Was Geht
- 87.00
- 4,6
- Installationen
- 10.00K
- Version
- 1.0.6
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Analyse von Reviewed
Wenn ich spontan etwas unternehmen möchte, scheitert der Plan oft nicht am fehlenden Interesse, sondern an der Suche. Genau an diesem Punkt setzt Was Geht an: Die kostenlose Veranstaltungs-App des Entwicklers Was Geht soll mir zeigen, was in meiner Umgebung los ist, statt mich durch viele einzelne Webseiten, Kalender und Social-Media-Profile arbeiten zu lassen. Nach meinem Eindruck ist sie besonders dann interessant, wenn ich offen für neue Ideen bin, aber noch kein konkretes Konzert, keine bestimmte Ausstellung und keinen festen Treffpunkt im Kopf habe.
Die App gehört in den Bereich Events und richtet sich damit weniger an Menschen, die bereits eine Veranstaltung gebucht haben, sondern an alle, die erst einmal herausfinden möchten, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Das macht den Ansatz angenehm alltagsnah. Ich öffne sie nicht unbedingt mit einer fertigen Suchanfrage, sondern eher mit der Frage: Was könnte ich heute oder am Wochenende in meiner Nähe machen?
Der erste Eindruck passt zu diesem Zweck. Was Geht ist kein schweres Planungssystem und auch kein soziales Netzwerk, in dem ich erst Kontakte aufbauen müsste. Die Stärke liegt vielmehr in der lokalen Orientierung. Die Kurzbeschreibung im Store fasst den Gedanken knapp zusammen: Es geht darum, die Angst zu vermeiden, etwas zu verpassen, und schneller einen Überblick über Veranstaltungen in der Umgebung zu bekommen.
Vom spontanen Wunsch zur konkreten Unternehmung
Der Ausgangspunkt: Noch kein fertiger Plan
Der sinnvollste Einstieg ist für mich eine Situation, die viele kennen: Es ist ein freier Abend, jemand fragt in einer Gruppe nach Ideen, aber niemand möchte die nächsten zwanzig Minuten mit Suchen verbringen. Statt nacheinander Veranstaltungsorte, Stadtmagazine und Suchmaschinen zu öffnen, kann ich Was Geht als erste Anlaufstelle verwenden. Die App hilft dabei, aus einem vagen Wunsch nach einem Ausflug einen sichtbaren Pool an Möglichkeiten zu machen.
Das ist ein anderer Ansatz als bei einer klassischen Ticket-App. Dort suche ich meistens nach einem Künstler, einem Veranstaltungsnamen oder einem Veranstaltungsort. Hier steht zunächst die Umgebung im Mittelpunkt. Dadurch kann ich auch auf Dinge stoßen, nach denen ich nicht gezielt gesucht hätte. Gerade für spontane Entscheidungen ist das wertvoller als eine lange Liste bekannter Namen.
Ich würde die App deshalb nicht nur als Kalender betrachten. Ihr praktischer Nutzen liegt im Entdecken. Wer bereits genau weiß, welche Veranstaltung besucht werden soll, braucht dafür wahrscheinlich keine zusätzliche Übersicht. Wer dagegen zwischen einem ruhigen Abend, Kultur, Musik oder einer anderen Aktivität schwankt, bekommt einen besseren Ausgangspunkt für die Auswahl.
Der erste Suchschritt: Umgebung statt endloser Recherche
Im nächsten Schritt geht es darum, die lokale Auswahl zu sichten. Dabei ist mein wichtigster Tipp, nicht sofort nur nach dem attraktivsten Titel zu greifen. Ich würde zuerst prüfen, welche Veranstaltungen tatsächlich in erreichbarer Nähe liegen und ob Datum, Uhrzeit und Veranstaltungsort zum eigenen Alltag passen. Ein interessanter Eintrag verliert schnell seinen Wert, wenn die Anfahrt den spontanen Plan unpraktisch macht.
Genau hier zeigt sich ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zwischen Inspiration und Planung. Was Geht kann mir helfen, eine Idee zu finden, ersetzt aber nicht automatisch meine letzte Prüfung. Ich sollte die Details eines Eintrags aufmerksam lesen und bei wichtigen Entscheidungen zusätzlich kontrollieren, ob sich Uhrzeit oder Rahmenbedingungen geändert haben. Für einen lockeren Abend ist das wenig Aufwand; bei einer längeren Anreise würde ich mich nicht allein auf eine Übersicht verlassen.
Die App ist dabei besonders nützlich, wenn ich mich nicht auf die üblichen großen Veranstaltungen beschränken möchte. Wer immer nur nach bekannten Namen sucht, wird auch weiterhin über die entsprechenden Veranstalter oder Ticketplattformen gehen. Was Geht spielt seine Stärke eher dann aus, wenn der Ort wichtiger ist als die Marke und ich bereit bin, mich überraschen zu lassen.
Aus der Liste wird ein Plan
Nach dem Stöbern beginnt der Teil, der bei vielen Event-Apps unterschätzt wird: die Entscheidung. Ich würde nicht nur nach dem ersten passenden Treffer gehen, sondern zwei oder drei Optionen miteinander vergleichen. Welche Veranstaltung liegt besser? Welche passt zeitlich zur Gruppe? Welche wirkt so, als könne man auch kurzfristig teilnehmen? Diese kleine Auswahl macht die App im Alltag hilfreicher, weil sie nicht bloß Informationen liefert, sondern eine Entscheidung vorbereitet.
Ein realistisches Beispiel: Ich sitze am Nachmittag mit zwei Freunden zusammen. Niemand möchte einen ganzen Abend fest durchplanen, aber zu Hause bleiben ist auch keine überzeugende Idee. Wir öffnen Was Geht, schauen uns die Möglichkeiten in der Nähe an und einigen uns auf eine Veranstaltung, die ohne lange Anfahrt erreichbar ist. Danach wechseln wir nur noch zum jeweiligen Veranstalter oder zur passenden Buchungsstelle, falls eine Anmeldung oder ein Ticket nötig ist. Die App bleibt also der Entdeckungs- und Auswahlpunkt, während der endgültige Abschluss an anderer Stelle stattfinden kann.
Mein praktischer Rat: Nutze Was Geht zuerst für die Auswahl und erst danach für die Detailprüfung. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mich zu früh in Einzelheiten verliere. Zuerst finde ich heraus, welche Ideen überhaupt interessant sind; anschließend kläre ich, was für die konkrete Teilnahme wichtig ist.
Die Übergabe an Freunde und Veranstalter
Ein Event wird selten allein entschieden. Meistens muss ich Informationen weitergeben: an Freunde, eine Partnerin, Kollegen oder Familienmitglieder. Der nützliche Teil des Ablaufs endet deshalb nicht bei meiner persönlichen Entdeckung. Ich muss aus einem App-Eintrag eine verständliche Nachricht machen, mit der andere etwas anfangen können. Dazu gehören mindestens der Name der Veranstaltung, der Ort, die Zeit und die Frage, ob eine Anmeldung nötig ist.
Hier liegt auch eine mögliche Reibungsstelle. Eine lokale Übersicht ist nicht automatisch eine vollständige Buchungsabwicklung. Wenn ich für eine Veranstaltung bezahlen, mich registrieren oder besondere Teilnahmebedingungen beachten muss, führt mein Weg wahrscheinlich weiter zum Veranstalter. Das ist kein Fehler des Grundkonzepts, aber ich sollte es vorher einplanen. Die App hilft mir, die passende Option zu finden; sie ist nicht zwangsläufig der letzte Schritt bis zum Einlass.
Für Gruppen ist dieser Übergang trotzdem angenehm, weil die Diskussion mit einer konkreten Auswahl beginnt. Statt „Was könnten wir machen?“ lautet die Frage dann: „Nehmen wir diese Veranstaltung oder die andere?“ Das verkürzt den Entscheidungsweg. Besonders hilfreich ist das, wenn die Gruppe unterschiedliche Interessen hat und ein gemeinsamer Ort wichtiger ist als eine ganz bestimmte Art von Event.
Was am Ende tatsächlich herauskommt
Der beste Ausgang ist nicht, möglichst viele Veranstaltungen gesehen zu haben. Der Wert entsteht, wenn aus dem Durchsehen eine umsetzbare Entscheidung wird. Ich weiß dann, wohin ich gehen könnte, mit wem ich gehen möchte und welche weiteren Schritte noch nötig sind. Genau diese Verbindung von Inspiration und konkreter Auswahl macht Was Geht für mich interessanter als ein beliebiger Veranstaltungskalender.
Die App kann außerdem dabei helfen, Routinen zu durchbrechen. Wenn ich immer dieselben Lokale, Kinos oder Treffpunkte besuche, brauche ich oft keinen weiteren Hinweis auf das Bekannte. Ich brauche einen Anlass, in eine andere Richtung zu schauen. Eine lokale Event-App kann diesen Anstoß geben, ohne dass ich bereits eine genaue Suchstrategie entwickeln muss.
Die bisherige Resonanz wirkt für eine noch junge Anwendung ermutigend: Was Geht hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 110 abgegebenen Bewertungen und kommt auf mehr als 10.000 Installationen. Diese Zahlen machen die App nicht automatisch perfekt, zeigen aber, dass sie bereits von einer sichtbaren Nutzerschaft ausprobiert wird. Für mich passt das zu einem Produkt, dessen Nutzen stark davon abhängt, ob in der eigenen Umgebung regelmäßig passende Inhalte auftauchen.
Wann der Ablauf ins Stocken gerät
Die größte mögliche Schwäche liegt nicht unbedingt in der Idee, sondern in der lokalen Abdeckung. Eine App für Veranstaltungen lebt davon, dass in meiner Umgebung genügend passende Einträge vorhanden sind. In einer größeren Stadt kann das Konzept dadurch deutlich überzeugender wirken als in einer kleineren Region mit wenigen Veranstaltungen. Wenn die Auswahl dünn ist, hilft auch eine übersichtliche Oberfläche nur begrenzt.
Ein zweiter Punkt ist die Aktualität. Veranstaltungen können verschoben, ausverkauft oder mit zusätzlichen Bedingungen versehen werden. Deshalb würde ich vor allem bei kostenpflichtigen, weit entfernten oder zeitkritischen Terminen den letzten Stand beim Veranstalter prüfen. Für eine spontane Entscheidung in der Nähe ist das weniger störend; für eine aufwendig geplante Reise wird die zusätzliche Kontrolle wichtiger.
Auch Nutzer mit sehr speziellen Vorlieben sollten ihre Erwartungen anpassen. Wenn ich ausschließlich nach einer bestimmten Band, einem bestimmten Kurs oder einem einzelnen Veranstaltungsort suche, ist eine spezialisierte Plattform meist effizienter. Was Geht überzeugt eher durch den lokalen Gesamtblick. Das bedeutet zugleich, dass ich etwas Zeit für das Entdecken einplanen sollte, statt eine punktgenaue Antwort auf eine eng formulierte Suche zu erwarten.
Für wen Was Geht besonders gut passt
Ich empfehle die App vor allem Menschen, die spontan entscheiden, gern neue Orte ausprobieren oder regelmäßig mit Freunden nach einer gemeinsamen Unternehmung suchen. Auch wer gerade in einer Stadt angekommen ist und noch keine zuverlässigen lokalen Quellen kennt, kann von einem gebündelten Einstieg profitieren. Die kostenlose Nutzung senkt die Hürde zusätzlich: Ich kann den Ansatz ausprobieren, ohne zuerst eine Ausgabe einplanen zu müssen.
Für Familien kann die App als Ideensammlung funktionieren, wenn die Entfernung und die Uhrzeit sorgfältig geprüft werden. Für Studierende, Berufstätige und Wochenendbesucher ist der lokale Fokus ebenfalls praktisch, weil die Suche nicht bei null beginnt. Besonders gut passt sie zu Situationen, in denen das Ziel noch offen ist und mehrere Personen gemeinsam entscheiden.
Weniger passend ist sie für Menschen, die bereits eine feste Ticketquelle bevorzugen und dort alles erledigen möchten. Wer eine vollständige Buchung, Sitzplatzwahl, Bezahlung und Verwaltung in einem einzigen Ablauf erwartet, sollte eher eine darauf spezialisierte Plattform verwenden. Auch wer Veranstaltungen weit im Voraus plant, wird möglicherweise mit offiziellen Kalendern oder Veranstalterseiten besser arbeiten.
Version, Zugänglichkeit und Alltagstauglichkeit
Was Geht ist in der aktuellen Version 1.0.6 verfügbar und läuft ab Android 6.0. Damit ist die technische Einstiegshürde vergleichsweise niedrig, sofern das eigene Gerät diese Systemversion unterstützt. Die App ist als kostenlose Anwendung erhältlich und als Event-App für ein Publikum ab 12 Jahren eingestuft. Diese Altersangabe sollte man bei jüngeren Nutzern und bei Veranstaltungen mit eigenen Zugangsvoraussetzungen nicht mit der tatsächlichen Teilnahmeberechtigung verwechseln.
Die Entwicklung durch Was Geht ist im Produkt klar erkennbar: Der Schwerpunkt liegt auf dem Namen und der lokalen Frage, was gerade möglich ist. Ich mag diese klare Ausrichtung, weil sie die App nicht mit unnötigen Aufgaben überlädt. Gleichzeitig bedeutet die Konzentration, dass ich für den letzten organisatorischen Schritt eventuell noch eine zweite Quelle brauche. Das ist der zentrale Kompromiss: weniger Suchaufwand am Anfang, aber nicht unbedingt ein vollständig abgeschlossener Prozess am Ende.
Im täglichen Gebrauch würde ich mir deshalb eine einfache Gewohnheit angewöhnen. Zuerst öffne ich die App, wenn ich Inspiration brauche. Dann speichere oder merke ich mir die interessanteste Option auf meine eigene Weise und prüfe vor dem Losgehen die entscheidenden Angaben. Anschließend teile ich die konkrete Idee mit der Gruppe. So bleibt Was Geht dort, wo es am stärksten ist, und ich erwarte nicht von einer Entdeckungs-App, alle organisatorischen Aufgaben zu übernehmen.
Mein Urteil nach dem kompletten Ablauf
Was Geht ist für mich eine sympathische Lösung für ein sehr alltägliches Problem: Ich möchte etwas unternehmen, weiß aber noch nicht genau was. Die App bringt mich schneller von diesem offenen Wunsch zu einer konkreten Auswahl und kann dadurch spontane Pläne deutlich erleichtern. Besonders gelungen finde ich den lokalen Blick, weil er nicht nur die ohnehin bekannten Veranstaltungen hervorhebt, sondern den eigenen Suchradius zum Ausgangspunkt macht.
Die Grenzen sollte ich trotzdem ernst nehmen. Die Qualität des Erlebnisses hängt davon ab, wie relevant und aktuell die Veranstaltungen in meiner Umgebung dargestellt werden. Für verbindliche Details, Tickets oder kurzfristige Änderungen kann ein Besuch beim jeweiligen Veranstalter weiterhin notwendig sein. Wer eine hochspezialisierte Suche oder eine komplette Buchungsabwicklung erwartet, ist mit einer anderen Kategorie von App wahrscheinlich besser bedient.
Für spontane Abende, offene Wochenendpläne und Gruppen, die schnell eine gemeinsame Idee brauchen, würde ich Was Geht dennoch empfehlen. Die Bewertung von 4,6 und die bereits erreichte Zahl von über 10.000 Installationen passen zu meinem Eindruck einer nützlichen, noch überschaubaren Event-Anwendung. Wenn du nicht nach einem bestimmten Termin suchst, sondern herausfinden möchtest, welche Möglichkeiten in deiner Nähe liegen, ist Was Geht einen Versuch wert.
Vorteile
- Übersichtliche Oberfläche erleichtert die Suche nach passenden Veranstaltungen.
- Lokale Empfehlungen helfen
- neue Aktivitäten in der eigenen Umgebung zu entdecken.
- Veranstaltungsdetails sind schnell abrufbar und praktisch zusammengefasst.
- Geeignet
- um spontane Unternehmungen mit Freunden zu planen.
- Die App kann die Freizeitplanung deutlich abwechslungsreicher machen.
Nachteile
- Die Auswahl an Veranstaltungen kann je nach Region stark variieren.
- Nicht jede Veranstaltung enthält vollständige oder aktuelle Informationen.
- Für manche Funktionen ist möglicherweise eine Registrierung erforderlich.
- Bewertungen und Nutzerzahlen sind nicht bei allen Einträgen verfügbar.
- Benachrichtigungen können bei häufiger Nutzung schnell störend wirken.











