Mini Motor Racing

Racing

709.00
3,9
Installationen
100.00K
Version
2.0.2
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Mini Motor Racing screenshot
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Ich habe Mini Motor Racing als kleines, direkt zugängliches Rennspiel erlebt, das seinen Reiz nicht aus komplizierten Simulationen, sondern aus kurzen, hektischen Rennen mit winzigen Fahrzeugen zieht. Der Einstieg ist schnell verstanden: Strecke auswählen, Auto steuern und versuchen, im dichten Verkehr die bessere Linie zu erwischen. Gerade für eine kurze Spielpause funktioniert dieses Konzept erstaunlich gut.

Hinter dem Spiel steht The Binary Mill. Im Rennspielbereich nimmt es eine angenehm unkomplizierte Position ein: Es will kein realistischer Fahrsimulator sein und auch kein riesiges Open-World-Spiel. Stattdessen konzentriert es sich auf kompakte Rennen, bei denen Reaktion, Kurvengefühl und ein wenig taktisches Timing wichtiger sind als lange Vorbereitung. Der Store fasst die Idee mit „Kleine Autos, GROSSER Spaß!“ zusammen; nach meinem Eindruck trifft das den lockeren Charakter besser als jede technische Beschreibung.

Der aktuelle Stand ist mit Version 2.0.2 klar erkennbar, während das Spiel ursprünglich am 09.05.2012 erschienen ist. Diese lange Geschichte merkt man an der grundsätzlichen Gestaltung: Das Konzept ist klassisch, leicht verständlich und nicht auf heutige Trends angewiesen. Gleichzeitig sollte man deshalb nicht erwarten, dass sich jede Oberfläche oder jedes Detail so modern anfühlt wie bei einem brandneuen Rennspiel.

Wie sich die Rennen im Alltag spielen

Die größte Stärke liegt für mich in der niedrigen Einstiegshürde. Ich muss mich nicht erst durch ein langes Tutorial arbeiten, bevor ein Rennen interessant wird. Wer schon einmal ein mobiles Rennspiel gespielt hat, findet sich schnell zurecht; wer nur gelegentlich spielt, kann ebenfalls sofort loslegen. Das macht den Titel besonders passend für kurze Fahrten, Wartezeiten oder eine Pause, in der ich nicht erst eine große Spielwelt im Kopf sortieren möchte.

Die kleinen Fahrzeuge erzeugen dabei einen anderen Eindruck als realistische Sportwagen. Das Geschehen wirkt verspielt und etwas überdreht, ohne dass der Renncharakter verloren geht. Kurven werden nicht automatisch harmlos, nur weil die Autos niedlich aussehen. Eine zu späte Reaktion kostet Tempo, und wer sich in einer engen Passage verschätzt, verliert schnell den Anschluss. Dadurch entsteht ein angenehmer Wechsel zwischen lockerem Spaß und kleinen Momenten, in denen ich mich doch konzentrieren muss.

Für eine Alltagssituation ist das Spiel besonders gut geeignet, wenn ich ungefähr zehn Minuten überbrücken möchte. Ich kann ein Rennen starten, mich auf die Strecke konzentrieren und danach das Gerät wieder weglegen, ohne eine lange Sitzung planen zu müssen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu umfangreichen Rennspielen, die erst nach mehreren Rennen oder längeren Aufgaben wirklich ihre Wirkung entfalten. Hier liegt der Reiz eher in der schnellen Wiederholung: Noch ein Versuch, eine Kurve sauberer zu nehmen oder diesmal nicht im entscheidenden Moment zurückzufallen.

Wer dagegen eine realistische Fahrzeugphysik, eine große offene Welt oder ein umfangreiches Tuning-Labor sucht, wird wahrscheinlich nicht lange zufrieden sein. Auch Fans von Rennspielen, bei denen jede Runde mit präzisen Telemetriedaten und vielen Einstellungen analysiert wird, finden hier nicht unbedingt ihre bevorzugte Art von Tiefe. Die Stärke liegt nicht in maximaler Komplexität, sondern darin, dass die nächste Runde nur wenig Aufwand entfernt ist.

Steuerung und Renngefühl

Bei einem mobilen Rennspiel entscheidet die Steuerung darüber, ob die Einfachheit angenehm oder oberflächlich wirkt. Bei Mini Motor Racing hatte ich den Eindruck, dass das Spiel vor allem auf schnelle Entscheidungen setzt. Ich muss nicht jede Bedienoption auswendig kennen, sondern kann mich auf die Strecke und den Rhythmus des Rennens konzentrieren. Das ist hilfreich auf einem kleineren Smartphone, wo zu viele Schaltflächen schnell die Sicht verdecken würden.

Die Kehrseite dieses Ansatzes ist, dass erfahrene Spieler möglicherweise mehr direkte Kontrolle vermissen. Wer seine Fahrzeuge gerne mit fein abgestimmten manuellen Eingaben durch jede Kurve führt, könnte das Fahrgefühl als weniger detailliert empfinden als bei einer stärker simulativen Alternative. Für mich passt die reduzierte Bedienung aber zum gesamten Aufbau: Das Spiel möchte schnelle Runden ermöglichen und nicht jede Fahrt in eine technische Übung verwandeln.

Ein nützlicher Tipp ist, nicht nur auf die Position des eigenen Autos zu schauen. In engen Situationen lohnt es sich, die kommende Kurve früh zu lesen und die Geschwindigkeit vor der eigentlichen Einfahrt zu kontrollieren. Wer erst im Scheitelpunkt reagiert, hat oft weniger Raum für Korrekturen. Gerade bei kurzen Rennen ist dieser kleine Unterschied spürbar, weil ein einzelner Fehler nicht durch eine lange, ruhige Strecke ausgeglichen werden muss.

Was die lange Entwicklungsgeschichte bedeutet

Dass das Spiel seit 2012 existiert, ist nicht bloß eine Randnotiz. Es erklärt, warum der Kern so klar auf sofortigen Spielspaß ausgerichtet ist. Viele mobile Rennspiele haben sich im Laufe der Jahre stärker in Richtung dauernder Events, umfangreicher Menüs oder aggressiver Fortschrittssysteme entwickelt. Mini Motor Racing wirkt im Vergleich dazu wie ein Spiel, das seine ursprüngliche Idee nicht vollständig aus den Augen verloren hat.

Die aktuelle Version 2.0.2 zeigt zugleich, dass es nicht einfach bei der ursprünglichen Veröffentlichung stehen geblieben ist. Für bestehende Nutzer ist das grundsätzlich beruhigend, weil die heute angebotene Fassung nicht mit dem allerersten Zustand gleichgesetzt werden muss. Trotzdem sollte man aus der Versionsnummer keine großen Versprechen über eine komplette Neugestaltung ableiten. Der entscheidende Charakter bleibt der eines älteren, unkomplizierten mobilen Rennspiels.

Ich finde diese Entwicklung vor allem für Spieler interessant, die keine Lust auf jedes neue Modell der Kategorie haben. Das Spiel fühlt sich weniger wie ein ständig wechselnder Dienst und mehr wie ein eigenständiger Titel an, den man immer wieder für kurze Rennen öffnen kann. Wer allerdings aktuelle technische Präsentation, besonders moderne Menüs oder den Umfang neuerer Genrevertreter erwartet, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.

Bezahlmodell und Einstiegskosten

Der Preis liegt bei 3,59 €. Zusätzlich werden über Google Play In-App-Käufe zwischen 0,77 € und 15,99 € angeboten. Für meine Einschätzung ist wichtig, beides zusammen zu betrachten: Der Titel ist nicht einfach ein kostenloser Download, bei dem man erst nach dem Start erfährt, wie stark der weitere Fortschritt von Zahlungen abhängt. Gleichzeitig bedeutet der Kaufpreis nicht automatisch, dass jede mögliche Zusatzoption bereits erledigt ist.

Ich würde deshalb vor dem Kauf überlegen, welche Art von Spieler ich bin. Wenn ich ein kompaktes Rennspiel suche, das ich immer wieder für kurze Sitzungen öffnen kann, kann der Einstiegspreis nachvollziehbar sein. Wenn ich dagegen grundsätzlich nur kostenlose Rennspiele installiere oder möglichst alle Inhalte ohne weitere Ausgaben erleben möchte, sollte ich die zusätzlichen Kaufmöglichkeiten im Hinterkopf behalten. Für Familiengeräte ist außerdem sinnvoll, die Zahlungsfreigaben des jeweiligen Stores bewusst zu verwalten.

Der Vorteil eines solchen Modells ist, dass ich nicht zwingend mit einer langen Werbeschleife oder einem täglichen Pflichtprogramm rechnen muss, nur um einmal ein Rennen zu fahren. Der Nachteil ist, dass der Preisvergleich mit kostenlosen Konkurrenten nicht allein über die erste Downloadentscheidung funktioniert. Ich würde den Titel eher als bezahlbares Gelegenheitsspiel mit ergänzenden Käufen einordnen, nicht als völlig kostenfreie Rennspielalternative.

Für wen sich das Spiel wirklich eignet

Mini Motor Racing passt gut zu mir, wenn ich drei Dinge mag: kurze Rennen, eine verspielte Präsentation und einen schnellen Wechsel zwischen Versuch und Wiederholung. Es ist außerdem eine gute Wahl für Menschen, die beim Rennspiel nicht zuerst Fahrzeugklassen, Setup-Werte und eine große Karriereplanung studieren möchten. Der niedrige Altersansatz „USK ab 0 Jahren“ unterstreicht, dass das Spiel auf einen sehr zugänglichen, familienfreundlichen Eindruck zielt.

Ich würde es auch Spielern empfehlen, die ältere mobile Spiele nicht automatisch als Nachteil betrachten. Der zeitlose Kern kann gerade dann angenehm sein, wenn moderne Rennspiele zu viele Systeme gleichzeitig anbieten. Man öffnet das Spiel nicht, um eine digitale Garage über Wochen zu verwalten, sondern weil man ein paar schnelle Rennen fahren möchte.

Weniger geeignet ist es für jemanden, der ausschließlich aktuelle Blockbuster-Optik, realistisch modellierte Fahrzeuge oder eine möglichst große Online-Community sucht. Auch wer ein Spiel ohne jegliche zusätzlichen Kaufoptionen bevorzugt, sollte lieber nach einem passenderen Modell Ausschau halten. Und wenn ich nur gelegentlich spiele, aber bereits mehrere sehr ähnliche Rennspiele auf dem Smartphone habe, muss der besondere Reiz der kleinen Autos ausreichen, um den zusätzlichen Kauf zu rechtfertigen.

Vergleich mit typischen Alternativen

Im Vergleich zu realistischen Rennsimulationen ist der Titel deutlich leichter zugänglich. Ich verbringe weniger Zeit mit Einstellungen und mehr Zeit auf der Strecke. Das ist ein Vorteil, wenn ich spontan spielen möchte, aber ein Nachteil, wenn ich gerade die technische Tiefe einer Simulation suche. Die Entscheidung hängt hier nicht davon ab, welches Spiel objektiv besser ist, sondern welche Art von Kontrolle und Atmosphäre ich erwarte.

Gegenüber kostenlosen Arcade-Rennspielen wirkt der Kaufpreis zunächst weniger bequem. Dafür kann ein klar abgegrenztes Spiel angenehmer sein als ein Titel, der mich ständig zu neuen Aufgaben, Belohnungen oder Käufen zurückholen möchte. Die zusätzlichen In-App-Käufe verhindern allerdings, dass ich den Titel einfach als vollständig kaufbares Erlebnis ohne weitere finanzielle Überlegungen beschreibe.

Auch gegenüber modernen Kart-Racern ist der Unterschied deutlich. Kart-Spiele setzen häufig stärker auf bekannte Figuren, spektakuläre Gegenstände oder chaotische Spezialeffekte. Mini Motor Racing zieht seine Wirkung eher aus dem Fahren selbst und aus dem Kontrast zwischen winzigen Autos und dem trotzdem ernst genommenen Rennziel. Wer genau diese Mischung sucht, bekommt etwas Eigenständigeres; wer vor allem spektakuläre Waffen und Figuren erwartet, sollte eine andere Richtung wählen.

Konkrete Spieltipps für mehr Kontrolle

Mein wichtigster Tipp ist, die Strecke nicht nur als Weg von Start bis Ziel zu betrachten. Bei kurzen Rennen lohnt es sich, die ersten Versuche zum Lesen der Kurven zu nutzen. Ich achte darauf, an welcher Stelle ich Geschwindigkeit verliere und ob ich zu früh in eine Kurve einlenke. Diese Beobachtung ist wertvoller, als einfach nur hektischer zu steuern.

Ein zweiter Tipp betrifft die Wiederholungen. Wenn ein Rennen knapp verloren geht, ändere ich nicht sofort alles gleichzeitig. Ich versuche zunächst, nur eine problematische Passage sauberer zu fahren. So erkenne ich eher, ob der Fehler an meinem Timing, an einer zu aggressiven Linie oder an einer unübersichtlichen Situation lag. Diese kleine Methode macht das Spiel auch für Spieler interessanter, denen bloßes Zufallsfahren schnell zu oberflächlich wird.

Ein dritter, eher praktischer Hinweis: Auf einem Smartphone mit kleiner Anzeige sollte ich die Helligkeit und die Fingerposition so wählen, dass die Strecke nicht unnötig verdeckt wird. Bei einem Spiel, das von schnellen Reaktionen lebt, kann schon ein ungünstig gesetzter Finger die Übersicht verschlechtern. Ich würde außerdem nicht mit voller Ablenkung im Hintergrund spielen, weil die kurzen Rennen zwar unkompliziert starten, aber trotzdem Konzentration verlangen, sobald mehrere Fahrzeuge eng beieinanderliegen.

Wo die aktuelle Fassung Grenzen zeigt

Die größte Einschränkung ist für mich das Alter des Grundkonzepts. Die Version 2.0.2 ist der aktuelle Bezugspunkt, doch die lange Veröffentlichungsgeschichte bleibt spürbar. Wer von neueren Rennspielen kommt, könnte sich an einer weniger zeitgemäßen Präsentation oder an Abläufen stören, die nicht so komfortabel wirken wie bei aktuellen Produktionen. Das macht den Titel nicht unspielbar, setzt aber eine klare Grenze für die Erwartungen.

Auch der Umfang sollte realistisch eingeschätzt werden. Das Spiel lebt von seinen Rennen und der Bereitschaft, ähnliche Abläufe mehrfach zu spielen. Wer ein ständig neues Erlebnis mit großen Überraschungen benötigt, könnte nach der ersten Begeisterung weniger Motivation verspüren. Für mich ist das eher ein Spiel zum regelmäßigen kurzen Zurückkehren als ein Titel, den ich stundenlang am Stück spielen muss.

Die Bewertung von 3,9 bei rund 21.000 abgegebenen Stimmen zeigt ein gemischtes, aber keineswegs bedeutungsloses Bild. Dazu kommen über 700 schriftliche Rezensionen, die deutlich machen, dass das Spiel viele Menschen erreicht hat, aber nicht jeden Geschmack gleichermaßen trifft. Ich würde diese Zahlen nicht als alleinige Kaufentscheidung verwenden. Sie passen vielmehr zu meinem Eindruck: ein sympathisches, zugängliches Rennspiel mit klaren Grenzen und einer nicht mehr ganz jungen Grundlage.

Was ich vor der Installation prüfen würde

Technisch ist die Einstiegshürde niedrig, denn als Mindestvoraussetzung wird Android 4.1 genannt. Das ist für ein Spiel mit dieser langen Geschichte nachvollziehbar und macht es auch für ältere kompatible Geräte interessant. Trotzdem würde ich nicht allein vom Mindestbetriebssystem auf eine identische Spielerfahrung auf jedem Gerät schließen. Bildschirmgröße, Bedienkomfort und allgemeine Geräteleistung beeinflussen bei einem schnellen Rennspiel, wie angenehm die Rennen tatsächlich wirken.

Die Altersfreigabe ab null Jahren macht den Titel grundsätzlich leicht zugänglich. Für Eltern bleibt aber der Blick auf die In-App-Käufe wichtig, besonders wenn das Spiel auf einem gemeinsam genutzten Gerät läuft. Die Preisspanne reicht von kleinen Beträgen bis zu deutlich höheren Einzelkäufen; deshalb würde ich die Store-Sicherheitsoptionen vor der Übergabe an ein Kind kontrollieren.

Mit mehr als 100.000 Installationen hat das Spiel eine erkennbare Nutzerbasis, ohne dadurch automatisch zu einem aktuellen Massenphänomen zu werden. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass der Titel weiterhin auffindbar und relevant genug für eine eigene Zielgruppe ist. Es ist aber kein Grund, eine moderne Multiplayer-Erfahrung oder eine riesige aktive Szene vorauszusetzen. Wer genau darauf angewiesen ist, sollte seine Wahl stärker an aktuellen Alternativen ausrichten.

Mein Blick auf die weitere Nutzung

Beim weiteren Spielen würde ich vor allem darauf achten, ob die Rennen auch nach der ersten Entdeckungsphase noch genug Abwechslung für mich bieten. Der Kern ist überzeugend, wenn ich kurze, konzentrierte Fahrten mag. Die langfristige Motivation hängt jedoch stärker von meiner eigenen Freude am Wiederholen und Verbessern ab als von einer ständig neuen Präsentation.

Für bestehende Nutzer ist die aktuelle Version ein sinnvoller Ausgangspunkt, um das Spiel heute zu beurteilen, statt es nur nach seinem Erscheinungsjahr abzuschreiben. Gleichzeitig würde ich bei zukünftigen Änderungen darauf achten, ob die Bedienung modernisiert wird, ohne den schnellen Charakter zu verlieren. Besonders wichtig wäre für mich, dass zusätzliche Systeme nicht die klare Stärke des Spiels überdecken: starten, fahren, aus Fehlern lernen und die nächste Runde versuchen.

Wer bereits gerne spielt, kann sich auf die kleinen, aber wirkungsvollen Verbesserungen im eigenen Fahrstil konzentrieren. Ich würde nicht versuchen, jede Runde maximal aggressiv zu fahren. Oft bringt eine ruhigere Einfahrt in eine Kurve mehr als ein riskanter Überholversuch, der die gesamte Linie zerstört. Dieser Ansatz macht aus einem einfachen Arcade-Racer ein Spiel, in dem zumindest etwas persönliches Können sichtbar wird.

Mein abschließendes Urteil

Mini Motor Racing ist für mich ein sympathisches Rennspiel für kurze Sitzungen, das mit seinem kleinen Maßstab eine klare Identität besitzt. The Binary Mill setzt nicht auf eine überladene Simulation, sondern auf sofortige Rennen, leicht verständliche Abläufe und den besonderen Charme winziger Autos. Genau deshalb kann der Titel auch heute noch Spaß machen, wenn ich unkomplizierte mobile Unterhaltung suche.

Ich würde es Freunden empfehlen, die ein zugängliches Arcade-Rennspiel möchten und mit einer älteren technischen Grundlage leben können. Der Preis von 3,59 € ist dabei eine bewusste Hürde gegenüber kostenlosen Alternativen, während die zusätzlichen Käufe bei Google Play in die Entscheidung einbezogen werden sollten. Für Kinder ist die Altersfreigabe niedrig, aber die Zahlungsoptionen verdienen die Aufmerksamkeit der Erwachsenen.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber nicht vorbehaltlos aus: Die beste Seite des Spiels ist die direkte, kurze Rennrunde; die größte Schwäche ist, dass der Umfang und die Präsentation nicht mit jedem modernen Konkurrenten mithalten dürften. Wenn ich eine realistische Simulation, eine riesige Welt oder ein dauerhaft neues Online-Erlebnis suche, würde ich mich anders entscheiden. Für eine schnelle Runde zwischendurch, bei der ich ohne lange Vorbereitung losfahren und meinen eigenen Fahrstil verbessern kann, bleibt dieser kleine Racer jedoch eine angenehme Wahl.

Vorteile

  • Viele abwechslungsreiche Strecken mit unterschiedlichen Umgebungen
  • Einfache Steuerung
  • die auch für Einsteiger schnell verständlich ist
  • Fahrzeuge lassen sich verbessern und an den eigenen Spielstil anpassen
  • Kurze Rennen eignen sich gut für zwischendurch
  • Rasantes Gameplay mit witziger Miniatur-Optik

Nachteile

  • Einige Inhalte und Fahrzeuge müssen erst durch längeres Spielen freigeschaltet werden
  • Werbung kann den Spielfluss zwischen den Rennen unterbrechen
  • Fortschritte können ohne passende Strategie deutlich langsamer werden
  • Auf kleineren Displays wirken Details und Bedienelemente teilweise sehr kompakt
  • Der Wiederspielwert hängt stark vom persönlichen Interesse an Zeitrennen ab
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Häufig gestellte Fragen

Was ist Mini Motor Racing und für wen eignet sich das Spiel?

Mini Motor Racing ist ein actionreiches Rennspiel mit kleinen Fahrzeugen, kurzen Strecken und einer leicht zugänglichen Steuerung. Die Rennen wirken zunächst unkompliziert, bieten durch unterschiedliche Fahrzeuge, Streckenbedingungen und Verbesserungen aber auch längerfristige Motivation. Es eignet sich besonders für Spieler, die schnelle Rennen für zwischendurch mögen und keine realistische Rennsimulation erwarten. Wer komplexe Motorsportphysik sucht, könnte den eher arcadelastigen Stil jedoch als zu einfach empfinden.

Welche Steuerungsmöglichkeiten bietet Mini Motor Racing?

Das Spiel ist grundsätzlich auf eine einfache Bedienung mit Touch-Steuerung ausgelegt, sodass auch Einsteiger schnell losfahren können. Je nach Version und Geräteeinstellungen können verschiedene Steuerungsarten verfügbar sein, beispielsweise eine direkte Lenkung oder eine stärker vereinfachte Bedienung. Nach meinem Eindruck steht der schnelle Spielfluss im Vordergrund, nicht die millimetergenaue Simulation. Vor dem Download sollte man dennoch prüfen, ob das eigene Gerät und die aktuelle Version die bevorzugte Steuerungsoption unterstützen.

Kann man Mini Motor Racing offline spielen?

Viele Inhalte von Mini Motor Racing lassen sich grundsätzlich auch ohne dauerhaft aktive Internetverbindung nutzen, insbesondere einzelne Rennen und Teile der Kampagne. Für bestimmte Funktionen können jedoch eine Verbindung, zusätzliche Downloads oder die Synchronisierung von Spieldaten erforderlich sein. Außerdem können Werbung, Bestenlisten, Mehrspielerfunktionen oder Käufe anders funktionieren, wenn das Gerät offline ist. Wer häufig unterwegs spielt, sollte das Spiel deshalb einmal im Flugmodus testen, bevor er sich vollständig darauf verlässt.

Ist Mini Motor Racing kostenlos oder enthält es In-App-Käufe?

Die genaue Preisgestaltung kann je nach Plattform, Region und Version unterschiedlich ausfallen. Einige Ausgaben werden als kostenpflichtiges Spiel angeboten, während andere Varianten kostenlos heruntergeladen werden können und anschließend Werbung oder optionale In-App-Käufe enthalten. Solche Käufe können beispielsweise Fahrzeuge, Verbesserungen oder zusätzliche Inhalte betreffen. Eltern sollten deshalb die Zahlungs- und Jugendschutzeinstellungen des jeweiligen App-Stores kontrollieren, damit keine unbeabsichtigten Ausgaben entstehen.

Welche Geräteanforderungen und möglichen Schwächen sollte man beachten?

Mini Motor Racing läuft auf vielen modernen Android- und iOS-Geräten, dennoch können ältere Smartphones oder Tablets bei Ladezeiten, Bildrate und Stabilität an ihre Grenzen kommen. Für ein flüssiges Spielerlebnis sollte ausreichend freier Speicher vorhanden sein, da zusätzliche Inhalte heruntergeladen werden können. Zu den möglichen Schwächen gehören ein teilweise wiederholender Rennablauf, Fortschritt durch Aufrüstungen und eventuell Werbung oder optionale Käufe. Vor der Installation empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Store-Version und die Kompatibilität.

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