Taken Souls・Detektiv Geheimnis
- 76.00
- 4,3
- Installationen
- 100.00K
- Version
- 1.3.12
Screenshots
Analyse von Reviewed
Ich habe Taken Souls・Detektiv Geheimnis als kostenloses Abenteuer für Android ausprobiert und war sofort bei der ungewöhnlichen Mischung aus viktorianischem London, Steampunk-Atmosphäre und Wimmelbildsuche. Das Spiel möchte nicht mit hektischer Action überzeugen, sondern mit Beobachtung, kleinen Entdeckungen und dem Gefühl, in einen rätselhaften Fall hineinzurutschen. Genau deshalb ist es vor allem dann interessant, wenn du gerne in Bildern nach Details suchst und dir eine ruhige, etwas düstere Spielrunde zwischendurch gefällt.
Entwickelt wurde das Spiel von Absolutist Ltd. Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,3 aus rund 3.300 Bewertungen, außerdem wurde es über 100.000-mal installiert. Diese Zahlen passen zu meinem Eindruck: Es ist kein riesiges Mainstream-Abenteuer, aber ein etabliertes kleines Suchspiel mit einer klaren eigenen Richtung. Der kostenlose Einstieg macht die Entscheidung leicht, wobei eine In-App-Kaufoption von 4,99 € bei Abrechnung über Google Play auftaucht. Für die Altersfreigabe gilt USK ab 6 Jahren.
Wo der Einstieg und die Suche ins Stocken geraten können
Die größte Hürde liegt nicht in der Bedienung, sondern in der Erwartungshaltung. Wer ein klassisches Detektivspiel mit langen Verhören, frei begehbaren Straßen und vielen Dialogentscheidungen sucht, könnte hier schnell enttäuscht sein. Taken Souls・Detektiv Geheimnis setzt den Schwerpunkt auf das Finden von Gegenständen in detailreichen Szenen. Die Ermittlungsstimmung entsteht also weniger durch eine offene Welt als durch die Verbindung von Bildern, Hinweisen und dem nächsten Schritt im Fall.
Ich würde deshalb nicht mit der Vorstellung starten, jede Szene auf beliebige Weise untersuchen zu können. Wimmelbildspiele funktionieren besser, wenn man den Bildschirm methodisch liest. Zuerst schaue ich über die gesamte Fläche, ohne sofort zu tippen. Danach teile ich das Bild gedanklich in Bereiche: oben links, oben rechts, Mitte und die unteren Ecken. So verliere ich mich weniger in auffälligen, aber unwichtigen Dekorationen.
Gerade die Steampunk-Umgebung kann dabei zur Falle werden. Zahnräder, Metallteile, Schatten und viktorianische Gegenstände sehen oft wie wichtige Hinweise aus, obwohl sie nur die Szenerie dichter machen. Mein praktischer Tipp ist, nicht jedes ungewöhnliche Objekt als Rätselbestandteil zu behandeln. Suche zuerst nach Formen und Farben, die zur Aufgabenliste passen, und erst danach nach Dingen, die sich nur durch ihre Position verdächtig anfühlen.
Ein zweiter Stolperstein ist das vorschnelle Tippen. Wenn ich bei jedem Verdacht sofort auf den Bildschirm drücke, verliere ich den Überblick und arbeite unruhiger. Besser ist es, einen Gegenstand kurz zu bestätigen: Passt seine Größe? Hat er die richtige Farbe? Liegt er an einem Ort, an dem er plausibel versteckt sein könnte? Diese zwei Sekunden sparen später viele Fehlversuche und machen die Suche deutlich angenehmer.
Falls du an einer Stelle nicht weiterkommst, bedeutet das nicht automatisch, dass die Szene fehlerhaft ist. Häufig übersehe ich bei solchen Spielen ein kleines Detail am Rand oder verwechsle einen Gegenstand mit einem ähnlich aussehenden Teil der Dekoration. Besonders auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm fällt das auf. Im Querformat oder auf einem größeren Display lässt sich die Bildfläche meist entspannter beurteilen, sofern dein Gerät das unterstützt.
Was ich vor dem ersten längeren Spiel prüfe
Vor einer längeren Runde lohnt sich ein kurzer, unspektakulärer Check. Ich achte darauf, dass das Gerät mindestens Android 5.0 verwendet, denn das ist die angegebene Mindestversion. Außerdem starte ich das Spiel nicht unmittelbar nach vielen anderen geöffneten Apps, wenn mein Smartphone ohnehin langsam reagiert. Ein Wimmelbildspiel lebt von präzisen Berührungen; Verzögerungen fühlen sich hier störender an als bei einem rundenbasierten Spiel.
Die Installation selbst ist kostenlos, aber ich behalte die Kaufoption im Hinterkopf. Das ist besonders wichtig, wenn Kinder das Spiel nutzen. Die Altersfreigabe ab sechs Jahren sagt etwas über die grundsätzliche Einordnung aus, ersetzt aber nicht die Begleitung durch Erwachsene bei Käufen. Ich würde die Zahlungsbestätigung des Geräts so einstellen, dass nicht versehentlich aus einer spontanen Hilfe oder Zusatzoption ein kostenpflichtiger Vorgang wird.
Nach dem Start lasse ich das Spiel zunächst vollständig laden, bevor ich sofort zwischen anderen Anwendungen wechsle. Das ist kein spezieller Trick für dieses Abenteuer, sondern eine vernünftige Gewohnheit bei mobilen Spielen. Wenn eine Szene nicht sauber aufgebaut wird oder Berührungen scheinbar nicht erkannt werden, beende ich zuerst andere Apps und starte das Spiel anschließend erneut. Dadurch kann ich besser unterscheiden, ob der Fehler aus dem Spielablauf oder aus einer überlasteten Gerätesitzung kommt.
Auch die Bildschirmhelligkeit spielt eine überraschend große Rolle. In der dunkleren viktorianischen Gestaltung verschmelzen feine Konturen schneller mit dem Hintergrund. Ich stelle die Helligkeit für eine Suchrunde etwas höher und vermeide starke Spiegelungen. Das verbessert nicht nur die Trefferquote, sondern verhindert auch, dass ich aus Frust ständig auf dieselbe Stelle tippe.
Wer unterwegs spielt, sollte außerdem mit wechselnder Verbindung rechnen. Wenn ein Ladeabschnitt ungewöhnlich lange dauert, prüfe ich zuerst, ob das Gerät tatsächlich eine stabile Verbindung hat, statt mehrfach auf dieselbe Schaltfläche zu drücken. Bei einer instabilen Verbindung hilft oft ein ruhiger Neustart mehr als hektisches Wiederholen. Ich würde dabei nicht sofort das Spiel löschen, denn dadurch kann unnötig Fortschritt verloren gehen, wenn er nicht an anderer Stelle gesichert wurde.
So finde ich nach einer Unterbrechung wieder in den Fall zurück
Eine typische Alltagssituation sieht bei mir so aus: Ich beginne eine Szene in der Mittagspause, muss aber wegen eines Anrufs oder einer Aufgabe plötzlich aufhören. Wenn ich später zurückkomme, weiß ich oft noch, dass ich schon mehrere Dinge gefunden habe, aber nicht mehr, welche Ecke ich zuletzt untersucht hatte. Dann starte ich nicht planlos erneut, sondern gehe die Szene in einer festen Reihenfolge ab.
Zuerst lese ich die aktuelle Aufgabenliste vollständig. Danach suche ich nur nach den noch offenen Begriffen und ignoriere bereits erledigte Elemente. Anschließend teile ich das Bild wieder in kleine Zonen auf. Diese Methode ist besonders nützlich, wenn die Szene viele ähnliche Gegenstände enthält. Sie verhindert, dass ich nach jedem Treffer wieder über den gesamten Bildschirm springe und dadurch denselben Bereich mehrfach prüfe.
Wenn ein Objekt nicht reagiert, tippe ich nicht endlos darauf. Ich prüfe zunächst, ob ich wirklich den gesuchten Gegenstand treffe oder nur einen benachbarten Bildteil. Auf kleinen Displays kann ein Finger einen überraschend großen Teil der Szene verdecken. Ich setze den Finger deshalb möglichst mittig auf das Objekt und warte kurz auf die Reaktion. Falls weiterhin nichts passiert, verlasse ich die Szene nur dann, wenn der Spielablauf das ausdrücklich zulässt, und kehre anschließend zurück.
Ein hilfreicher Arbeitsrhythmus ist, schwierige Stellen nicht sofort mit einer Hilfeoption zu lösen. Ich markiere sie gedanklich und suche zunächst alle anderen sichtbaren Gegenstände. Danach wirkt der Bereich oft übersichtlicher, weil weniger Ablenkung vorhanden ist. Das ist ein wichtiger Trade-off: Eine Hilfe kann Zeit sparen, nimmt mir aber auch den befriedigenden Teil der Ermittlung. Für mich gehört das eigene Entdecken zum Kern des Spiels, deshalb nutze ich Unterstützung nur, wenn ich wirklich feststecke.
Ich achte außerdem darauf, nicht aus Versehen den gleichen Hinweis mehrfach zu verfolgen. In einem Wimmelbild-Abenteuer kann die Handlung den Eindruck erwecken, dass jedes Detail sofort untersucht werden muss. Tatsächlich ist es sinnvoller, die aktuelle Aufgabe als Filter zu verwenden. Das macht die Szenen weniger überwältigend und hilft dabei, die Atmosphäre zu genießen, ohne jede Dekoration in eine mögliche Spur umzudeuten.
Falls der Fortschritt nach einem Neustart anders aussieht als erwartet, bleibe ich zunächst ruhig und öffne nicht sofort die Systemeinstellungen zum Löschen von Speicher oder Daten. Ein Neustart des Spiels und des Geräts ist der risikoärmere erste Schritt. Danach prüfe ich, ob ich wirklich im gleichen Spielabschnitt gelandet bin oder nur eine Szene erneut geöffnet habe. Bei mobilen Spielen ist ein scheinbarer Verlust manchmal lediglich ein Wechsel an einen früheren sichtbaren Punkt.
Wann eher das Gerät oder die Umgebung schuld ist
Nicht jedes Problem, das während der Suche auftritt, wird vom Spiel selbst verursacht. Wenn Berührungen auch in anderen Anwendungen ungenau reagieren, liegt die Ursache wahrscheinlich eher am Bildschirm, an einer Schutzfolie oder an verschmutzten Fingern. Ich wische den Bildschirm trocken ab und teste anschließend eine andere App. Erst wenn die Ungenauigkeit nur bei Taken Souls・Detektiv Geheimnis auftritt, konzentriere ich mich auf einen Neustart oder eine erneute Installation.
Auch die Geräteleistung kann den Eindruck eines Spielfehlers erzeugen. Wenn Animationen ruckeln, das Gerät sehr warm wird oder Anwendungen im Hintergrund geschlossen werden, beende ich nicht benötigte Programme und lasse das Smartphone kurz abkühlen. Das ist besonders sinnvoll, wenn ich gerade lange gespielt habe. Ein Suchspiel verlangt keine hektischen Eingaben, daher bringt eine kurze Pause oft mehr als ein erzwungenes Weiterspielen.
Bei Ladeproblemen prüfe ich die Verbindung an einem anderen Ort oder mit einer anderen verfügbaren Verbindung. Wenn nur dieses Spiel Schwierigkeiten macht, kann ein vollständiger Neustart helfen. Ich vermeide es, während eines laufenden Ladevorgangs mehrfach zwischen WLAN, mobilen Daten und anderen Anwendungen zu wechseln, weil dadurch schwer nachvollziehbar wird, was den Abbruch ausgelöst hat.
Auch die Bedienungshaltung kann eine Rolle spielen. Halte ich das Smartphone mit einer Hand und tippe mit dem Daumen, verdecke ich schnell einen Teil der Szene. Für schwierige Suchbilder lege ich das Gerät lieber ab oder halte es mit beiden Händen. Dieser kleine Wechsel klingt banal, verbessert aber die Genauigkeit spürbar und verhindert, dass ich aus Versehen am Rand eine andere Aktion auslöse.
Bei der aktuellen Version 1.3.12 würde ich vor einer Fehlersuche außerdem prüfen, ob das Spiel im jeweiligen Store normal aktualisiert werden kann. Eine veraltete Installation kann sich anders verhalten als eine frisch gepflegte. Gleichzeitig installiere ich nicht blind mehrere Versionen oder bereinige Daten, solange ich nicht weiß, wie der lokale Spielfortschritt behandelt wird. Die sicherste Reihenfolge ist: Verbindung prüfen, Spiel neu starten, Gerät entlasten und erst danach an eine Neuinstallation denken.
Für wen das Abenteuer passt und wer lieber etwas anderes wählt
Ich empfehle das Spiel vor allem Menschen, die kurze, konzentrierte Spielphasen mögen. Es passt gut in eine Pause, in eine ruhige Abendstunde oder zu einer Zugfahrt, wenn du nicht dauerhaft schnelle Reaktionen brauchst. Die viktorianische Gestaltung gibt der Suche mehr Charakter als ein beliebiges Sammelbild, und der Steampunk-Ton macht die Szenen eigenständiger. Wer gerne Details vergleicht und sich über einen gut versteckten Gegenstand freut, bekommt hier den richtigen Reiz.
Für Kinder ab der angegebenen Altersstufe kann es ebenfalls interessant sein, sofern Erwachsene die In-App-Kaufoption im Blick behalten. Ich würde jüngere Spieler nicht einfach allein mit einem Gerät und aktivierter Zahlungsfunktion spielen lassen. Das hat weniger mit der Handlung als mit der allgemeinen Kaufkontrolle auf mobilen Geräten zu tun.
Nicht ideal ist Taken Souls・Detektiv Geheimnis für Spieler, die eine offene Detektivsimulation erwarten. Wenn du Fälle lieber durch freie Dialogauswahl, Inventarkombinationen oder umfangreiche Rätselketten löst, sind klassische Point-and-Click-Abenteuer vermutlich die bessere Wahl. Auch wer möglichst viel Action, Wettbewerb oder dauerhaft neue Reize sucht, wird mit einem ruhigen Wimmelbildaufbau wahrscheinlich nicht lange zufrieden sein.
Im Vergleich zu einfachen Wimmelbild-Alternativen hat dieses Spiel für mich einen klareren Ermittlungsrahmen und eine markantere Welt. Dafür ist die Atmosphäre auch stärker Geschmackssache: Die metallische, leicht düstere viktorianische Optik gefällt mir, kann aber für Spieler weniger einladend wirken als helle, märchenhafte Suchspiele. Gegenüber großen Abenteuerspielen ist der Vorteil die niedrigere Einstiegshürde; der Nachteil liegt in der geringeren Freiheit, wenn du selbst bestimmen möchtest, wie ein Fall weitergeht.
Ein weiterer praktischer Unterschied zu werbefokussierten Gelegenheitsspielen ist die Konzentration auf die eigentliche Suchaufgabe. Ich kann mich besser auf die Szene einlassen, wenn ich nicht ständig das Gefühl habe, in einem hektischen Belohnungskreislauf zu stecken. Gleichzeitig solltest du die kostenlose Kennzeichnung nicht mit einem vollständig kostenfreien Erlebnis gleichsetzen, weil eine kostenpflichtige Option vorhanden ist. Für eine erste Einschätzung reicht der kostenlose Einstieg, aber bei längerer Nutzung lohnt sich ein Blick auf jede Kaufbestätigung.
Mein Urteil nach den praktischen Tests
Mein Eindruck fällt insgesamt positiv, aber bewusst eingeschränkt aus. Taken Souls・Detektiv Geheimnis ist kein universelles Abenteuer, sondern ein atmosphärisches Wimmelbildspiel für Menschen, die lieber genau hinsehen als schnell reagieren. Die Verbindung aus Detektivstimmung und Steampunk-London trägt den Titel, solange man die Szenen als geführte Suche und nicht als frei erkundbare Stadt versteht.
Besonders gut gefällt mir, dass man mit einer festen Suchroutine viel mehr aus den Bildern herausholt. Bildschirm in Bereiche teilen, Aufgabenliste als Filter verwenden, schwierige Stellen erst am Ende erneut prüfen und bei Unterbrechungen nicht hektisch von vorne beginnen: Diese kleinen Gewohnheiten machen einen deutlichen Unterschied. Sie sind auch der Grund, warum ich das Spiel eher auf einem ausreichend großen, hellen Display empfehlen würde als auf einem sehr kleinen Gerät mit ungenauer Berührung.
Die Grenzen liegen bei der Abwechslung, die ein klassisches Wimmelbildformat naturgemäß setzt, und bei der Frage, wie viel Eigenständigkeit du von einem Detektivspiel erwartest. Wer nach wenigen Suchszenen ungeduldig wird, sollte lieber zu einem stärker rätselorientierten Abenteuer greifen. Wer dagegen gerne in eine Bildszene eintaucht und Schritt für Schritt einen Fall verfolgt, findet hier einen unkomplizierten kostenlosen Einstieg.
Für mich ist es damit eine gute Empfehlung für entspannte Spielmomente, nicht für lange, intensive Sitzungen mit hohen Ansprüchen an Handlung oder Freiheit. Die kostenlose Basis senkt das Risiko beim Ausprobieren, die Altersfreigabe macht die Zielgruppe klar, und die Bewertung von 4,3 zeigt, dass das Konzept bei vielen Spielern ankommt. Wenn du Wimmelbilder mit einer eigenständigen viktorianischen Atmosphäre magst, solltest du dem Spiel eine Chance geben; suchst du dagegen ein vollständig offenes Detektivabenteuer, bist du mit einer anderen Kategorie besser beraten.
Vorteile
- Spannende Detektivgeschichte mit überraschenden Wendungen
- Atmosphärische Schauplätze sorgen für eine geheimnisvolle Stimmung
- Logische Rätsel bieten abwechslungsreiche Denkarbeit
- Übersichtliche Steuerung erleichtert die Navigation
- Auch für kurze Spielsitzungen gut geeignet
Nachteile
- Manche Rätsel wirken ohne Hinweise zunächst schwer verständlich
- Das Spieltempo ist stellenweise eher langsam
- Wiederholte Laufwege können den Spielfluss bremsen
- Die Handlung ist möglicherweise schnell durchgespielt
- Nicht alle Nebenfiguren sind gleich ausführlich ausgearbeitet
- Kategorie
- Abenteuer
- Version
- 1.3.12











