupt installieren zu können. Für mich ist das ein Pluspunkt, weil ein ruhiges Brettspiel nicht zwingend die neueste Hardware braucht. Die Version 1.12 zeigt außerdem, welche Fassung aktuell angeboten wird, was beim Abgleich mit dem eigenen Gerät hilfreich sein kann.

Eine wichtige Frage ist, ob du lieber gegen Menschen oder gegen computergesteuerte Gegner spielst. Für meine Kaufentscheidung würde ich den Titel vor allem dann wählen, wenn ich das Brettspielgefühl und das gemeinsame Nachdenken schätze. Wenn du ausschließlich eine dauerhaft umfangreiche Einzelspieler-Kampagne erwartest, solltest du dir vor dem Kauf genau überlegen, ob das offene, wiederholbare Spielprinzip dir genug Abwechslung bietet.

Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, Niederlagen nicht als bloßes Pech abzuhaken. Natürlich können ungünstige Kacheln oder überraschende Verbindungen eine Rolle spielen. Trotzdem gibt es fast immer eine Entscheidung, die ich im Nachhinein untersuchen kann. Ich empfehle neuen Spielern, nach einer verlorenen Runde nicht nur auf den letzten Zug zu schauen. Häufig beginnt das Problem mehrere Platzierungen vorher, wenn ein Bereich zu früh geschlossen wurde.

Meine drei wichtigsten Spieltipps

  • Denke in Bewegungsrichtungen statt in freien Flächen: Eine große offene Zone ist nicht automatisch sicher. Entscheidend ist, welche Linien deine Figur beim nächsten Schritt tatsächlich erreichen kann.
  • Beobachte Engstellen früh: Wo mehrere Wege zusammenlaufen, solltest du nicht nur deinen aktuellen Zug prüfen. Solche Stellen können später den gesamten Verlauf einer Partie bestimmen.
  • Vermeide automatische Sicherheitszüge: Eine Kachel, die kurzfristig bequem aussieht, kann anderen Spielern eine bessere Route schenken. Prüfe deshalb immer, wem die neue Verbindung nützt.

Diese Tipps machen das Spiel nicht berechenbar, aber sie verbessern die Qualität der eigenen Entscheidungen. Besonders der zweite Punkt hat meinen Umgang mit dem Spielfeld verändert. Anfangs habe ich offene Stellen bevorzugt, später habe ich gelernt, dass kontrollierte Engpässe manchmal mehr Sicherheit bieten als möglichst viele Ausweichmöglichkeiten.

Mein Urteil zur langfristigen Nutzung

Nach mehreren Partien sehe ich Tsuro als konzentriertes digitales Brettspiel für Menschen, die einfache Regeln und echte Konsequenzen mögen. Die App braucht keine komplizierte Erklärung, um interessante Entscheidungen zu erzeugen. Gleichzeitig ist sie nicht völlig belanglos, weil jede Kachel in das gemeinsame Wegenetz eingreift und die Planung der anderen beeinflusst.

Die größten Stärken liegen für mich in der Klarheit, der fair nachvollziehbaren Taktik und dem ungewöhnlichen Druck, der ganz ohne hektische Zeitvorgaben entsteht. Ich kann das Spiel Freunden erklären, die sonst keine großen Brettspiel-Fans sind, und trotzdem nach kurzer Zeit über riskante Platzierungen und überraschende Wege diskutieren.

Die Grenzen sind ebenso klar. Wer umfangreiche Fortschrittssysteme, ständig neue Inhalte oder eine lange Geschichte sucht, wird hier nicht das richtige Format finden. Auch Spieler, die ungern durch andere beeinflusst werden, könnten sich an der gemeinsamen Spielfläche stören. Eine Partie kann sich außerdem anders entwickeln, als ich geplant habe, weil ein einziger Zug mehrere Routen verändert.

Für 5,49 € würde ich den Kauf vor allem dann empfehlen, wenn du bereits weißt, dass dir abstrakte Brettspiele mit räumlicher Planung gefallen. Der einmalige Preis ist transparent, aber der Wert hängt stark davon ab, wie oft du bereit bist, denselben Kernmechanismus in neuen Situationen zu spielen. Als gelegentliche gemeinsame Beschäftigung funktioniert der Titel besser als als endloses Hauptspiel auf dem Smartphone.

Mein persönliches Fazit fällt positiv, aber bewusst eingeschränkt aus: Tsuro ist dann stark, wenn du aus wenigen Regeln viele taktische Entscheidungen ziehen möchtest. Ich würde es einem Freund empfehlen, der ein ruhiges, zugängliches und trotzdem überraschendes Brettspiel sucht. Für Fans von Kampagnen, Sammelsystemen oder großer erzählerischer Tiefe würde ich eher zu einer anderen Alternative raten. Wer aber gerne Wege legt, Risiken abwägt und zusieht, wie aus einem kleinen Zug ein großes Problem entsteht, bekommt hier eine eigenständige Spielerfahrung von Thunderbox Entertainment Ltd., die ihren Platz auf Android verdient.

Vorteile

  • Einfache Regeln ermöglichen einen schnellen Einstieg für neue Spieler.
  • Die Partien dauern meist nur wenige Minuten und eignen sich für zwischendurch.
  • Schöne
  • ruhige Gestaltung sorgt für eine angenehme Atmosphäre.
  • Mehrere Spielmodi bieten Abwechslung allein und mit anderen.
  • Die strategische Planung bleibt auch nach vielen Partien interessant.

Nachteile

  • Der Zufallsanteil beim Ziehen der Plättchen kann frustrierend sein.
  • Auf kleineren Displays wirkt das Spielfeld teilweise unübersichtlich.
  • Der Umfang an Inhalten ist im Vergleich zu komplexen Brettspiel-Apps begrenzt.
  • Für Solospieler fehlt langfristig etwas mehr taktische Abwechslung.
  • Die digitale Umsetzung richtet sich eher an kurze als an sehr lange Spielabende.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist Tsuro – Das Spiel des Pfades und wie funktioniert das Spielprinzip?

Tsuro – Das Spiel des Pfades ist ein strategisches Brettspiel für Mobilgeräte, bei dem du Wegplättchen auf einem Spielfeld platzierst. Jede Karte verlängert die Wege der Spielfiguren und kann dadurch eigene oder gegnerische Bewegungen beeinflussen. Ziel ist es, möglichst lange auf dem Spielfeld zu bleiben, während du andere Spieler geschickt an den Rand oder in ungünstige Situationen lenkst.

Kann ich Tsuro allein spielen oder wird eine Internetverbindung benötigt?

Die App bietet je nach Version verschiedene Spielmöglichkeiten, darunter Partien gegen computergesteuerte Gegner und Mehrspielerpartien. Für bestimmte Online-Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein, während lokale oder Einzelspieler-Modi teilweise offline funktionieren. Vor dem Download solltest du außerdem prüfen, welche Multiplayer-Optionen auf deinem Gerät und in deiner aktuellen App-Version tatsächlich verfügbar sind.

Ist Tsuro für Anfänger geeignet oder braucht man Erfahrung mit Strategiespielen?

Tsuro ist grundsätzlich leicht zu verstehen und eignet sich auch für Spieler, die noch wenig Erfahrung mit digitalen Brettspielen haben. Die Regeln lassen sich schnell erlernen, doch hinter dem einfachen Spielprinzip steckt taktische Tiefe. Besonders wichtig sind vorausschauendes Planen, das Beobachten gegnerischer Wege und die Fähigkeit, kurzfristige Vorteile gegen langfristige Sicherheit abzuwägen.

Für welche Altersgruppe eignet sich Tsuro und können mehrere Personen gemeinsam spielen?

Das Spiel eignet sich vor allem für Familien, Gelegenheitsspieler und Fans klassischer Brettspiele. Die übersichtlichen Regeln machen den Einstieg unkompliziert, während die wechselnden Wegverbindungen für unterschiedliche Altersgruppen interessant bleiben. Mehrere Personen können in passenden Spielmodi gemeinsam spielen; welche Anzahl an Mitspielern unterstützt wird, kann jedoch abhängig von Plattform, Version und gewählter Partie variieren.

Gibt es in Tsuro In-App-Käufe, Werbung oder besondere Anforderungen an das Gerät?

Vor der Installation solltest du die Angaben im jeweiligen App-Store zu Preis, Werbung und möglichen In-App-Käufen kontrollieren, da sich diese Informationen durch Updates oder unterschiedliche Plattformen ändern können. Für eine angenehme Nutzung sind ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät und ausreichend Speicherplatz notwendig. Auf älteren Geräten können Ladezeiten, Darstellung oder Animationen weniger flüssig ausfallen.

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