MHW Companion

Bücher & Nachschlagewerke

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3.5.5
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Wer Monster Hunter: World nicht nur gelegentlich spielt, kennt das Problem: Man sitzt vor einer Aufgabe, erinnert sich an ein bestimmtes Material oder möchte eine Ausrüstung sinnvoll zusammenstellen – und plötzlich beginnt die Suche außerhalb des Spiels. Genau für solche Momente habe ich MHW Companion ausprobiert. Die kostenlose Wissens- und Nachschlage-App von Sebastian Kruse richtet sich an Spieler, die ihre Jagden besser vorbereiten möchten, ohne jedes Mal lange durch allgemeine Suchergebnisse zu gehen.

Mein erster Eindruck war klar: Das ist kein Ersatz für das eigentliche Spiel und auch kein eigenständiges Monster-Hunter-Abenteuer. Die App funktioniert vielmehr wie ein digitaler Begleiter neben dem Spiel. Sie ist besonders dann nützlich, wenn ich schnell eine Information brauche und nicht erst mehrere Webseiten, Videos oder Forenbeiträge durchsuchen möchte. Wer Monster Hunter: World regelmäßig spielt, bekommt damit eine kompakte Anlaufstelle für die eigene Vorbereitung.

Ein Begleiter, der im gemeinsamen Haushalt besonders praktisch sein kann

Auf einem gemeinsam genutzten Smartphone oder Tablet kann die Anwendung einen überraschend einfachen Zweck erfüllen. Vielleicht spielt eine Person im Haushalt gerade eine Jagd, während jemand anderes das Gerät kurz für die Suche nach einem Monster, einem Gegenstand oder einer Ausrüstungsinformation verwendet. Dafür muss niemand ein eigenes Konto anlegen oder einen persönlichen Spielstand in der App verwalten. Die Nutzung bleibt auf die Wissenssammlung beschränkt.

Das ist hilfreich, wenn mehrere Personen dasselbe Spiel mögen, aber zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Eine Person kann sich vor der nächsten Sitzung informieren, welche Richtung bei der Ausrüstung sinnvoll ist, während eine andere später dieselbe App für eine ganz andere Frage öffnet. Ich finde gerade diese unkomplizierte gemeinsame Nutzung angenehmer als Lösungen, die stark an ein individuelles Profil oder eine persönliche Sammlung gebunden sind.

Gleichzeitig sollte man die Erwartungen an eine Haushalts-App richtig einordnen. MHW Companion ist kein Familienplaner, kein Chat und kein Werkzeug, um Aufgaben zwischen Spielern zu verteilen. Die App liefert Informationen; die Absprache muss weiterhin über das Gespräch, eine Nachricht oder ein anderes gemeinsames Werkzeug erfolgen. Wer eine zentrale Übersicht über Fortschritt, Termine oder Rollen in einer Gruppe sucht, ist mit einer Notiz-App oder einem Messenger besser bedient.

In meinem Alltagsszenario sieht die Nutzung so aus: Jemand im Haushalt möchte abends mit Freunden spielen und merkt kurz vorher, dass die eigene Vorbereitung nicht passt. Statt den Rechner einzuschalten und mehrere Quellen zu öffnen, wird auf dem gemeinsamen Gerät die App gestartet. Nach einer kurzen Recherche lässt sich besser einschätzen, welche Informationen vor der Sitzung noch fehlen. Das spart nicht unbedingt eine große Menge Zeit, verhindert aber die typische Unterbrechung kurz vor dem eigentlichen Spiel.

Die größte Stärke liegt für mich in der Nähe zur konkreten Spielsituation. Die App ist dann am wertvollsten, wenn ich bereits weiß, wonach ich suche. Sie hilft weniger beim ziellosen Stöbern, sondern vor allem beim Nachschlagen während der Vorbereitung oder zwischen zwei Jagden. Dadurch fühlt sie sich eher wie ein griffbereites Handbuch als wie eine umfangreiche Community-Plattform an.

Was die Einrichtung im Haushalt beachten sollte

Die technische Einstiegshürde ist niedrig: MHW Companion ist kostenlos erhältlich und läuft bereits ab Android 4.4. Das macht sie auch für ein älteres Zweitgerät interessant, das im Haushalt vielleicht nicht mehr für moderne Spiele oder anspruchsvolle Apps genutzt wird. Für ein gemeinsames Tablet kann das praktisch sein, weil die Anwendung nicht zwingend auf dem leistungsfähigsten Gerät installiert werden muss.

Wichtig ist die Grenze zwischen Gerätezugang und Spielkonto. Die App ist ein Nachschlagewerk und sollte nicht mit einem persönlichen Monster-Hunter-Konto verwechselt werden. Wer ein gemeinsam genutztes Gerät verwendet, sollte deshalb darauf achten, keine privaten Notizen, Zugangsdaten oder sonstigen persönlichen Informationen in der Umgebung der App abzulegen. Für die reine Recherche ist das nicht nötig.

Auch die Abrechnung verdient im gemeinsamen Haushalt etwas Aufmerksamkeit. Die Anwendung selbst ist kostenlos, im Zusammenhang mit Google Play werden jedoch In-App-Käufe im Bereich von 1,09 bis 9,99 Euro angeboten. Wenn mehrere Personen dasselbe Gerät verwenden, sollte klar sein, wer Käufe auslösen darf und ob die Zahlungsart des Geräts geschützt ist. Das ist keine Besonderheit dieser App, aber bei gemeinsam verwendeten Geräten ein Punkt, den ich grundsätzlich vor der Installation prüfe.

Ich würde die App auf einem geteilten Gerät außerdem nicht einfach irgendwo zwischen vielen anderen Anwendungen verstecken. Ein eigener Ordner für Spiele und Begleiter macht die Nutzung übersichtlicher. So erkennt jedes Haushaltsmitglied sofort, wo die Recherche-App zu finden ist, ohne sich durch private oder berufliche Anwendungen zu bewegen. Das klingt banal, verhindert aber unnötige Verwechslungen, wenn mehrere Menschen dasselbe Gerät verwenden.

Wer die App nur für sich selbst nutzt, braucht diese Überlegungen natürlich kaum. Dann zählt vor allem, ob das eigene Handy die Anwendung bequem neben dem Spiel aufnehmen kann. Auf einer Konsole ist ein Smartphone oder Tablet als zweiter Bildschirm besonders angenehm, weil die Recherche nicht den Spielfluss auf dem Fernseher unterbrechen muss. Auf einem kleinen Smartphone-Display kann längeres Lesen dagegen weniger komfortabel sein.

So kann die Recherche vor einer Jagd ablaufen

Ich würde MHW Companion nicht erst öffnen, wenn bereits Chaos herrscht. Besser funktioniert sie als kurzer Vorbereitungsschritt. Vor einer Spielsitzung kann ich mir überlegen, welches Ziel ich verfolge: eine bestimmte Kreatur besser verstehen, benötigte Materialien einordnen oder eine Ausrüstungsidee überprüfen. Mit einer konkreten Frage nutze ich die App deutlich effizienter als mit dem Versuch, die gesamte Sammlung auf einmal zu lesen.

Ein sinnvoller Ablauf besteht aus drei kleinen Schritten. Zuerst kläre ich, was ich im Spiel eigentlich erreichen möchte. Danach suche ich in der App nach den dazugehörigen Informationen und notiere mir nur die Punkte, die für die nächste Sitzung relevant sind. Anschließend starte ich das Spiel und überprüfe in der Praxis, ob die Vorbereitung ausreicht. Diese Arbeitsweise verhindert, dass die Recherche selbst zum Zeitfresser wird.

Für eine gemeinsame Spielrunde lässt sich daraus eine einfache Absprache machen. Eine Person kann die App öffnen und die wichtigsten Informationen vorlesen, während die anderen ihre Ausrüstung oder ihren Plan vorbereiten. Das ist besonders nützlich, wenn nicht jeder Mitspieler dieselbe Erfahrung mit Monster Hunter: World hat. Die App ersetzt dabei keine gemeinsame Strategie, kann aber eine gemeinsame Ausgangsbasis schaffen.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit, widersprüchliche Erinnerungen schnell zu überprüfen. In einer Gruppe behauptet oft jemand, ein bestimmtes Detail noch genau zu wissen, während eine andere Person eine andere Erinnerung hat. Statt daraus eine längere Diskussion zu machen, kann man die App als neutrale Nachschlagestelle verwenden. Das spart Nerven und hält die Gruppe näher am eigentlichen Spiel.

Allerdings würde ich wichtige Entscheidungen nicht blind aus einer einzelnen Quelle übernehmen. Bei einem umfangreichen Spiel können sich eigene Ziele, Spielstil und Ausrüstung stark unterscheiden. Eine Information, die für eine schnelle Jagd nützlich ist, muss nicht automatisch für eine langfristige Zusammenstellung passen. Ich nutze die App daher als Orientierung und verbinde sie mit meiner eigenen Erfahrung im Spiel.

Koordination ohne eingebauten Gruppenplan

Für Einzelspieler ist die Nutzung unkompliziert. In einer Gruppe entsteht der größte Nutzen, wenn alle vorher wissen, wie sie die App einsetzen möchten. Eine Person kann beispielsweise die Recherche übernehmen, eine andere die Ergebnisse im Spiel testen. Diese Rollen müssen nicht dauerhaft verteilt sein; schon für eine einzelne Sitzung kann die Aufteilung die Vorbereitung beschleunigen.

Ich würde dabei nicht versuchen, die App zu einem Ersatz für ein gemeinsames Dokument umzubauen. MHW Companion ist für das Nachschlagen gedacht, nicht für eine von allen bearbeitete Planungsliste. Wenn die Gruppe eine Reihenfolge von Aufgaben, eigene Notizen oder Absprachen festhalten möchte, ist eine separate Notizlösung geeigneter. Die Companion-App liefert den fachlichen Ausgangspunkt, aber nicht die komplette Organisation.

Gerade auf einem Familiengerät ist diese Trennung sinnvoll. Die App bleibt frei von persönlichen Spielständen und privaten Absprachen, während die eigentliche Koordination dort stattfindet, wo sie hingehört. So kann jedes Haushaltsmitglied dieselbe Wissensbasis nutzen, ohne dass eine Person die Einstellungen oder Inhalte der anderen verändern muss.

Ein konkreter Tipp für Gruppen: Vor dem Start sollte man sich auf eine einzige Frage einigen, die mit der App beantwortet werden soll. Das kann die Vorbereitung auf ein bestimmtes Monster oder die Kontrolle einer Materialliste sein. Wenn alle gleichzeitig nach unterschiedlichen Dingen suchen, wird der gemeinsame Bildschirm schnell unübersichtlich. Eine fokussierte Recherche ist in der Praxis deutlich angenehmer.

Wer hauptsächlich mit einer festen Gruppe spielt und umfangreiche Builds, Notizen oder Strategien teilen möchte, wird vermutlich zusätzliche Werkzeuge brauchen. Foren, Wikis oder gemeinschaftliche Dokumente bieten dort mehr Raum für Diskussion und persönliche Erfahrungen. MHW Companion ist die bessere Wahl, wenn es schnell, direkt und ohne soziale Ebene gehen soll.

Alterseinstufung, Vertrauen und gemeinsamer Zugang

Die App ist mit USK ab 0 Jahren eingestuft. Das beschreibt den Inhalt der Anwendung, nicht automatisch das gesamte Spielerlebnis von Monster Hunter: World. Eltern oder andere Erwachsene im Haushalt sollten deshalb zwischen der Nachschlage-App und dem Spiel unterscheiden, zu dem sie verwendet wird. Die App selbst kann altersmäßig niedrig angesetzt sein, während das Hauptspiel eine andere Einschätzung und einen anderen Kontext hat.

Für jüngere Nutzer kann die Wissenssammlung trotzdem eine nützliche Begleitung sein, wenn ein Erwachsener die Inhalte gemeinsam mit ihnen verwendet. Ich würde Kindern nicht einfach die Verantwortung für Käufe oder die Verwaltung eines gemeinsam genutzten Google-Play-Geräts überlassen. Die genannten In-App-Käufe sind ein guter Anlass, die Zahlungsgrenzen des Geräts vorher zu klären.

Beim Thema Vertrauen ist außerdem wichtig, dass die App keine persönliche Identität für die Nutzung voraussetzt. In einem Haushalt können mehrere Menschen dieselbe Rechercheumgebung öffnen, ohne dass jeder ein eigenes Profil benötigt. Das ist bequem, bedeutet aber auch, dass die App nicht automatisch weiß, wer gerade sucht. Persönliche Notizen oder individuelle Absprachen gehören daher besser in einen geschützten Bereich außerhalb der Anwendung.

Ich sehe darin keinen Nachteil für den vorgesehenen Zweck. Für ein Nachschlagewerk ist es sogar angenehm, nicht erst ein Konto einrichten oder ein Profil pflegen zu müssen. Wer allerdings eine personalisierte Begleitung mit synchronisiertem Fortschritt erwartet, könnte diese Einfachheit als zu begrenzt empfinden. Hier entscheidet der Einsatzzweck: schnelle Information oder persönliche Verwaltung.

Vergleich mit Webseiten, Videos und allgemeinen Wikis

Die üblichen Alternativen haben jeweils einen anderen Schwerpunkt. Eine allgemeine Websuche kann sehr viele Ergebnisse liefern, aber sie führt auch schnell zu veralteten Beiträgen, langen Diskussionen oder Videos, die mehr Zeit beanspruchen als die eigentliche Frage. Ein Wiki bietet oft mehr Tiefe und Hintergrund, wirkt auf dem Smartphone jedoch nicht immer so direkt, wenn ich nur eine einzelne Information kontrollieren möchte.

Videos sind wiederum hilfreich, wenn ich eine Vorgehensweise sehen will. Für eine konkrete Vorbereitung sind sie mir häufig zu langsam, weil ich erst den passenden Abschnitt finden muss. MHW Companion passt besser zu kurzen Unterbrechungen: Ich möchte etwas nachsehen, zurück ins Spiel gehen und die Information anwenden. Das ist der klare Unterschied zwischen einer kompakten Begleit-App und einer ausführlichen Community-Quelle.

Die Kehrseite der kompakten Form ist die geringere soziale Tiefe. In einem Forum kann ich nachfragen, wie andere Spieler eine Situation lösen, und in Videos sehe ich oft praktische Beispiele. Die App ist dagegen stärker auf das Nachschlagen ausgerichtet. Wer lernen möchte, warum eine Strategie funktioniert oder wie erfahrene Spieler ein Problem angehen, sollte ergänzende Quellen verwenden.

Auch für absolute Anfänger ist die Entscheidung nicht eindeutig. Wenn die Grundlagen fehlen, kann ein ausführlicher Leitfaden oder ein erklärendes Video zunächst verständlicher sein. Sobald die Grundmechaniken bekannt sind und konkrete Fragen auftauchen, spielt MHW Companion seine Stärke aus. Ich sehe die App deshalb weniger als vollständigen Kurs und mehr als Werkzeug für die Phase, in der man selbstständig spielen und gezielt nachbessern möchte.

Version, Nutzungseindruck und praktische Grenzen

Die aktuelle Version ist 3.5.5. In meiner Einschätzung ist vor allem wichtig, die App als Ergänzung zu betrachten und nicht als alleinige Autorität für jede Spielsituation. Der Nutzen hängt davon ab, wie übersichtlich die gesuchte Information auf dem eigenen Gerät dargestellt wird und wie gut sie zur konkreten Frage passt. Auf einem größeren Bildschirm ist längeres Vergleichen angenehmer als auf einem kleinen Telefon.

Eine weitere Grenze liegt in der Abhängigkeit vom eigenen Rechercheverhalten. Wer ohne klare Fragestellung durch eine Wissenssammlung blättert, kann leicht mehr Zeit verlieren als geplant. Ich empfehle deshalb, vor dem Öffnen der App einen kurzen Suchauftrag zu formulieren. Das ist einer der wirksamsten Kniffe: Nicht „Was kann ich alles über dieses Monster lesen?“, sondern „Welche Information brauche ich für meine nächste Entscheidung?“

Die durchschnittliche Bewertung von 4,4 bei über dreitausend Bewertungen zeigt, dass die Anwendung bei vielen Nutzern gut ankommt. Dazu kommen mehr als hunderttausend Installationen. Diese Zahlen machen sie für mich zu einer etablierten Nischenhilfe, aber sie sagen nicht, dass sie zu jedem Spielstil passt. Wer nur sehr selten spielt oder lieber alles selbst entdeckt, wird möglicherweise kaum einen dauerhaften Vorteil bemerken.

Die Veröffentlichung erfolgte am 27. Februar 2018. Für eine Begleit-App zu einem einzelnen Spiel ist das ein Hinweis darauf, dass sie nicht als kurzfristiger Trend gedacht ist. Trotzdem würde ich vor einer wichtigen Spielsitzung prüfen, ob die enthaltenen Informationen zur eigenen Spielversion und zum aktuellen Ziel passen. Bei jeder externen Wissensquelle ist ein kurzer Plausibilitätscheck vernünftig.

Der Entwickler Sebastian Kruse konzentriert das Angebot auf eine klar umrissene Aufgabe. Das gefällt mir mehr, als wenn eine App gleichzeitig Chat, Newsfeed, Build-Planer und soziales Netzwerk sein möchte. Die Kehrseite ist, dass Nutzer mit sehr speziellen Ansprüchen wahrscheinlich mehrere Werkzeuge kombinieren müssen. MHW Companion bleibt am besten, wenn sie genau das tun darf, wofür sie gedacht ist: Wissen schnell zugänglich machen.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich empfehle die App vor allem Spielern, die Monster Hunter: World regelmäßig starten und zwischen den Sitzungen konkrete Fragen sammeln. Auch für eine gemeinsame Runde im Haushalt ist sie geeignet, wenn ein Gerät als zentrale Nachschlagestelle dienen soll. Der kostenlose Einstieg, die niedrige Android-Anforderung und die klare Ausrichtung machen sie leicht zugänglich.

Besonders gut passt sie zu Menschen, die ungern lange Videos ansehen oder sich durch viele Forenbeiträge arbeiten. Wer lieber selbst spielt und nur gelegentlich eine Information kontrollieren möchte, bekommt damit eine angenehm direkte Ergänzung. Ebenso profitieren Gruppen, die vor einer Sitzung kurz Ordnung in ihre Planung bringen wollen, ohne dafür ein eigenes Projektverwaltungssystem aufzusetzen.

Weniger geeignet ist die App für Nutzer, die eine vollständige persönliche Fortschrittsverwaltung erwarten. Auch wer tiefgehende Diskussionen, aktuelle Community-Builds oder ausführliche Lerninhalte sucht, wird wahrscheinlich mit einem Wiki, Forum oder Videoangebot besser fahren. Und wer Monster Hunter: World nur sehr selten spielt, braucht möglicherweise kein dauerhaft installiertes Begleitwerkzeug.

Für jüngere Nutzer im Haushalt würde ich die Anwendung gemeinsam mit einem Erwachsenen einrichten und die Zahlungsoptionen des Google-Play-Geräts vorher kontrollieren. Die USK-Einstufung ab 0 Jahren spricht für einen niedrigschwelligen App-Inhalt, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob das zugehörige Spiel zur jeweiligen Person passt. Diese Unterscheidung ist im Familienalltag wichtiger als die App selbst.

Mein Urteil für den gemeinsamen Haushalt

Nach meinem Test bleibt MHW Companion eine angenehm fokussierte Lösung für ein sehr bestimmtes Problem: Informationen zu Monster Hunter: World schnell neben dem Spiel verfügbar zu haben. Sie glänzt nicht durch soziale Funktionen oder eine persönliche Kontoverwaltung, sondern durch ihre Rolle als gemeinsames, unkompliziertes Nachschlagewerk. Auf einem geteilten Gerät kann genau diese Einfachheit ein Vorteil sein.

Ich würde sie installieren, wenn im Haushalt mehrere Personen Monster Hunter: World spielen, wenn vor gemeinsamen Sitzungen regelmäßig Fragen offenbleiben oder wenn die Websuche zu umständlich wird. Die In-App-Käufe sollte man bei einem Familiengerät bewusst behandeln, und für persönliche Notizen oder Gruppenabsprachen braucht es weiterhin ein separates Werkzeug.

Mein Gesamturteil fällt positiv, aber klar begrenzt aus: eine praktische Spezial-App für gezielte Recherche, keine komplette Spielzentrale. Wer diese Grenze kennt, bekommt einen nützlichen Begleiter, der sich kostenlos ausprobieren lässt und auch auf älteren Android-Geräten eingesetzt werden kann. Für mich ist sie besonders dann empfehlenswert, wenn mehrere Spieler dieselbe Wissensbasis nutzen möchten, ohne ihre Konten, Fortschritte oder privaten Informationen miteinander zu vermischen.

Vorteile

  • Übersichtliche Monsterdatenbank mit Schwächen
  • Beute und Fundorten
  • Nützliche Ausrüstungs- und Skill-Übersichten für die Jagdvorbereitung
  • Schneller Zugriff auf Waffenwerte und Upgrade-Pfade
  • Hilfreiche Informationen auch ohne aktive Internetverbindung verfügbar
  • Praktische Ergänzung für Einsteiger und erfahrene Monster-Hunter-Spieler

Nachteile

  • Daten können je nach Spielversion oder Update unvollständig sein
  • Viele Inhalte richten sich an bestimmte Monster-Hunter-Titel
  • Die Benutzeroberfläche wirkt auf kleineren Displays teilweise überladen
  • Keine direkte Verbindung zum Spielstand oder zur eigenen Ausrüstung
  • Werbung oder optionale Käufe können den Nutzungskomfort beeinträchtigen
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Häufig gestellte Fragen

Was ist MHW Companion und wofür wird die App verwendet?

MHW Companion ist eine inoffizielle Begleit-App für Monster Hunter: World und je nach Version auch für Iceborne. Sie dient als Nachschlagewerk für Monster, Waffen, Rüstungen, Fähigkeiten, Materialien, Quests und Herstellungskosten. Beim Spielen kann man damit schnell prüfen, wo bestimmte Gegenstände erhältlich sind oder welche Schwächen ein Monster besitzt, ohne jedes Detail im Spielmenü oder in externen Webseiten suchen zu müssen.

Welche Informationen bietet MHW Companion zu Monstern und Quests?

Die App stellt normalerweise umfangreiche Daten zu den Monstern bereit, darunter Elementschwächen, effektive Körperbereiche, mögliche Belohnungen, Fundorte und teilweise Angaben zu Jagd- oder Untersuchungsbedingungen. Auch Questinformationen können enthalten sein. Der genaue Umfang hängt jedoch von der verwendeten App-Version und der jeweiligen Datenbank ab. Nutzer sollten deshalb prüfen, ob Inhalte für Iceborne und aktuelle Spielversionen vollständig unterstützt werden.

Funktioniert MHW Companion auch ohne Internetverbindung?

Viele zentrale Inhalte von MHW Companion sind als lokale Datenbank verfügbar und können daher meist auch ohne dauerhafte Internetverbindung genutzt werden. Das ist besonders praktisch während einer Jagd, wenn man schnell eine Schwäche oder ein benötigtes Material nachsehen möchte. Funktionen wie Aktualisierungen, externe Links oder bestimmte Online-Inhalte können allerdings eine Verbindung benötigen. Nach der Installation sollte man die Datenbank einmal vollständig laden und aktualisieren.

Ist MHW Companion offiziell von Capcom und ist die Nutzung sicher?

MHW Companion ist in der Regel eine von Fans entwickelte, inoffizielle Anwendung und steht normalerweise nicht direkt unter der offiziellen Verantwortung von Capcom. Sie verändert weder das Spiel noch greift sie üblicherweise in laufende Jagden ein, sondern stellt lediglich Informationen bereit. Vor dem Download sollte man trotzdem auf die Berechtigungen, den Entwickler, Bewertungen und das Datum des letzten Updates achten und die App ausschließlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle installieren.

Für welche Spieler lohnt sich der Download von MHW Companion besonders?

Die App ist vor allem für Spieler hilfreich, die häufig neue Builds planen, Materialien farmen oder sich auf schwierige Monster vorbereiten. Anfänger erhalten eine übersichtliche Erklärung zu Schwächen, Ausrüstung und Herstellung, während erfahrene Jäger schneller Tabellen und Drop-Informationen durchsuchen können. Wer Monster Hunter: World nur gelegentlich spielt oder bereits alle Daten auswendig kennt, benötigt die App möglicherweise weniger. Außerdem sollte man vorab prüfen, ob die gewünschte Plattform und Iceborne unterstützt werden.

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