Wetterblick: Wetter & Radar

Wetter

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Ich habe Wetterblick: Wetter & Radar als Wetter-App von MSlabs ausprobiert und dabei besonders darauf geachtet, wie gut sie sich in unterschiedlichen Alltagssituationen lesen und bedienen lässt. Der Ansatz ist angenehm praktisch: Statt nur eine Temperatur und ein Wettersymbol zu zeigen, verbindet die App Vorhersagen mit Modellkarten und aktuellen Live-Messwerten. Dadurch richtet sie sich nicht ausschließlich an Menschen, die morgens schnell wissen möchten, ob sie einen Regenschirm brauchen, sondern auch an Nutzer, die Wetterentwicklungen genauer nachvollziehen wollen.

Mein erster Eindruck fällt positiv aus, weil die Anwendung nicht versucht, mit unnötig vielen Themenbereichen von ihrer eigentlichen Aufgabe abzulenken. Sie bleibt beim Wetter und bietet dabei mehrere Betrachtungsebenen. Genau diese Mischung ist interessant, wenn man eine übersichtliche Anwendung sucht, aber gelegentlich mehr als eine einfache Tagesprognose benötigt. Gleichzeitig ist sie nicht automatisch für jeden die beste Wahl. Wer ausschließlich eine extrem reduzierte Anzeige mit möglichst wenig Auswahl bevorzugt, könnte die zusätzlichen Karten und Messwerte eher als Aufwand empfinden.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Bei einer Wetter-App entscheidet sich die Qualität oft in wenigen Sekunden. Ich möchte nicht erst lange suchen, wenn ich vor dem Verlassen der Wohnung wissen muss, ob sich eine Fahrradtour lohnt. Wetterblick ist in diesem Punkt sinnvoll aufgebaut, weil die wesentlichen Informationen nicht hinter einer fachlichen Erklärung verschwinden. Die Kombination aus Vorhersage, Karten und Messwerten lässt sich je nach Situation unterschiedlich nutzen: Für den schnellen Blick genügt die Prognose, für eine genauere Einschätzung kann ich anschließend in die Karten wechseln.

Besonders hilfreich finde ich diese Staffelung für Menschen, die Informationen lieber schrittweise aufnehmen. Eine reine Zahlenwand kann schnell ermüden, während eine ausschließlich grafische Darstellung bei manchen Wetterlagen zu ungenau bleibt. Hier kann ich zunächst die grobe Entwicklung prüfen und anschließend einzelne Details ansehen. Die Stärke liegt weniger in einer einzelnen Anzeige als in der Möglichkeit, zwischen Überblick und Einordnung zu wechseln.

Die Modellkarten sind dabei nicht nur ein dekoratives Extra. Wer schon einmal erlebt hat, dass eine lokale Vorhersage und das tatsächliche Wetter auseinanderliegen, kann mit einer Karte besser verstehen, ob sich ein Regengebiet nähert oder ob eine Prognose nur eine kurze Unsicherheit enthält. Ich würde neuen Nutzern empfehlen, nicht sofort jede verfügbare Darstellung zu öffnen. Besser ist es, zuerst die normale Vorhersage zu lesen und die Modellkarten nur dann einzusetzen, wenn die Wetterlage unklar ist oder eine Entscheidung davon abhängt.

Für die Lesbarkeit spielt außerdem die eigene Aufmerksamkeit eine Rolle. Wetterdaten können dicht wirken, besonders wenn mehrere Zeiträume oder Messwerte nebeneinander stehen. Menschen, die mit kleinen Symbolen oder kompakten Zahlen Schwierigkeiten haben, sollten sich Zeit nehmen und prüfen, welche Darstellung ihnen am verständlichsten erscheint. Eine App kann Informationen übersichtlich anordnen, aber sie kann nicht für jede Person dieselbe visuelle Hierarchie schaffen.

Die Bedienung wirkt für mich eher funktional als verspielt. Das passt zur Kategorie und verhindert, dass wichtige Angaben zwischen Animationen untergehen. Gleichzeitig bedeutet dieser nüchterne Ansatz, dass Nutzer, die besonders große Bedienelemente oder eine stark vereinfachte Oberfläche erwarten, ihre persönlichen Geräteeinstellungen ausprobieren sollten. Die Anwendung ist als Wetterwerkzeug gedacht, nicht als speziell ausgewiesene Assistenzlösung.

Wie ich die Informationen sinnvoll sortiere

Im Alltag nutze ich eine einfache Reihenfolge: Erst prüfe ich die kurzfristige Vorhersage, danach die Live-Messwerte und erst bei Bedarf eine Modellkarte. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mich von einer großflächigen Wetterentwicklung verunsichern lasse, obwohl für meinen aktuellen Ort nur eine kurze Schauerphase relevant ist. Umgekehrt helfen die Karten, wenn die Vorhersage mehrere Möglichkeiten offenlässt.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist auch, Wetterblick nicht nur morgens zu öffnen. Vor einem Termin am Nachmittag kann ein zweiter Blick deutlich sinnvoller sein als eine lange Planung am Vorabend. Das gilt besonders für Wege zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich verwende die App dann nicht, um eine scheinbar exakte Entscheidung zu erzwingen, sondern um die Unsicherheit besser einzuschätzen.

Für ältere Nutzer oder Menschen, die digitale Anwendungen nur gelegentlich verwenden, ist dieser schrittweise Umgang wichtig. Ich würde nicht voraussetzen, dass Modellkarten sofort selbsterklärend sind. Sie entfalten ihren Nutzen vor allem dann, wenn man bereits weiß, welche Frage man beantworten möchte: Kommt das Niederschlagsgebiet auf mich zu? Wie verändert sich die Wetterlage? Ist der aktuelle Messwert nur eine Momentaufnahme?

Motorische und sensorische Anforderungen

Eine Wetter-App wird oft unterwegs, mit einer Hand oder unter Zeitdruck geöffnet. Das stellt andere Anforderungen als die Nutzung am Schreibtisch. Ich achte deshalb darauf, ob ich Informationen schnell erreichen kann, ohne viele kleine Bedienelemente präzise treffen zu müssen. Wetterblick eignet sich grundsätzlich für kurze Kontrollblicke, doch die Detailansichten verlangen mehr Konzentration. Wer mit feinmotorischen Bewegungen Probleme hat, sollte die App eher in einer ruhigen Situation verwenden und nicht während des Gehens oder bei schlechtem Wetter draußen.

Das ist kein spezieller Fehler dieser Anwendung, aber bei Karten und Messwerten besonders relevant. Eine Karte kann viele Informationen auf engem Raum bündeln. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder einer erhöhten Lichtempfindlichkeit kann das anstrengender sein als eine einfache Textprognose. Ob die Darstellung auf dem eigenen Gerät angenehm bleibt, hängt stark von Bildschirmgröße, Systemschrift und persönlichen Anzeigeeinstellungen ab. Ich würde deshalb vor einer längeren Nutzung testen, ob sich Texte und Symbole ausreichend klar erkennen lassen.

Auch bei Farben ist Vorsicht sinnvoll. Wetterkarten arbeiten häufig mit Farbabstufungen, weil sich damit Intensitäten schnell darstellen lassen. Wer bestimmte Farben schwer auseinanderhalten kann, sollte nicht nur auf die Farbfläche achten, sondern sie mit den übrigen Angaben und dem zeitlichen Verlauf abgleichen. Ich würde eine Karte nie als einzige Grundlage für eine wichtige Entscheidung verwenden, wenn die Farbcodierung für mich nicht eindeutig ist.

Für Nutzer mit Hörbeeinträchtigungen ist eine visuelle Wetter-App grundsätzlich angenehmer als ein Dienst, der stark auf akustische Hinweise setzt. Wetterblick kann seine Informationen über Vorhersagen, Karten und Messwerte vermitteln, ohne dass ich eine Sprachausgabe oder einen Tonhinweis benötige. Das heißt allerdings nicht automatisch, dass jede Information für jede unterstützende Technologie optimal aufbereitet ist. Wer auf eine bestimmte Bildschirmlesefunktion angewiesen ist, sollte die wichtigsten Ansichten mit dem eigenen Gerät ausprobieren.

Menschen mit kognitiven Einschränkungen profitieren meiner Einschätzung nach von einem festen Nutzungsmuster. Statt alle Ansichten gleichzeitig zu erkunden, kann man sich auf eine tägliche Routine beschränken: aktueller Zustand, nächster Zeitraum, bei Bedarf Karte. So wird die App nicht zu einer Sammlung von Wetterdaten, sondern zu einem überschaubaren Werkzeug. Die zusätzlichen Informationen sind wertvoll, können aber auch überfordern, wenn man sie ohne konkrete Frage öffnet.

Ein realistischer Alltagstest

Stell dir vor, du musst morgens zu einem Arzttermin und möchtest den Weg mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Temperatur allein hilft dir dabei kaum. Ich würde zuerst die Vorhersage für die betreffende Zeit ansehen, danach die aktuellen Messwerte prüfen und schließlich eine Modellkarte öffnen, wenn Regen in der Umgebung möglich ist. Wenn die Karte zeigt, dass sich ein Niederschlagsgebiet in die gewünschte Richtung bewegt, ist eine kurze Verschiebung oder ein anderes Verkehrsmittel vielleicht sinnvoller.

Dieser Ablauf ist auch für Menschen hilfreich, die sich bei wechselnden Bedingungen unsicher fühlen. Die App nimmt ihnen die Entscheidung nicht ab, liefert aber mehrere Blickwinkel. Wer Schwierigkeiten hat, viele Informationen gleichzeitig zu verarbeiten, kann bei der ersten Vorhersage bleiben und die Karte nur gemeinsam mit einer vertrauten Person betrachten. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Zugänglichkeit nicht nur von der Oberfläche abhängt, sondern auch davon, wie flexibel ein Werkzeug in den eigenen Alltag eingebaut werden kann.

Situativer Zugang: unterwegs, zu Hause und bei wechselndem Wetter

Der größte praktische Vorteil liegt für mich in der Verbindung verschiedener Wetterebenen. Zu Hause kann ich mir etwas mehr Zeit nehmen und eine Modellkarte betrachten. Unterwegs reicht oft ein kurzer Blick auf die aktuelle Entwicklung. Diese unterschiedliche Nutzung macht die App vielseitiger als eine reine Standardanzeige, bei der ich nur eine einzelne Prognoseform bekomme.

Für Pendler kann die Kombination aus Vorhersage und Live-Messwerten nützlich sein, wenn zwischen Start und Ziel ein deutlicher Wetterunterschied liegt. Ein Messwert am aktuellen Ort beschreibt schließlich nicht automatisch die Situation am Ziel. Die Karten helfen dabei, die regionale Entwicklung gedanklich einzubeziehen. Ich würde trotzdem nicht so tun, als könnten solche Informationen jede lokale Überraschung verhindern. Wetter bleibt veränderlich, und eine Karte ist eine Entscheidungshilfe, keine Garantie.

Auch bei Freizeitaktivitäten zeigt sich ein klarer Anwendungsfall. Vor einer Wanderung, einem Marktbesuch oder einer längeren Fahrt kann ich die Wetterlage nicht nur anhand eines Symbols beurteilen. Die Modellkarten geben mir eher ein Gefühl dafür, ob eine Veränderung großflächig oder nur punktuell ist. Gerade bei kurzen Ausflügen ist das hilfreich, weil ich dadurch besser entscheide, ob leichte Kleidung genügt oder eine Regenjacke in den Rucksack gehört.

Für Menschen mit gesundheitlicher Empfindlichkeit kann die App ebenfalls interessant sein, sofern sie Wetterveränderungen regelmäßig beobachten möchten. Aktuelle Messwerte und Prognosen lassen sich dabei getrennt betrachten. Ich würde allerdings vermeiden, aus Wetterdaten medizinische Schlüsse abzuleiten. Die Anwendung kann bei der persönlichen Planung helfen, ersetzt aber keine fachliche Einschätzung.

Die Altersfreigabe ab null Jahren macht die App grundsätzlich zu einer niedrigschwelligen Wetteranwendung für Familien. Das bedeutet nicht, dass jedes Kind die komplexeren Karten allein verstehen muss. Für jüngere Nutzer ist die einfache Frage „Brauche ich eine Jacke?“ wahrscheinlich geeigneter als eine detaillierte Interpretation von Modellkarten. Eltern können die zusätzlichen Ansichten nutzen, um Kindern zu erklären, warum sich Wetterprognosen verändern, ohne daraus eine scheinbare Gewissheit zu machen.

Wetterblick im Vergleich zu üblichen Alternativen

Im Vergleich zur vorinstallierten Wetteranzeige auf vielen Smartphones wirkt Wetterblick für mich dann stärker, wenn ich mehr Kontext brauche als eine aktuelle Temperatur und eine kurze Prognose. Die Standardlösung ist oft schneller für den allerersten Blick und kann für sehr einfache Bedürfnisse vollkommen ausreichen. Wer aber aktuelle Messwerte und Modellkarten bewusst miteinander verbinden möchte, bekommt hier einen vielseitigeren Ansatz.

Gegenüber stark spezialisierten Wetterdiensten ist die App weniger eindeutig auf eine einzelne Nutzergruppe zugeschnitten. Eine Anwendung für den professionellen Outdoor-Einsatz kann in bestimmten Bereichen die passendere Wahl sein, wenn man sehr spezielle Planungsfunktionen erwartet. Wetterblick gefällt mir eher als mittlere Lösung: ausführlicher als die typische Systemanzeige, aber nicht ausschließlich auf Experten oder eine bestimmte Sportart ausgerichtet.

Diese Position ist zugleich eine Grenze. Wer nur eine möglichst große, kontrastreiche Zahl auf dem Bildschirm sehen möchte, könnte mit einer noch einfacheren Wetter-App besser zurechtkommen. Wer dagegen mit Karten arbeiten will, sollte bereit sein, sich kurz mit deren Bedeutung zu beschäftigen. Die App ist am überzeugendsten, wenn man zwischen diesen beiden Bedürfnissen liegt und sowohl Schnelligkeit als auch Einordnung schätzt.

Verbleibende Hürden und praktische Grenzen

Die größte Hürde ist nicht die Zahl der Funktionen, sondern die Frage, wie viel Wetterinformation man tatsächlich verarbeiten möchte. Vorhersagen, Modellkarten und Live-Messwerte können ein genaueres Bild ergeben, aber sie verlangen auch mehr Aufmerksamkeit als ein einzelnes Wettersymbol. Für Menschen mit geringer digitaler Erfahrung wäre eine kurze Einführung in die verschiedenen Ansichten hilfreich. Beim ersten Kontakt sollte man deshalb nicht erwarten, sofort jede Darstellung intuitiv zu verstehen.

Eine weitere Grenze betrifft die Interpretation. Modellkarten sehen präzise aus, obwohl sie keine absolute Sicherheit versprechen. Ich halte es für wichtig, auf Trends statt auf einzelne Farbflächen oder einzelne Zahlen zu achten. Wer eine Karte wie eine exakte Ortsvorhersage behandelt, kann leicht zu viel Vertrauen in eine Darstellung setzen. Mein Tipp ist, bei wichtigen Wegen immer einen zeitlichen Puffer und eine praktische Alternative einzuplanen.

Auch für Nutzer mit besonderen visuellen Bedürfnissen bleibt die persönliche Prüfung entscheidend. Die Anwendung ist nicht als zertifizierte Barrierefreiheitslösung ausgewiesen, daher würde ich mich nicht allein auf allgemeine Erwartungen verlassen. Schriftgröße, Kontrast, Bildschirmhelligkeit und die Bedienungshilfen des Smartphones können den Eindruck deutlich verändern. Eine App, die auf einem Gerät gut lesbar ist, muss sich auf einem anderen nicht genauso anfühlen.

Bei motorischen Einschränkungen kann die Nutzung von Karten ebenfalls anspruchsvoller sein als das Lesen einer einfachen Prognose. Wenn präzise Gesten oder kleine Auswahlbereiche nötig sind, ist eine ruhige Bedienumgebung besser geeignet. Für den schnellen Einsatz bei Regen oder mit Handschuhen würde ich die App nicht als einziges Werkzeug einplanen. In solchen Situationen ist eine vorherige Entscheidung zu Hause oft angenehmer.

Das kostenlose Grundangebot macht den Einstieg leicht. Zusätzlich gibt es In-App-Käufe im Bereich von unter einem Euro bis knapp fünf Euro bei Abrechnung über Google Play. Wer die App zunächst kennenlernen möchte, kann sie daher ohne Kaufentscheidung ausprobieren. Vor einem Kauf würde ich prüfen, ob die zusätzlichen Möglichkeiten den eigenen Alltag wirklich verbessern. Für einen gelegentlichen Wetterblick reicht die kostenlose Nutzung möglicherweise bereits aus; regelmäßige Nutzer mit Interesse an detaillierten Ansichten könnten den erweiterten Umfang anders bewerten.

Technisch sollte außerdem das verwendete Smartphone berücksichtigt werden. Die App läuft ab Android 7.0, wodurch sie auch für ältere kompatible Geräte interessant sein kann. Auf einem kleinen oder langsameren Gerät können Karten naturgemäß weniger komfortabel wirken als auf einem größeren Bildschirm. Das ist kein Grund, sie grundsätzlich auszuschließen, aber ein wichtiger Unterschied zwischen „funktioniert“ und „fühlt sich angenehm an“.

Mein inklusives Urteil zur Wetter-App

Wetterblick von MSlabs ist für mich eine gute Wahl, wenn eine Wetter-App mehr leisten soll als den morgendlichen Blick auf das Wettersymbol. Die Verbindung aus Prognosen, Modellkarten und Live-Messwerten bietet einen echten Mehrwert für Pendler, Familien, Radfahrer und alle, die Wetterveränderungen besser einordnen möchten. Gleichzeitig bleibt die Anwendung nah genug am Alltag, um nicht nur für Wetterbegeisterte interessant zu sein.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 aus 139 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen hat die App bereits eine sichtbare Nutzerbasis. Sie ist kostenlos erhältlich, für alle Altersgruppen freigegeben und erschien am 4. Oktober 2021. Die aktuelle Version ist 5.15.0. Diese Angaben machen den Einstieg unkompliziert, ersetzen aber nicht den persönlichen Test auf dem eigenen Gerät.

Ich empfehle die App besonders Menschen, die Informationen gern in mehreren Stufen prüfen: erst schnell, dann bei Bedarf genauer. Für Nutzer mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen kann sie je nach Gerät und persönlicher Einstellung gut funktionieren, doch ich würde die Lesbarkeit und Bedienung der Karten vorher selbst testen. Die inklusive Stärke von Wetterblick liegt in der flexiblen Informationsmenge, nicht in einem ausdrücklich ausgewiesenen Spezialmodus.

Wer eine extrem einfache Anzeige, besonders große Bedienelemente oder eine vollständig auf spezielle Bedienhilfen zugeschnittene Lösung sucht, sollte sich auch andere Optionen ansehen. Ebenso ist eine fachlich spezialisierte Wetter-App möglicherweise sinnvoller, wenn sehr genaue Outdoor- oder Planungsfunktionen im Mittelpunkt stehen. Für meinen Alltag bietet Wetterblick jedoch einen überzeugenden Mittelweg: schnell genug für den kurzen Check, ausführlich genug für eine begründete Entscheidung und offen genug, um die eigene Nutzung an unterschiedliche Situationen anzupassen.

Mein Fazit fällt deshalb klar, aber nicht blind begeistert aus: Wetterblick: Wetter & Radar ist eine empfehlenswerte kostenlose Wetter-App für alle, die Prognosen nicht nur ablesen, sondern besser verstehen möchten. Ich würde sie installieren, wenn mir regionale Entwicklung, aktuelle Messwerte und eine zusätzliche Kartenansicht wichtig sind. Für eine möglichst reduzierte Ein-Klick-Wetteranzeige oder besondere Barrierefreiheitsanforderungen würde ich dagegen erst prüfen, ob eine andere Anwendung besser zum eigenen Gerät und zur persönlichen Bedienweise passt.

Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Temperatur
  • Regenwahrscheinlichkeit und Wind
  • Radaransicht hilft
  • heranziehende Niederschlagsgebiete früh zu erkennen
  • Unterstützt mehrere Orte für Reisen
  • Familie oder Zweitwohnsitz
  • Praktische Vorhersagen für die nächsten Tage erleichtern die Planung
  • Wetterdaten lassen sich schnell direkt auf dem Startbildschirm abrufen

Nachteile

  • Genauigkeit kann je nach Region und Wetterlage deutlich schwanken
  • Einige Zusatzfunktionen sind möglicherweise nur mit Premiumzugang verfügbar
  • Werbung kann die Nutzung der kostenlosen Version beeinträchtigen
  • Radar- und Kartendaten können unterwegs relativ viel Datenvolumen verbrauchen
  • Für selten besuchte Orte wirkt die Vielzahl an Informationen teilweise überladen
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Häufig gestellte Fragen

Was ist Wetterblick: Wetter & Radar und welche Informationen bietet die App?

Wetterblick: Wetter & Radar ist eine Wetter-App, die aktuelle Wetterbedingungen, Vorhersagen und Niederschlagsinformationen übersichtlich zusammenfasst. Je nach ausgewähltem Standort können Nutzer unter anderem Temperatur, gefühlte Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit, Bewölkung und Regenwahrscheinlichkeit prüfen. Besonders praktisch ist die Radaransicht, mit der sich heranziehende Niederschlagsgebiete besser einschätzen lassen. Die genaue Darstellung und der verfügbare Funktionsumfang können je nach Region und App-Version variieren.

Wie zuverlässig sind die Wettervorhersagen und das Regenradar von Wetterblick?

Die App greift auf meteorologische Daten und Vorhersagemodelle zurück, dennoch kann keine Wettervorhersage jederzeit vollkommen exakt sein. Kurzfristige Prognosen und Radardaten sind meist besonders hilfreich, während Vorhersagen über mehrere Tage naturgemäß unsicherer werden. Wetterblick sollte deshalb als praktische Orientierung verstanden werden. Für wichtige Aktivitäten, Reisen oder Unwetterlagen empfiehlt es sich, zusätzlich offizielle Warnmeldungen und regionale Wetterdienste zu beachten.

Benötigt Wetterblick: Wetter & Radar Zugriff auf meinen Standort?

Nein, die App kann in der Regel auch mit manuell eingegebenen Orten verwendet werden. Die Standortfreigabe ist jedoch praktisch, wenn automatisch das Wetter für den aktuellen Aufenthaltsort angezeigt werden soll. Wer seine Privatsphäre stärker schützen möchte, kann die Berechtigung ablehnen und stattdessen eine Stadt oder Region suchen. Vor der Installation beziehungsweise beim ersten Start sollten die angeforderten Berechtigungen geprüft und nur die gewünschten Zugriffe erlaubt werden.

Ist Wetterblick: Wetter & Radar kostenlos nutzbar oder gibt es Werbung und Premium-Funktionen?

Ob die App vollständig kostenlos angeboten wird, Werbung enthält oder zusätzliche kostenpflichtige Funktionen bereitstellt, hängt von der aktuellen Version und der jeweiligen Plattform ab. Häufig sind grundlegende Wetterdaten gratis verfügbar, während erweiterte Ansichten, werbefreie Nutzung oder zusätzliche Benachrichtigungen optional sein können. Nutzer sollten vor einem Kauf die Angaben im Google Play Store oder App Store sowie die Bedingungen für Abonnements sorgfältig lesen.

Funktioniert Wetterblick auch ohne dauerhafte Internetverbindung?

Für aktuelle Wetterdaten, Radarbilder und neue Vorhersagen benötigt Wetterblick normalerweise eine Internetverbindung, da diese Informationen regelmäßig vom Wetterdienst geladen werden. Ohne Netz können möglicherweise zuletzt gespeicherte Daten oder bereits geöffnete Inhalte sichtbar bleiben, sie sind dann allerdings nicht mehr aktuell. Wer unterwegs ist, sollte die Vorhersage vorab laden und beachten, dass Radar- und Warninformationen ohne Verbindung nicht zuverlässig aktualisiert werden können.

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