Lords & Knights - Mittelalter

Strategie

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Wer ein mittelalterliches Strategiespiel sucht, das nicht nach wenigen Minuten vorbei ist, findet in Lords & Knights einen ungewöhnlichen Zeitfresser. Ich baue hier nicht einfach eine Burg, sammle ein paar Belohnungen und starte die nächste Runde, sondern plane ein langfristiges Reich mit mehreren Siedlungen, Truppen und politischen Entscheidungen. Das Spiel von XYRALITY GmbH verbindet Aufbau-Strategie mit einem MMO-Rahmen und richtet sich damit vor allem an Menschen, die gerne regelmäßig nach ihrem Königreich sehen.

Mein erster Eindruck war zwiespältig: Die Grundidee ist leicht zu verstehen, aber die vielen Menüs und langfristigen Abläufe verlangen Geduld. Gerade unter dem Gesichtspunkt der Zugänglichkeit ist das wichtig. Wer kleine Symbole schlecht erkennt, schnell von vielen Informationen ermüdet wird oder nur kurze Spielpausen hat, erlebt das Spiel anders als jemand, der gerne in Ruhe Tabellen, Bauzeiten und Truppenbewegungen verfolgt. Ich schaue deshalb nicht nur auf den Spielspaß, sondern auch darauf, wie gut sich das mittelalterliche Reich in unterschiedlichen Alltagssituationen bedienen lässt.

Wie gut man sich durch das Reich bewegt

Die Oberfläche folgt grundsätzlich einer nachvollziehbaren Logik: Gebäude, Rohstoffe, Einheiten und Orte gehören zu getrennten Bereichen, und mit der Zeit lernt man, wo die wichtigen Informationen liegen. Am Anfang muss ich trotzdem aufmerksam bleiben, weil mehrere Aufgaben gleichzeitig sichtbar sind. Ein Ausbau läuft, Rohstoffe werden produziert, eine Einheit wird ausgebildet und vielleicht wartet bereits ein Bericht auf mich. Das wirkt nicht wie ein klassisches Brettspiel, bei dem ich nur einen Zug nach dem anderen mache, sondern eher wie ein kleines Verwaltungszentrum.

Die Lesbarkeit hängt stark davon ab, wie viel Erfahrung man mit solchen Spielen mitbringt. Begriffe aus der mittelalterlichen Verwaltung sind zwar stimmungsvoll, aber nicht immer sofort selbsterklärend. Ich empfehle deshalb, neue Menüs nicht hektisch wegzuklicken. Besonders bei ersten Angriffen oder beim Ausbau mehrerer Gebäude lohnt es sich, die Angaben zu Kosten, Dauer und Voraussetzungen vollständig zu lesen. Wer nur auf auffällige Schaltflächen tippt, kann leicht eine Entscheidung treffen, die später die eigene Planung ausbremst.

Hilfreich ist die klare Trennung zwischen dem einzelnen Dorf und dem größeren Reich. In einer Siedlung kümmere ich mich um die unmittelbare Entwicklung; auf der größeren Ebene denke ich über Besitz, Wege und militärische Ziele nach. Diese Unterscheidung macht das Spiel mit der Zeit verständlicher. Gleichzeitig entsteht ein typischer Nachteil von Aufbau-Strategiespielen: Je größer das Reich wird, desto mehr Informationen muss ich im Kopf behalten.

Für mich funktioniert die Navigation am besten, wenn ich mir feste Kontrollroutinen angewöhne. Zuerst prüfe ich die Rohstoffproduktion, danach laufende Bauvorhaben, anschließend Forschung oder Ausbildung und erst dann mögliche Angriffe. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mich von einer einzelnen Meldung ablenken lasse. Ein weiterer praktischer Tipp ist, nicht jede freie Minute mit dem Spiel zu füllen. Wenn mehrere Entscheidungen gleichzeitig anstehen, ist ein ruhiger Blick oft wertvoller als schnelles Tippen.

Die langfristige Struktur ist eine Stärke für Spieler, die Fortschritt gerne vorbereiten. Ich kann eine Sitzung beenden, nachdem ich einen Ausbau gestartet oder eine Truppe in Ausbildung geschickt habe, und später an derselben Entwicklung weiterarbeiten. Das fühlt sich befriedigend an, weil nicht jede Spielminute von direkter Aktion abhängt. Für Menschen, die sofort sichtbare Ergebnisse brauchen, kann genau dieses Tempo aber enttäuschend sein.

Informationen statt Reizüberflutung

Die größte Herausforderung liegt nicht in der eigentlichen Idee, sondern in der Informationsdichte. Ein kleines Display kann Karten, Ressourcenanzeigen, Nachrichten und Gebäudemenüs gleichzeitig eng wirken lassen. Wer auf einem Smartphone mit kleinerem Bildschirm spielt, sollte sich darauf einstellen, häufiger zwischen Ansichten zu wechseln. Das ist kein unlösbares Problem, aber es verlangt Konzentration und macht längere Verwaltungssitzungen anstrengender.

Ich würde das Spiel deshalb nicht als besonders einsteigerfreundlich bezeichnen, obwohl die ersten Schritte verständlich bleiben. Der Übergang vom einzelnen Dorf zum größeren Reich bringt zusätzliche Verantwortung. Neue Spieler profitieren davon, zunächst eine überschaubare Routine zu entwickeln, statt sofort jede mögliche Funktion zu nutzen. So wird die Oberfläche nach und nach vertrauter, ohne dass man sich von allen Optionen gleichzeitig überwältigen lässt.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Für die Bedienbarkeit bedeutet das: Das Spiel richtet sich nicht an kleine Kinder, die eine sehr einfache, bildlastige Oberfläche benötigen. Jugendliche und Erwachsene, die gerne lesen, vergleichen und vorausplanen, kommen eher damit zurecht. Für Familien ist außerdem wichtig, dass ein Kind nicht automatisch die Geduld für die langsamen Entwicklungsphasen mitbringt, nur weil das mittelalterliche Thema zunächst interessant wirkt.

Bedienung, Wahrnehmung und unterschiedliche Fähigkeiten

Bei der motorischen Zugänglichkeit ist mein Eindruck gemischt. Die meisten Aktionen bestehen aus Tippen, Auswählen und dem Wechsel zwischen Ansichten. Das ist grundsätzlich weniger hektisch als ein Echtzeit-Actionspiel. Wer schnelle Reaktionen, präzise Wischbewegungen oder dauerhaftes Halten von Tasten vermeiden muss, findet hier ein ruhigeres Grundtempo. Entscheidungen lassen sich meist vorbereiten, statt sie in einem kurzen Reflexmoment treffen zu müssen.

Das heißt aber nicht, dass jede Bedienung problemlos ist. Wenn viele Ziele, Gebäude oder Einheiten auf engem Raum angezeigt werden, kann die Auswahl eines bestimmten Elements unübersichtlich werden. Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik könnten Schwierigkeiten haben, genau das gewünschte Ziel zu treffen, besonders wenn sie unterwegs spielen oder das Gerät nur mit einer Hand halten. Ich spiele in solchen Situationen lieber langsam und kontrolliere nach jedem wichtigen Tipp, ob wirklich der richtige Ort oder Auftrag ausgewählt wurde.

Ein Vorteil des strategischen Tempos ist, dass ich nicht ständig unter Zeitdruck stehe. Selbst wenn ein Ausbau lange läuft, muss ich nicht ununterbrochen auf den Bildschirm schauen. Das macht das Spiel für Pausen geeignet, in denen ich nur kurz den aktuellen Stand prüfen möchte. Gleichzeitig können Benachrichtigungen oder neue Berichte den Wunsch auslösen, sofort wieder einzusteigen. Wer leicht den Überblick über die eigene Zeit verliert, sollte sich bewusst Grenzen setzen.

Für die visuelle Wahrnehmung bleibt die Detailfülle eine Hürde. Kleine Anzeigen zu Rohstoffen, Baufortschritt oder militärischen Vorgängen können bei längeren Sitzungen ermüden. Ich finde es sinnvoll, die Bildschirmhelligkeit und die Darstellung des Geräts so einzustellen, dass Texte und Symbole deutlich bleiben, ohne zu blenden. Das ist keine besondere Funktion des Spiels, sondern eine praktische Maßnahme für den eigenen Nutzungskomfort.

Auch akustisch würde ich das Spiel eher als ergänzendes als als notwendiges Erlebnis betrachten. Mein Erfolg hängt vor allem davon ab, ob ich Menüs, Berichte und Zahlen verstehe. Wer ohne Ton spielt, verliert dadurch nicht den Kern der Strategie. Das ist im Alltag hilfreich, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer oder neben anderen Personen. Umgekehrt sollte man nicht erwarten, dass Audiohinweise die gesamte Orientierung übernehmen.

Wenn Lesen und Planen anstrengend werden

Die wichtigste inklusive Stärke ist für mich, dass das Spiel nicht auf dauernde Geschwindigkeit setzt. Ich kann mir Zeit nehmen, einen Bericht zu prüfen und eine Entscheidung später treffen. Das hilft Menschen, die Informationen langsamer verarbeiten oder sich nicht gerne von schnellen Ereignissen treiben lassen. Der Preis dafür ist, dass man viel lesen und vergleichen muss. Wer Schwierigkeiten mit kleinen Texten, langen Beschreibungen oder mehreren parallelen Aufgaben hat, wird eher zusätzliche Pausen brauchen.

Eine gute persönliche Arbeitsweise ist, pro Sitzung nur ein Ziel festzulegen. Beispielsweise kann ich mich zunächst ausschließlich um die Rohstoffversorgung einer Burg kümmern und militärische Fragen erst danach prüfen. Diese Begrenzung macht die Oberfläche übersichtlicher und reduziert Fehlentscheidungen. Außerdem hilft es, wichtige Schritte nicht nebenbei zu erledigen, während ich gleichzeitig telefoniere oder unterwegs bin. Das Spiel ist zwar nicht hektisch, aber seine Entscheidungen können trotzdem Konzentration verlangen.

Die strategische Tiefe entsteht nicht nur durch das Bauen. Entscheidend ist, wie ich knappe Ressourcen, Ausbauzeiten und militärische Vorhaben miteinander verbinde. Ein scheinbar kleiner Auftrag kann später bedeuten, dass mir Material für eine wichtigere Verbesserung fehlt. Gerade für Spieler mit eingeschränkter Aufmerksamkeit ist es daher sinnvoll, vor jedem größeren Schritt kurz zu überlegen: Was bringt mir diese Entscheidung jetzt, und welche andere Entwicklung verschiebe ich dadurch?

Spielen in kurzen Pausen, zu Hause und unterwegs

Im Alltag passt Lords & Knights besonders gut zu Menschen, die ihr Spiel in mehrere kurze Besuche aufteilen. Ich kann morgens den Stand des Reiches prüfen, später einen Ausbau kontrollieren und am Abend ausführlicher planen. Diese Form unterscheidet sich deutlich von Spielen, die eine ununterbrochene Sitzung verlangen. Für Pendler, Schichtarbeiter oder Eltern kann das ein echter Vorteil sein, sofern die regelmäßige Aufmerksamkeit nicht als zusätzliche Verpflichtung empfunden wird.

Ein realistisches Beispiel: Ich habe morgens nur wenige Minuten, bevor ich zur Arbeit gehe. Dann starte ich einen sinnvollen Ausbau und prüfe, ob meine Rohstoffe für den nächsten Schritt reichen. In der Mittagspause sehe ich nach Berichten und passe meine Planung an. Erst am Abend nehme ich mir Zeit, militärische Entscheidungen zu treffen. So bleibt das Spiel in kleine Abschnitte geteilt, ohne dass ich eine lange Sitzung erzwingen muss.

Für Menschen mit wechselnder Internet- oder Gerätesituation ist der MMO-Charakter allerdings ein wichtiger Punkt. Das Spiel lebt davon, dass mein Reich in einer fortlaufenden Welt weiterentwickelt wird und andere Spieler eine Rolle spielen. Wer ausschließlich offline spielen möchte oder eine komplett abgeschlossene Einzelspieler-Kampagne erwartet, ist mit einer klassischen Strategie-App wahrscheinlich besser bedient. Lords & Knights fühlt sich weniger wie ein Spiel an, das ich einmal durchspiele, und mehr wie ein dauerhaftes Projekt.

Auch die soziale Seite verändert die Zugänglichkeit. Gemeinsame Ziele und Konkurrenz können motivieren, aber sie bringen zusätzlichen Druck. Manche Spieler genießen es, ihre Entwicklung mit anderen abzustimmen; andere möchten ohne Verpflichtungen spielen. Ich würde neuen Spielern empfehlen, zunächst herauszufinden, ob sie den Austausch und die Dynamik einer MMO-Welt wirklich mögen. Wer nur eine entspannte Burgsimulation sucht, könnte sich durch das größere Umfeld gestört fühlen.

Das Spiel ist kostenlos erhältlich. Gleichzeitig reichen die angebotenen Käufe bei Google Play von kleinen Beträgen bis zu deutlich höheren Summen. Für mich ist das ein Grund, das eigene Budget vor dem Spielen festzulegen. Gerade bei einem langfristigen Spiel können viele kleine Impulskäufe zusammenkommen, auch wenn jeder einzelne zunächst harmlos wirkt. Wer ein völlig kostenfreies Erlebnis ohne Kaufanreize sucht, sollte diese Struktur ernst nehmen und gegebenenfalls die Kaufmöglichkeiten des Geräts absichern.

Technisch sollte man außerdem auf die Systemvoraussetzung achten: Die aktuelle Fassung läuft ab Android 6.0. Das macht das Spiel grundsätzlich auch für ältere Android-Geräte interessant, wobei die persönliche Erfahrung natürlich von Bildschirmgröße und Geräteleistung abhängt. Ich würde vor längeren Sitzungen prüfen, ob das eigene Gerät bequem lesbar ist. Für Menschen, die hauptsächlich auf sehr kleinen Displays spielen, ist die Informationsdichte wahrscheinlich wichtiger als die reine Kompatibilität.

Wo die Zugänglichkeit an Grenzen stößt

Die größte verbleibende Barriere ist die Kombination aus vielen Informationen und langfristigen Konsequenzen. Das Spiel erklärt den Einstieg ausreichend, aber später muss ich selbst Prioritäten setzen. Es gibt nicht für jede Situation eine einfache Empfehlung, und genau das macht die Strategie aus. Für erfahrene Spieler ist diese Freiheit spannend; für Menschen, die klare Schritt-für-Schritt-Anweisungen brauchen, kann sie ermüdend sein.

Ein zweites Hindernis ist das langsame Fortschrittstempo. Wer nur fünf Minuten Unterhaltung sucht, bekommt nicht immer ein direktes Erfolgserlebnis. Oft besteht der sinnvolle Abschluss einer Sitzung darin, eine Entwicklung anzustoßen und später auf ihr Ergebnis zu warten. Das ist eine bewusste Designentscheidung, aber keine gute Wahl für alle. Ein schnelles Rätselspiel oder eine kurze Taktikrunde passt besser zu einem Alltag, in dem kaum Zeit für wiederkehrende Verwaltung bleibt.

Auch die Balance zwischen Ruhe und Verpflichtung ist nicht für jeden angenehm. Weil das Reich fortlaufend geplant wird, kann sich das Spiel wie eine zusätzliche Aufgabe anfühlen. Ich rate besonders Spielern mit wenig freier Zeit, feste Spielzeiten zu wählen und nicht jede Meldung sofort beantworten zu wollen. Wer diese Grenze nicht zieht, verliert leicht den entspannten Charakter, der das langsame System eigentlich attraktiv macht.

Im Vergleich zu einer klassischen Einzelspieler-Strategie bietet Lords & Knights mehr dauerhafte Entwicklung und eine stärker vernetzte Welt, aber weniger Kontrolle über den gesamten Rahmen. In einem Offline-Spiel kann ich pausieren, neu laden oder eine Kampagne nach meinem eigenen Rhythmus erleben. Hier muss ich mich stärker auf die fortlaufende Struktur einlassen. Im Vergleich zu einem schnellen Echtzeit-Strategiespiel ist es deutlich weniger reflexlastig, aber dafür stärker von Geduld, Planung und Verwaltung geprägt.

Die durchschnittliche Bewertung von 3,7 bei rund 71.000 Bewertungen zeigt für mich ein Bild, das zu diesem Charakter passt: Das Spiel spricht eine große Zahl von Menschen an, ist aber nicht automatisch für jeden angenehm. Mit über fünf Millionen Installationen ist es klar etabliert, doch Bekanntheit ersetzt keine persönliche Passung. Wer mittelalterliche Reiche langfristig entwickeln möchte, sollte sich von der Lernkurve nicht abschrecken lassen. Wer dagegen sofortige Action oder eine komplett einfache Bedienung erwartet, wird wahrscheinlich schneller frustriert.

Für wen ich es empfehlen würde

Ich empfehle das Spiel vor allem geduldigen Strategen, die gerne Produktionsketten beobachten, Ausbauentscheidungen vorbereiten und ihr Reich über längere Zeit wachsen sehen. Auch Spieler, die nicht permanent schnelle Eingaben machen können oder wollen, finden hier ein angenehmeres Tempo als in vielen Action-Strategietiteln. Die MMO-Struktur ist besonders interessant, wenn man eine Welt sucht, in der die eigene Entwicklung nicht nach einer kurzen Kampagne endet.

Weniger geeignet ist es für Menschen, die eine vollständig offline nutzbare Erfahrung, kurze abgeschlossene Runden oder eine sehr reduzierte Oberfläche suchen. Ebenso würde ich es nicht als erste Wahl für Personen bezeichnen, denen kleine Anzeigen und viele parallele Menüs schnell Probleme bereiten. In diesen Fällen kann ein stärker vereinfachtes Aufbauspiel die bessere Entscheidung sein, selbst wenn es weniger langfristige Tiefe bietet.

Der Entwickler XYRALITY GmbH hält das Spiel weiterhin aktuell; die derzeitige Version ist 10.33.0. Für mich ist das relevant, weil man bei einem MMO nicht nur auf den ersten Eindruck achten sollte. Die Erfahrung hängt auch davon ab, ob man bereit ist, sich in ein fortlaufendes System einzulesen und Veränderungen im eigenen Spielrhythmus zu akzeptieren. Wer eine alte, statische Strategie erwartet, wird die laufende Entwicklung eher als Belastung empfinden.

Die lange Geschichte des Spiels reicht bis zum 4. Dezember 2012 zurück. Das erklärt teilweise, warum sich die Struktur eher gewachsen als minimalistisch anfühlt. Neue Spieler sollten nicht versuchen, sofort jede Ebene zu beherrschen. Mein bester Ansatz war, zuerst eine stabile Versorgung aufzubauen, danach die militärischen Möglichkeiten zu verstehen und erst dann größere Risiken einzugehen. Diese Reihenfolge spart Frust und macht die vielen Systeme greifbarer.

Mein Fazit fällt deshalb bewusst differenziert aus: Lords & Knights ist ein zugänglicheres Strategiespiel für langsames, überlegtes Spielen, aber kein besonders leichtes Spiel für die Augen und den Kopf. Die ruhige Bedienung hilft bei motorischen Einschränkungen und bei kurzen Alltagspausen, während die dichte Oberfläche, die fortlaufende Welt und die Kaufanreize neue Hürden schaffen. Ich würde es einem Freund empfehlen, der mittelalterlichen Aufbau mag und gerne über Tage oder länger an einem Reich arbeitet. Für eine schnelle Runde zwischendurch oder ein vollständig entspanntes Offline-Spiel würde ich dagegen eine andere Strategie-App wählen.

Vorteile

  • Viele spielbare Völker sorgen für unterschiedliche Strategien.
  • Das Allianzsystem erleichtert Kooperationen und gemeinsame Feldzüge.
  • Regelmäßige Events bringen Abwechslung in den Spielalltag.
  • Die mittelalterliche Atmosphäre ist stimmig umgesetzt.
  • Auch auf älteren Smartphones läuft das Spiel meist flüssig.

Nachteile

  • Fortschritte können ohne Geduld durch lange Bauzeiten gebremst werden.
  • Späte Spielphasen wirken für Einsteiger teilweise unübersichtlich.
  • Aktive Allianzen sind für den langfristigen Erfolg nahezu unverzichtbar.
  • Angriffe anderer Spieler können den eigenen Aufbau deutlich zurückwerfen.
  • Einige Komfortfunktionen sind nur über In-App-Käufe schneller verfügbar.
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Kategorie
Strategie
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10.33.0

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Lords & Knights – Mittelalter und wie funktioniert das Spiel?

Lords & Knights – Mittelalter ist ein kostenloses Strategiespiel für Android und iOS, in dem du ein mittelalterliches Reich aufbaust und verwaltest. Du entwickelst Burgen, sammelst Rohstoffe, bildest Truppen aus und eroberst neue Gebiete. Der Schwerpunkt liegt auf langfristiger Planung, Diplomatie und Zusammenarbeit mit anderen Spielern. Viele Aktionen benötigen Zeit, weshalb sich das Spiel besonders für Nutzer eignet, die regelmäßig, aber nicht dauerhaft am Bildschirm spielen möchten.

Ist Lords & Knights – Mittelalter kostenlos spielbar?

Das Spiel kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings gibt es optionale In-App-Käufe, mit denen sich bestimmte Vorgänge beschleunigen oder zusätzliche Vorteile erwerben lassen. Auch ohne Geld auszugeben kannst du dein Reich ausbauen, musst dann jedoch mehr Zeit für Bauzeiten, Forschung und Truppenausbildung einplanen. Wer konkurrenzfähig bleiben möchte, sollte deshalb geduldig spielen und seine Ressourcen sorgfältig verwalten, statt sich ausschließlich auf kostenpflichtige Abkürzungen zu verlassen.

Benötigt man für Lords & Knights eine dauerhafte Internetverbindung?

Ja, Lords & Knights – Mittelalter ist überwiegend ein Online-Strategiespiel und benötigt normalerweise eine aktive Internetverbindung. Die Spielwelt, Aktionen und Interaktionen mit anderen Spielern werden serverseitig verarbeitet. Ohne Verbindung kannst du zentrale Funktionen wie den Zugriff auf dein Reich, Angriffe, Handel oder Nachrichten nicht zuverlässig nutzen. Eine stabile Verbindung ist besonders bei zeitkritischen Befehlen wichtig, da Verzögerungen die Planung von Angriffen oder Verteidigungen beeinflussen können.

Ist das Spiel für Anfänger geeignet oder wirkt es zu kompliziert?

Lords & Knights bietet einen Einstieg mit Erklärungen und grundlegenden Aufgaben, dennoch braucht man etwas Zeit, um alle Systeme zu verstehen. Gebäude, Rohstoffproduktion, Forschung, Einheiten, Märkte und Bündnisse greifen ineinander und werden im späteren Spielverlauf zunehmend anspruchsvoller. Anfänger sollten zunächst die eigene Wirtschaft stabilisieren und nicht zu früh offensiv spielen. Wer regelmäßig die Hinweise liest und einer aktiven Allianz beitritt, findet meist deutlich leichter in die komplexeren Strategiemechaniken hinein.

Welche Rolle spielen Allianzen und Kämpfe gegen andere Spieler?

Allianzen sind ein wichtiger Bestandteil von Lords & Knights – Mittelalter. Gemeinsam mit anderen Spielern kannst du dich austauschen, Angriffe koordinieren, Unterstützung anfordern und dich gegen gegnerische Reiche verteidigen. Gleichzeitig besteht ein großer Teil des Reizes in den Konflikten um Burgen und Territorien. PvP-Kämpfe können jedoch auch Verluste verursachen und langfristige Folgen haben. Vor einem Angriff solltest du daher Spionage, Truppenstärke, Nachschub und mögliche Reaktionen des Gegners sorgfältig prüfen.

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