LD-Log - GPS Tracker & Logbuch

Reisen & Lokales

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LD-Log - GPS Tracker & Logbuch screenshot
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Ein Langzeit-Tracker klingt zunächst nach einer einfachen Sache: App öffnen, Aufzeichnung starten und später auf der Karte sehen, wo man gewesen ist. Bei LD-Log liegt der eigentliche Wert aber weniger im schnellen Start als in der Möglichkeit, eine Reise, einen Törn oder eine längere Outdoor-Tour als zusammenhängendes Logbuch zu dokumentieren. Ich habe die App deshalb nicht wie einen gewöhnlichen Routenplaner betrachtet, sondern als Werkzeug für Menschen, die Bewegungen über längere Zeit festhalten und anschließend nachvollziehen möchten.

Die Anwendung gehört in den Bereich Reisen und Lokales und stammt von A.Wedemeyer - Outdoor & Sailing Apps. Sie kostet 10,90 Euro und ist ab USK 0 Jahren freigegeben. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,9 bei rund 630 Bewertungen wirkt der Eindruck der bisherigen Nutzerschaft sehr positiv. Entscheidend ist für mich trotzdem nicht die Zahl allein, sondern die Frage, ob die Arbeitsweise zu den eigenen Gewohnheiten passt. Wer nur gelegentlich eine kurze Laufstrecke aufzeichnen möchte, findet womöglich einfachere Lösungen. Wer dagegen Reisen, Segeltörns oder längere Wege sauber sammeln will, bekommt hier einen deutlich passenderen Ansatz.

Wo der Einstieg in der Praxis haken kann

Die erste mögliche Stolperfalle ist die Erwartungshaltung. LD-Log ist kein typischer Navigationsdienst, der mich ständig mit fertigen Vorschlägen, Verkehrshinweisen oder einer möglichst bequemen Zielsuche versorgt. Die App ist stärker auf das eigene Aufzeichnen und Dokumentieren ausgerichtet. Das bedeutet: Ich muss mir vor einer Tour überlegen, was ich eigentlich festhalten möchte. Geht es um die reine Strecke, um eine Reisechronik, um einen Segeltörn oder um eine längere Sammlung von Etappen? Je klarer diese Absicht ist, desto sinnvoller wird die Nutzung.

Gerade bei einer langen Aufzeichnung darf man nicht nur auf den sichtbaren Kartenmoment achten. Ein GPS-Signal kann in Häuserschluchten, unter dichter Bewölkung, in Fahrzeugen, zwischen Felsen oder in Innenräumen unruhig sein. Dann sieht die spätere Linie möglicherweise nicht so sauber aus, wie man es während der Tour erwartet hat. Das ist nicht automatisch ein Fehler der App. Eine Tracking-Anwendung kann nur mit den Positionsdaten arbeiten, die das Gerät tatsächlich erhält.

Ein weiterer Punkt ist die Geduld beim ersten Ausprobieren. Bei einem kurzen Test im Wohnzimmer oder auf wenigen Metern lässt sich kaum beurteilen, ob die App zum eigenen Ablauf passt. Ich würde zunächst eine überschaubare Strecke aufzeichnen und dabei bewusst prüfen, ob Start, Pause, Fortsetzung und Abschluss der Aufzeichnung verständlich funktionieren. Erst danach würde ich eine mehrtägige Reise oder einen längeren Törn damit dokumentieren.

Die Bezeichnung LD-Log ist angenehm knapp, erklärt aber nicht von selbst, wie umfassend der persönliche Ablauf sein kann. Wer aus App-Stores vor allem selbsterklärende Ein-Knopf-Anwendungen gewohnt ist, sollte sich Zeit für die ersten Schritte nehmen. Das ist kein schwerwiegendes Problem, aber bei einem Werkzeug für Langzeitaufzeichnungen zählt ein sauberer Anfang mehr als bei einer App, die man nur für zehn Minuten öffnet.

Warum Langzeitaufzeichnungen andere Ansprüche haben

Bei einer kurzen Runde fällt eine kleine Ungenauigkeit kaum ins Gewicht. Bei einer Reise über viele Stunden oder Tage kann sich dagegen eine unklare Bedienung deutlich stärker bemerkbar machen. Ich würde daher nicht erst am Ende des Tages herausfinden wollen, dass die Aufzeichnung nicht so lief wie gedacht. Ein kurzer Kontrollblick während einer Pause ist sinnvoll: Ist die aktuelle Position plausibel, läuft die Aufzeichnung noch, und passt der gewählte Ablauf zur geplanten Etappe?

Das klingt banal, spart aber später viel Ärger. Besonders auf einem Segelboot oder während einer Fahrt ist die Situation oft unübersichtlich. Das Telefon wird vielleicht zwischendurch beiseitegelegt, der Bildschirm bleibt aus, oder die Reise wird in mehrere Abschnitte geteilt. Eine gute persönliche Routine ist deshalb wichtiger als ständiges Tippen. Ich würde vor dem Losfahren starten, nach der ersten Pause kontrollieren und beim endgültigen Ende bewusst abschließen, statt die App einfach irgendwann aus dem Blick zu verlieren.

Einrichtung und die wichtigsten Prüfungen vor dem Start

Die aktuelle Version ist 8.6.1 und läuft ab Android 7.0. Das macht die Anwendung auch für Geräte interessant, die nicht zur neuesten Generation gehören. Trotzdem hängt die praktische Erfahrung nicht nur vom Betriebssystem ab. Vor einer wichtigen Reise sollte ich prüfen, ob das Smartphone ausreichend geladen ist, ob der Standort grundsätzlich funktioniert und ob die App während einer längeren Aufzeichnung nicht unerwartet beendet wird.

Ich würde außerdem vorab einen Test unter ähnlichen Bedingungen machen. Wer später auf dem Wasser unterwegs ist, sollte nicht nur in der Wohnung testen. Wer eine Wanderung plant, kann eine kurze Strecke im Freien aufzeichnen. So zeigt sich eher, ob das eigene Gerät an dem vorgesehenen Ort zuverlässig arbeitet. Dieser Test ist besonders wertvoll, wenn die App erstmals für eine mehrtägige Dokumentation eingesetzt werden soll.

Bei langen Touren ist die Energieplanung ein unterschätzter Teil der Einrichtung. GPS-Aufzeichnung kann den Akku stärker beanspruchen als eine App, die nur gelegentlich geöffnet wird. Ich nehme deshalb für längere Unternehmungen eine Lademöglichkeit mit und starte nicht mit einem halb leeren Telefon. Das ist keine spezielle Schwäche von LD-Log, sondern eine allgemeine Grenze ortsbezogener Aufzeichnung. Der Vorteil dieser App besteht darin, dass sie auf Langzeit-Tracking ausgerichtet ist; die Energieversorgung des Geräts bleibt trotzdem meine Verantwortung.

Auch die Kartenansicht sollte ich nicht mit einer vollständigen Offline-Garantie verwechseln. Für die Planung einer abgelegenen Tour ist es vernünftig, mich nicht allein auf eine jederzeit verfügbare Online-Karte zu verlassen. Ich würde wichtige Orientierungspunkte vorher kennen und die Strecke nicht ausschließlich anhand des Displays beurteilen. LD-Log kann meine aufgezeichnete Reise dokumentieren, ersetzt aber nicht automatisch jede Form von Sicherheits- oder Orientierungsplanung.

Vor dem Start hilft eine kleine Checkliste:

  • Ist der Standort am Gerät aktiviert und zeigt die Karte eine plausible aktuelle Position?
  • Ist der Akku für die geplante Dauer ausreichend, oder liegt eine Lademöglichkeit bereit?
  • Habe ich einen kurzen Test durchgeführt, statt die erste lange Reise als Experiment zu verwenden?
  • Weiß ich, wann eine Etappe beginnt und wann ich sie bewusst beenden möchte?
  • Habe ich eine alternative Orientierung für den Fall, dass Empfang oder Gerät ausfallen?

Diese Punkte wirken nicht spektakulär, sind aber bei einer Dokumentations-App entscheidend. Der häufigste Frust entsteht nicht unbedingt durch eine komplizierte Funktion, sondern durch einen unklaren Start oder durch die Annahme, dass ein Smartphone unter allen Bedingungen gleich zuverlässig arbeitet.

Ein sinnvoller Ablauf für Reisen und Törns

Für eine Reise mit mehreren Etappen würde ich die Aufzeichnung nicht völlig nebenbei behandeln. Vor dem ersten Abschnitt starte ich die Dokumentation und kontrolliere nach kurzer Zeit, ob die Bewegung auf der Karte nachvollziehbar erscheint. Während einer längeren Pause entscheide ich bewusst, ob die Pause Teil derselben Aufzeichnung bleiben soll oder ob ich lieber in einem neuen Abschnitt weiterarbeite. Welche Variante sinnvoller ist, hängt vom persönlichen Logbuchstil ab.

Gerade beim Segeln kann diese Entscheidung nützlich sein. Ein ganzer Törn als zusammenhängender Verlauf vermittelt einen guten Überblick. Einzelne Etappen sind dagegen leichter zuzuordnen, wenn sich Häfen, Pausen oder Tagesabschnitte klar voneinander trennen sollen. Ich würde mich vor Beginn auf eine Methode festlegen, damit das spätere Logbuch nicht aus zufälligen Unterbrechungen besteht.

Für eine Autofahrt gilt etwas Ähnliches. Wenn ich nur die gesamte Reise dokumentieren möchte, ist ein durchgehender Verlauf bequem. Wenn ich mehrere Zwischenziele vergleichen oder einzelne Tagesabschnitte später wiederfinden will, ist eine bewusstere Trennung hilfreicher. Die Stärke von LD-Log liegt für mich darin, dass es nicht nur auf den Moment der Navigation zielt, sondern auf die spätere Erinnerung und Auswertung der eigenen Route.

Wenn eine Aufzeichnung unterbrochen wirkt

Eine unterbrochene Linie auf der Karte ist zunächst ein Anlass zur Prüfung, aber kein Beweis für einen App-Fehler. Ich würde zuerst feststellen, ob das Gerät selbst in diesem Zeitraum eine stabile Position hatte. In einem Gebäude, in einem abgeschirmten Fahrzeug oder in einer engen Landschaft kann der Empfang zeitweise ungenau sein. Auch ein versehentlich beendeter Ablauf oder ein leerer Akku kann eine Lücke erklären.

Die beste Reaktion ist nicht, sofort alles zu löschen und neu zu beginnen. Zuerst sollte ich den bisher aufgezeichneten Abschnitt sichern beziehungsweise erhalten, soweit der normale App-Ablauf das vorsieht, und anschließend einen kurzen neuen Test starten. So lässt sich besser unterscheiden, ob nur ein einzelner Moment problematisch war oder ob die gesamte Einrichtung überprüft werden muss.

Wenn die aktuelle Position nicht plausibel erscheint, hilft ein Wechsel an einen freieren Ort. Ich würde die Karte nicht direkt nach dem Öffnen beurteilen, sondern dem Gerät einen Moment geben, die Position zu bestimmen. Danach kann ich prüfen, ob sich die Anzeige mit meiner tatsächlichen Bewegung deckt. Bei einer wichtigen Reise ist es sinnvoll, solche Tests vor dem eigentlichen Start zu machen, nicht erst auf einer abgelegenen Etappe.

Falls die App während einer langen Aufzeichnung scheinbar nicht weiterläuft, sollte ich auch die Geräteeinstellungen betrachten. Manche Smartphones beenden Anwendungen im Hintergrund besonders aggressiv, um Energie zu sparen. Die genaue Bezeichnung solcher Optionen unterscheidet sich je nach Hersteller. Allgemein lohnt sich ein Blick darauf, ob das Betriebssystem die laufende Aufzeichnung einschränkt. Das ist ein sicherer, naheliegender Prüfschritt und kein Hinweis darauf, dass LD-Log grundsätzlich unzuverlässig wäre.

Auch ein Neustart kann bei einem einmaligen Fehlverhalten sinnvoll sein, aber ich würde ihn nicht mitten in einer wichtigen Aufzeichnung als erste Maßnahme wählen. Zuerst sollte ich den aktuellen Stand nachvollziehen und, wenn möglich, sauber beenden. Danach kann ein kurzer Test zeigen, ob das Problem verschwunden ist. Bei wiederkehrenden Schwierigkeiten ist es hilfreicher, Zeitpunkt, Situation und Verhalten des Geräts zu notieren, statt nur allgemein zu sagen, dass das Tracking nicht funktioniert.

Ein realistisches Beispiel aus dem Alltag

Stell dir vor, ich fahre morgens zu einem Hafen, verbringe mehrere Stunden auf dem Wasser und kehre am Abend zurück. Vor dem Losfahren prüfe ich Akku und Standort, starte die Aufzeichnung und kontrolliere nach dem Ablegen kurz die Karte. Während der Fahrt lasse ich das Telefon möglichst in Ruhe. In einer Pause schaue ich nach, ob der Verlauf plausibel ist, ohne ständig den Bildschirm eingeschaltet zu lassen.

Beim Anlegen entscheide ich, ob der gesamte Tag als ein Törn bestehen bleiben soll. Wenn ich die Reise später als zusammenhängende Geschichte betrachten möchte, beende ich erst am Ende. Wenn ich Hin- und Rückfahrt oder einzelne Abschnitte getrennt dokumentieren möchte, trenne ich sie bewusst. Der wichtige Punkt ist nicht eine bestimmte Bediengeste, sondern die Entscheidung vor dem hektischen Teil der Reise.

Wenn am Ende eine Lücke auftaucht, prüfe ich zuerst, ob das Telefon in dieser Zeit unter Deck lag, der Akku knapp wurde oder das Gerät die App im Hintergrund eingeschränkt hat. Erst wenn diese naheliegenden Ursachen ausgeschlossen sind, würde ich die App selbst verdächtigen. Diese Reihenfolge spart Zeit und verhindert, dass ich eine brauchbare Aufzeichnung vorschnell verwerfe.

Wo die App nicht die Ursache ist

GPS ist keine magische Positionsquelle. Die Genauigkeit hängt von Umgebung, Gerät und Empfangssituation ab. Eine unruhige Linie nahe hohen Gebäuden oder in schwierigem Gelände kann deshalb normal sein. Wer eine Strecke für eine exakte Vermessung benötigt, sollte LD-Log nicht mit einem spezialisierten Messinstrument verwechseln. Für Reiseerinnerungen, Törnverläufe und persönliche Outdoor-Dokumentation ist eine nachvollziehbare Route oft wichtiger als eine millimetergenaue Linie.

Auch Karten können Erwartungen wecken, die eine Logbuch-App nicht vollständig erfüllen muss. Ein klassischer Navigationsdienst ist besser, wenn ich spontan ein Ziel eingeben, Verkehr berücksichtigen oder eine komfortable Wegführung erhalten möchte. Eine Wander-App mit starkem Fokus auf fertige Routen kann geeigneter sein, wenn ich vor allem neue Wege entdecken will. LD-Log sehe ich eher als Begleiter für meine eigene Bewegung: Ich zeichne auf, was ich tatsächlich gemacht habe, statt mich ausschließlich führen zu lassen.

Das ist zugleich der wichtigste Trade-off. Die App kann für jemanden sehr passend sein, der seine Reisen langfristig dokumentieren möchte. Für jemanden, der nur eine schnelle Wegbeschreibung zum nächsten Restaurant sucht, ist der Kaufpreis von 10,90 Euro schwerer zu rechtfertigen. Die Anwendung muss nicht schlecht sein, nur weil sie für diesen Zweck nicht optimal passt. Ihre Stärke liegt in der Kombination aus Langzeit-Tracking, Reise- und Segellogbuch sowie Karten- und Outdoor-Navigation.

Ich würde auch überlegen, wie wichtig mir ein klarer persönlicher Datenbestand ist. Wer regelmäßig unterwegs ist und später auf eigene Strecken zurückblicken möchte, kann aus einer solchen Dokumentation mehr Nutzen ziehen als aus einer App, die nur den aktuellen Weg anzeigt. Wer dagegen möglichst wenig konfigurieren und nichts archivieren möchte, wird den zusätzlichen Logbuchgedanken vielleicht eher als Aufwand empfinden.

Für wen sich der Kauf besonders lohnt

Besonders gut passt LD-Log zu Menschen, die längere Reisen nicht nur durchführen, sondern nachvollziehbar festhalten wollen. Dazu gehören aus meiner Sicht Segler, Reisende mit mehreren Etappen und Outdoor-Nutzer, denen der Verlauf einer Tour später noch wichtig ist. Auch wer häufig dieselben Regionen besucht und eigene Erfahrungen miteinander vergleichen möchte, kann von einer dauerhaft gedachten Aufzeichnung profitieren.

Weniger passend ist die App für spontane Kurzstrecken, bei denen ich nur eine sofortige Wegführung brauche. Ebenso würde ich sie nicht als einzige Sicherheitslösung für abgelegene Unternehmungen betrachten. Ein Smartphone kann ausfallen, Empfang kann fehlen und ein Akku kann leer werden. Die App kann meine Dokumentation verbessern, aber sie nimmt mir nicht die Pflicht ab, eine Tour vernünftig vorzubereiten.

Die technische Einstiegshürde bleibt dabei überschaubar, weil die Anwendung ab Android 7.0 unterstützt wird. Dennoch sollte ich die Kompatibilität meines konkreten Geräts und dessen Verhalten bei langen Hintergrundaufgaben praktisch testen. Ein älteres Telefon kann ausreichend sein, wenn Akku und Standortempfang gut funktionieren; ein neueres Gerät ist nicht automatisch besser, wenn es Anwendungen besonders schnell beendet.

Die hohe durchschnittliche Bewertung von 4,9 und mehr als zweihundert schriftliche Rezensionen zeigen, dass LD-Log bei vielen Nutzern einen überzeugenden Eindruck hinterlässt. Ich würde diese positive Resonanz als Ermutigung verstehen, nicht als Ersatz für den eigenen Test. Gerade bei Tracking-Apps unterscheiden sich die Ansprüche stark: Für den einen zählt eine lückenlose Reisechronik, für den anderen eine blitzschnelle Navigation.

Mein praktisches Urteil nach dem Ausprobieren

Mir gefällt an LD-Log, dass die Anwendung nicht versucht, jede denkbare Reiseaufgabe gleichzeitig in den Vordergrund zu stellen. Ihr sinnvollster Einsatz ist die bewusste Aufzeichnung eigener Wege über längere Zeit. Das macht sie interessanter als einen reinen Routenplaner, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit beim Start, bei Pausen und beim Abschluss einer Etappe.

Die wichtigsten Tipps sind deshalb eher organisatorisch als geheim: zuerst eine kurze Teststrecke, dann eine klare Entscheidung für durchgehende oder getrennte Etappen, regelmäßige Plausibilitätskontrollen und eine realistische Akkuplanung. Wenn eine Lücke entsteht, prüfe ich erst Empfang, Gerätezustand und Hintergrundbeschränkungen. Diese Vorgehensweise verhindert viele Fehlinterpretationen und hilft, die tatsächlichen Grenzen der eigenen Hardware zu erkennen.

Der Entwickler A.Wedemeyer - Outdoor & Sailing Apps positioniert die App klar im Umfeld von Reisen, Outdoor-Aktivitäten und Segeln. Mit über 10.000 Installationen ist sie kein Massenwerkzeug wie manche kostenlose Navigationsalternative, aber genau das muss kein Nachteil sein. Für mich wirkt sie wie ein spezialisiertes Werkzeug für Nutzer, die ihre Bewegungen nicht nur kurzfristig sehen, sondern als Logbuch festhalten möchten.

Ich würde die 10,90 Euro ausgeben, wenn ich regelmäßig längere Touren, Reisen oder Törns dokumentiere und mir eine auf diesen Zweck zugeschnittene Arbeitsweise wichtig ist. Für eine einzelne kurze Wanderung oder gelegentliche Wegsuche würde ich eher bei einer kostenlosen oder stärker navigationsorientierten Alternative bleiben. Meine Empfehlung lautet daher: LD-Log ist eine gute Wahl für bewusstes Langzeit-Tracking, aber nur dann, wenn das persönliche Ziel wirklich Dokumentation und nicht bloß schnelle Navigation ist.

Als Reise- und Outdoor-App erhält sie von mir ein klares positives Urteil mit einer praktischen Einschränkung: Vor der großen Tour sollte ich sie unter realistischen Bedingungen testen. Wer diesen Schritt einplant und die Grenzen von GPS, Akku und Smartphone berücksichtigt, bekommt ein nützliches digitales Logbuch für eigene Wege. Die aktuelle Version 8.6.1 zeigt dabei, dass das Produkt weiter gepflegt wird, während die Altersfreigabe ab 0 Jahren die Nutzung ohne besondere Altersbarriere ermöglicht.

Vorteile

  • Präzise GPS-Aufzeichnung auch bei längeren Aktivitäten
  • Routen lassen sich übersichtlich speichern und später nachvollziehen
  • Praktisch für Wanderungen
  • Reisen und Outdoor-Training
  • Logbuch-Funktion ergänzt die reinen Standortdaten sinnvoll
  • Aufzeichnungen können bei Bedarf unabhängig vom Mobilfunk erfolgen

Nachteile

  • GPS-Tracking kann den Akku bei langen Touren deutlich belasten
  • Für genaue Aufzeichnungen sind aktivierte Standortdienste erforderlich
  • Die Bedienung wirkt für Einsteiger teilweise erklärungsbedürftig
  • Kartendaten oder Zusatzfunktionen können je nach Nutzung begrenzt sein
  • Export- und Freigabeoptionen sind möglicherweise nicht für jeden Bedarf ausreichend
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Häufig gestellte Fragen

Was ist LD-Log – GPS Tracker & Logbuch und wofür kann ich die App verwenden?

LD-Log – GPS Tracker & Logbuch ist eine mobile Anwendung zur Aufzeichnung und Dokumentation von GPS-Routen, Standorten und persönlichen Aktivitäten. Sie kann beispielsweise für Wanderungen, Radtouren, Reisen, Außendiensttermine oder Fahrten genutzt werden. Während der Nutzung lassen sich Bewegungen nachvollziehen und später als persönliches Logbuch auswerten. Vor dem Download sollten Sie prüfen, welche Aufzeichnungsfunktionen Ihr Gerät unterstützt und ob die App zu Ihrem gewünschten Einsatzzweck passt.

Benötigt LD-Log dauerhaft Zugriff auf meinen Standort?

Für eine zuverlässige Routenaufzeichnung benötigt LD-Log Zugriff auf die Standortdienste des Smartphones. Je nach verwendeter Funktion kann dieser Zugriff auch im Hintergrund erforderlich sein, wenn das Display ausgeschaltet ist oder eine andere App geöffnet wird. Dadurch kann der Akku stärker belastet werden. Nutzer sollten die Standortberechtigungen bewusst konfigurieren und in den Systemeinstellungen prüfen, ob Hintergrundaktivität und Energiesparoptionen die Aufzeichnung einschränken.

Kann ich mit LD-Log auch ohne Internetverbindung GPS-Daten aufzeichnen?

Eine GPS-Aufzeichnung ist grundsätzlich auch ohne aktive mobile Internetverbindung möglich, da das Smartphone seine Position über GPS und andere Ortungssysteme bestimmen kann. Allerdings können bestimmte Zusatzfunktionen, Karteninhalte, Synchronisierungen oder externe Dienste eine Internetverbindung benötigen. Wer LD-Log auf Reisen oder in abgelegenen Regionen einsetzen möchte, sollte die App vorher testen und benötigte Karten oder Daten möglichst im Voraus verfügbar machen.

Wie werden meine aufgezeichneten Standort- und Routendaten gespeichert?

Vor der Nutzung sollten Sie die Datenschutzinformationen und die in LD-Log verfügbaren Speicheroptionen sorgfältig prüfen. Je nach App-Version können Einträge lokal auf dem Gerät gespeichert oder über zusätzliche Funktionen synchronisiert beziehungsweise exportiert werden. Standortdaten sind sensibel, da sie Rückschlüsse auf Aufenthaltsorte und Gewohnheiten ermöglichen. Es empfiehlt sich daher, nur notwendige Berechtigungen zu vergeben und regelmäßige Sicherungen der wichtigen Logbuchdaten anzulegen.

Was sollte ich beachten, bevor ich LD-Log während einer Fahrt oder Tour verwende?

Testen Sie LD-Log am besten zunächst bei einer kurzen Strecke, bevor Sie die App für eine längere Reise, Wanderung oder berufliche Dokumentation einsetzen. Kontrollieren Sie GPS-Berechtigungen, Akkuverbrauch, freien Speicher und die korrekte Aufzeichnung. Während des Fahrens sollte das Smartphone nicht bedient werden; richten Sie die App vor dem Start ein. Außerdem ist es sinnvoll, wichtige Daten regelmäßig zu speichern oder zu exportieren, falls das Gerät ausfällt.

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