GPS Race Timer

Autos & Fahrzeuge

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Wer wissen möchte, wie schnell das eigene Auto wirklich beschleunigt, braucht nicht unbedingt eine aufwendige Messanlage. Ich habe den GPS Race Timer von THHA Software als unkomplizierte App für solche Fahrten ausprobiert und dabei vor allem auf Bedienung, Tempoerwartung und Alltagstauglichkeit geachtet. Die Anwendung gehört in die Kategorie Autos & Fahrzeuge und konzentriert sich auf Messungen, die viele Autofahrer aus Vergleichsvideos oder technischen Daten kennen: den Sprint von 0 auf 100, die Beschleunigung von 100 auf 200 sowie die Viertelmeile.

Der Ansatz ist angenehm klar. Statt zahlreiche Fahrzeugdatenbanken, Community-Funktionen oder Tuning-Rechner in eine Oberfläche zu packen, steht die eigentliche Zeitmessung im Mittelpunkt. Genau das macht den GPS Race Timer interessant, wenn ich gelegentlich die Wirkung einer Änderung am Auto einschätzen oder einfach eine Beschleunigungsfahrt dokumentieren möchte. Gleichzeitig sollte man die App nicht mit professioneller Messtechnik verwechseln. Das Smartphone bleibt ein GPS-Gerät, und die Aussagekraft hängt deshalb stark von Vorbereitung, Empfang, Fahrzeug und Strecke ab.

Was der GPS Race Timer im Alltag leisten soll

Die Grundidee ist schnell verstanden: Das Smartphone erfasst die Bewegung des Autos und ermittelt daraus die Zeit für definierte Beschleunigungsabschnitte. Für mich ist das besonders praktisch, wenn ich nicht nur auf das Gefühl im Sitz vertrauen möchte. Ein Auto kann sich nach einer Wartung, einem Reifenwechsel oder einer Tankfüllung subjektiv anders anfühlen. Eine wiederholte Messung unter möglichst gleichen Bedingungen liefert dann zumindest einen brauchbaren Vergleich.

Wichtig ist dabei, die Ergebnisse als Orientierung zu lesen. Eine einzelne Fahrt sagt wenig aus, wenn die Strecke leicht ansteigt, der Asphalt unterschiedlich griffig ist oder der GPS-Empfang schwankt. Der GPS Race Timer kann eine Veränderung sichtbar machen, ersetzt aber keine standardisierte Prüfung. Wer sich diesen Unterschied vor Augen hält, bekommt aus der App deutlich mehr Nutzen als jemand, der eine Zahl als absolut gültigen Beweis betrachtet.

Die drei Messbereiche decken unterschiedliche Situationen ab. Der Sprint aus dem Stand ist stark von Reifen, Untergrund, Anfahrtechnik und Traktion abhängig. Der Durchzug von 100 auf 200 km/h zeigt eher, wie Motorleistung, Übersetzung und Luftwiderstand zusammenspielen. Die Viertelmeile verbindet Start und weiteren Beschleunigungsverlauf und ist deshalb besonders empfindlich gegenüber kleinen Fehlern beim Losfahren. Die wichtigste Erkenntnis ist: Nicht die schnellste Einzelzeit ist automatisch die beste Messung, sondern die am saubersten wiederholbare.

Für einen typischen Alltagseinsatz würde ich mir vorab eine sichere, geeignete Strecke suchen und die Messung nicht spontan im normalen Verkehr starten. Ein realistisches Beispiel: Nach dem Wechsel auf andere Reifen möchte ich herausfinden, ob sich das Auto beim Anfahren tatsächlich verbessert hat. Ich fahre mehrere Durchgänge unter ähnlichen Bedingungen, notiere die Werte und vergleiche nicht nur die Bestzeit, sondern auch die Streuung. Wenn ein Durchgang deutlich aus dem Rahmen fällt, behandle ich ihn vorsichtig statt ihn als neues Ergebnis zu feiern.

Geschwindigkeit der App und Geschwindigkeit der Messung

Bei einem GPS-Timer ist die gefühlte Geschwindigkeit der Anwendung nicht dasselbe wie die Geschwindigkeit des Autos. Die Oberfläche kann direkt reagieren, doch die Messung selbst benötigt verwertbare Positions- und Geschwindigkeitsdaten. Deshalb würde ich nicht erwarten, dass ein kurzer Test sofort unter allen Umständen gleich präzise ausfällt. Besonders bei einem Start aus dem Stand können kleine Verzögerungen oder unruhige Positionsdaten den Anfang der Messung stärker beeinflussen als einen längeren Durchzug.

Das ist kein spezielles Problem, das ich nur dieser App zuschreiben würde, sondern eine typische Grenze smartphonebasierter GPS-Messungen. Der Vorteil liegt in der einfachen Verfügbarkeit: Das Gerät ist ohnehin dabei, und ich kann ohne zusätzliche Hardware einen Vergleich durchführen. Der Nachteil ist, dass die Messung nicht dieselbe Kontrolle bietet wie ein professionelles System mit festgelegter Sensorik und standardisiertem Aufbau.

Für bessere Vergleichbarkeit würde ich das Telefon vor der Fahrt fest und möglichst unverändert im Fahrzeug platzieren. Ich würde außerdem nicht während der Beschleunigung an der App herumtippen. Die beste Arbeitsweise ist, vor dem Start alles vorzubereiten, dann mehrere Läufe zu machen und die Ergebnisse erst danach zu beurteilen. So trenne ich Bedienfehler von tatsächlichen Unterschieden beim Auto.

Wenn mehrere Messungen hintereinander anstehen

Bei gelegentlicher Nutzung wirkt das Konzept besonders passend. Schwieriger wird es, wenn ich viele Läufe hintereinander durchführen möchte. Dann kommen nicht nur die App, sondern auch Smartphone, GPS-Empfang und Fahrzeugumgebung ins Spiel. Ein Gerät, das während der Fahrt gleichzeitig navigiert, Musik abspielt oder viele andere Aufgaben erledigt, kann weniger entspannt eingesetzt werden als ein Telefon, das ausschließlich für die Messung vorbereitet ist.

Ich würde deshalb vor einer Messreihe unnötige Ablenkungen vermeiden und das Smartphone nicht in einer Position verwenden, in der die Bedienung während der Fahrt nötig wird. Die eigentliche Auswertung gehört für mich nach dem Lauf. Das ist nicht nur sicherer, sondern verhindert auch, dass ein unübersichtlicher Ablauf die Vergleichbarkeit verschlechtert.

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Ansatz ist die Trennung von Fahrzeug- und Bedienvariablen. Wenn ich Reifen, Reifendruck, Tankfüllung, Fahrmodus und Strecke gleichzeitig verändere, kann ich das Ergebnis kaum sinnvoll zuordnen. Besser ist es, pro Test nur eine Sache zu ändern. So wird der GPS Race Timer zu einem einfachen Werkzeug für kontrollierte Vorher-nachher-Vergleiche, statt zu einem Generator zufälliger Bestzeiten.

Auch die Wahl des Messbereichs sollte zum Ziel passen. Möchte ich die Traktion nach einer Reifenänderung beurteilen, ist der Startbereich aufschlussreich, aber besonders störanfällig. Interessiert mich eher der Durchzug, ist ein rollender Test aussagekräftiger, sofern die Strecke dafür geeignet und sicher ist. Die Viertelmeile ist wiederum interessant, wenn ich das gesamte Beschleunigungsverhalten betrachten möchte. Jede Messung beantwortet eine andere Frage.

Stabilität und Vertrauen in die Ergebnisse

Der GPS Race Timer ist seit dem 11.08.2018 verfügbar und liegt aktuell in Version 3.6 vor. Diese lange Präsenz spricht für ein Produkt, das nicht nur als kurzfristige Idee gedacht ist. In meiner Einschätzung ist die größere Frage deshalb weniger, ob das Grundprinzip verständlich ist, sondern wie sorgfältig ich die Rahmenbedingungen behandle. Eine stabile App kann keine unruhige GPS-Situation oder eine ungeeignete Strecke ausgleichen.

Bei einer Messung würde ich besonders auf ungewöhnliche Ergebnisse achten. Wenn ein Lauf deutlich schneller oder langsamer ausfällt als die übrigen, sollte ich zuerst nach möglichen äußeren Ursachen suchen: anderer Start, schlechterer Empfang, Verkehr, Gefälle oder ein Bedienmoment. Ein einzelner Spitzenwert ist interessant, aber erst mehrere ähnliche Resultate geben mir Vertrauen. Diese Art der Plausibilitätsprüfung ist bei einer GPS-Anwendung wichtiger als eine scheinbar beeindruckende Zahl.

Die Bewertung von 4,2 bei rund 1.800 Bewertungen zeigt, dass die App bei vielen Nutzern grundsätzlich ankommt, aber nicht völlig ohne unterschiedliche Erfahrungen ist. Ich lese daraus keine Garantie für jeden Fahrzeugtyp oder jedes Smartphone. Es ist eher ein Hinweis darauf, dass der GPS Race Timer einen klaren praktischen Zweck erfüllt, während die persönliche Zufriedenheit vermutlich stark davon abhängt, wie realistisch die Erwartungen an eine mobile Messung sind.

Für die Erholung nach einer Messung gilt: Ich würde der App nach einem Lauf nicht sofort die Schuld geben, wenn das Telefon kurz beschäftigt wirkt oder ein Ergebnis nicht plausibel erscheint. Bei längeren Testreihen ist es sinnvoll, zwischen den Läufen kurz zu prüfen, ob das Gerät noch korrekt positioniert ist und ob die Messung sauber vorbereitet wurde. Wer das Smartphone währenddessen stark belastet, sollte außerdem nicht erwarten, dass jede Situation identisch bleibt. Die App ist am sinnvollsten, wenn sie eine klar abgegrenzte Aufgabe bekommt.

Smartphone-Grenzen, Betriebssystem und Kosten

Der GPS Race Timer läuft ab Android 8.0. Das macht ihn für viele ältere und neuere Android-Geräte zugänglich, sagt aber nicht automatisch etwas über die Qualität jedes einzelnen Telefons aus. GPS-Hardware, Gerätealter, Empfangssituation und die Position im Fahrzeug können sich deutlich unterscheiden. Ein modernes Telefon kann in einem ungünstigen Ablagefach trotzdem schlechtere Bedingungen haben als ein älteres Gerät mit freierer Sicht nach oben.

Ich würde das Smartphone deshalb nicht lose auf einen Sitz legen. Bei einer Beschleunigung kann es verrutschen, und schon dadurch wird der Ablauf unnötig unsauber. Eine feste Halterung ist nicht nur für die Sicherheit sinnvoll, sondern auch für wiederholbare Tests. Außerdem sollte das Telefon so platziert sein, dass ich es vor der Fahrt einrichten kann, ohne während des Laufs eingreifen zu müssen.

Die App ist kostenlos erhältlich, enthält aber eine In-App-Kaufoption von 5,99 € bei Abrechnung über Google Play. Für mich ist das ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung: Wer nur gelegentlich eine Beschleunigung vergleichen möchte, kann zunächst ohne finanzielle Hürde prüfen, ob der Arbeitsablauf zum eigenen Auto und Smartphone passt. Wer die Anwendung regelmäßig einsetzen will, sollte den möglichen Kauf als Teil der Gesamtkosten einplanen und nicht nur auf den kostenlosen Einstieg schauen.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren beschreibt die formale Einstufung der App, nicht die Sicherheit der Nutzung während einer Fahrt. Eine Beschleunigungsmessung gehört ausschließlich auf eine geeignete, abgesperrte oder dafür vorgesehene Strecke. Im öffentlichen Straßenverkehr würde ich die Anwendung nicht als Spielzeug betrachten. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Fahrzeug ist wichtiger als jede gemessene Zeit.

Für iPhone-Nutzer ist außerdem relevant, dass die hier beschriebene technische Einordnung die Android-Version betrifft. Wer ein anderes Betriebssystem verwendet, sollte vor der Installation prüfen, ob die passende Ausgabe verfügbar ist. Ich würde nicht einfach davon ausgehen, dass jede Funktion und jeder Kaufweg auf allen Plattformen identisch ist. Für Android-Nutzer ist die genannte Mindestversion der entscheidende praktische Prüfpunkt.

Für wen die App passt und wann eine Alternative besser ist

Ich sehe den größten Nutzen bei Autofahrern, die ihr Fahrzeug selbst beobachten und Veränderungen nachvollziehbar machen möchten. Dazu gehören etwa Besitzer eines sportlichen Autos, Tuning-Interessierte oder Menschen, die nach Wartungsarbeiten nicht nur nach Gefühl urteilen wollen. Auch für einen lockeren Vergleich mit Freunden kann die App interessant sein, solange alle Beteiligten dieselben Bedingungen ernst nehmen und daraus kein riskanter Wettbewerb entsteht.

Weniger geeignet ist sie für jemanden, der eine amtlich belastbare oder professionell reproduzierbare Messung benötigt. In diesem Fall ist eine spezialisierte Messbox oder ein Prüfstand die bessere Wahl. Ebenso würde ich die App nicht empfehlen, wenn ich hauptsächlich Fahrzeugdaten, Routenplanung, Tankkosten oder Wartungserinnerungen suche. Der GPS Race Timer ist kein umfassendes Auto-Management-Werkzeug, sondern ein relativ fokussiertes Messinstrument.

Gegenüber einer Stoppuhr ist die App klar praktischer, weil ich nicht gleichzeitig fahren und eine Zeit manuell starten oder stoppen muss. Gegenüber einer professionellen Lösung bleibt sie jedoch einfacher und stärker von den Bedingungen abhängig. Dieser Mittelweg ist ihre eigentliche Stärke: niedrige Einstiegshürde, wenig Ausrüstung und ein direkter Bezug zur eigenen Fahrt. Wer dagegen maximale Genauigkeit, detaillierte Protokolle oder eine normierte Testumgebung erwartet, sollte mehr als eine Smartphone-App einplanen.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Auswertung. Der GPS Race Timer kann mir sagen, wie ein Lauf im gewählten Messbereich ausfällt, aber die Zahl erklärt nicht automatisch, warum sich das Ergebnis verändert hat. Für eine echte Diagnose brauche ich zusätzlich Informationen über Temperatur, Streckenverlauf, Reifen, Motorzustand und Fahrweise. Die App ist also ein Messbaustein, kein vollständiges Analyseprogramm. Gerade diese Grenze sollte ich kennen, bevor ich aus kleinen Unterschieden große technische Schlüsse ziehe.

Mein Arbeitsablauf für brauchbare Vergleichswerte

Wenn ich die Anwendung ernsthaft nutzen möchte, beginne ich mit einer klaren Testfrage. Will ich den Start vergleichen, den Durchzug prüfen oder die Gesamtleistung bis zur Viertelmeile betrachten? Danach halte ich Strecke und Richtung möglichst konstant. Ein Wechsel der Fahrtrichtung kann bereits helfen, Einflüsse der Strecke besser einzuschätzen, sofern die Umgebung das sicher zulässt.

Vor dem ersten Lauf befestige ich das Telefon, richte die Messung ein und kontrolliere, ob ich während der Fahrt nichts mehr bedienen muss. Danach mache ich mehrere Durchgänge statt nur einen. Ich notiere mir nicht nur die beste Zeit, sondern auch, ob die Läufe eng beieinanderliegen. Eine etwas langsamere, aber wiederholbare Reihe ist für einen Vorher-nachher-Vergleich oft wertvoller als ein einzelner Ausreißer.

Bei einem Test nach einer technischen Änderung würde ich nicht am selben Tag gleichzeitig weitere Faktoren verändern. Wenn beispielsweise neue Reifen montiert wurden, sollten Strecke, Fahrmodus und Reifendruck möglichst konstant bleiben. Erst dann kann ich die Ergebnisse sinnvoll mit einer früheren Messreihe vergleichen. Das ist einer der Punkte, an denen der Nutzer selbst mehr Einfluss auf die Qualität hat als die App-Oberfläche.

Ich würde außerdem vermeiden, aus einem 0-auf-100-Ergebnis direkt auf die gesamte Leistungsfähigkeit des Autos zu schließen. Ein Fronttriebler, ein Allradfahrzeug und ein Hecktriebler können bei identischer Motorleistung völlig unterschiedlich starten. Der 100-auf-200-Bereich kann daher eine andere Geschichte erzählen als der Sprint aus dem Stand. Genau diese Unterschiede machen die drei Messarten interessant, verlangen aber auch eine getrennte Betrachtung.

Mein Fazit zur täglichen Nutzung

Der GPS Race Timer von THHA Software ist für mich eine nützliche, bewusst einfache App im Bereich Autos & Fahrzeuge. Sie macht aus dem Smartphone ein handliches Werkzeug für Beschleunigungsvergleiche und deckt mit 0 auf 100, 100 auf 200 und Viertelmeile die wichtigsten privaten Messwünsche ab. Die rund 100.000 Installationen passen zu diesem unkomplizierten Einsatzzweck: Die Anwendung richtet sich nicht nur an Spezialisten, sondern an alle, die ihr Auto gelegentlich mit etwas mehr System testen möchten.

Ich würde GPS Race Timer besonders dann empfehlen, wenn du kostenlos einsteigen, dein eigenes Fahrzeug beobachten und Ergebnisse unter ähnlichen Bedingungen vergleichen möchtest. Die Version 3.6, die Unterstützung ab Android 8.0 und die klare Ausrichtung machen den Einstieg leicht. Der mögliche In-App-Kauf sollte vor einer regelmäßigen Nutzung berücksichtigt werden, ändert aber nichts daran, dass die App zunächst ohne große Hürde ausprobiert werden kann.

Meine Einschränkung bleibt die typische GPS-Abhängigkeit. Wer absolute Präzision, professionelle Dokumentation oder eine Messung für technische Nachweise braucht, ist mit einer spezialisierten Hardwarelösung besser bedient. Auch für spontane Tests im öffentlichen Verkehr ist die Anwendung nicht geeignet. Für sichere, geplante Fahrten auf einer geeigneten Strecke liefert sie dagegen einen praktischen Vergleichswert, solange ich mehrere Läufe mache und die Zahlen nicht überinterpretiere.

Unterm Strich ist der GPS Race Timer kein Ersatz für einen Prüfstand, will es aber auch nicht sein. Seine Stärke liegt darin, eine konkrete Frage schnell und mit wenig Ausrüstung zu beantworten: Ist mein Auto unter vergleichbaren Bedingungen schneller oder langsamer geworden? Wenn du genau diese Frage hast und bereit bist, Strecke, Fahrzeug und Smartphone sorgfältig vorzubereiten, ist die App eine sinnvolle Ergänzung. Für mich ist sie dann am überzeugendsten, wenn ich sie nicht als Rennspiel, sondern als nüchternes Vergleichswerkzeug verwende.

Vorteile

  • Präzise GPS-Zeitmessung für Trainings- und Rennläufe
  • Routen lassen sich direkt unterwegs aufzeichnen und auswerten
  • Gut geeignet für verschiedene Outdoor-Sportarten und Aktivitäten
  • Übersichtliche Anzeige wichtiger Werte während der Fahrt
  • Hilfreich zum Vergleichen persönlicher Zeiten und Leistungen

Nachteile

  • GPS-Genauigkeit hängt stark von Empfang und Umgebung ab
  • Längere Nutzung kann den Akku des Smartphones deutlich belasten
  • Für detaillierte Analysen fehlen möglicherweise professionelle Trainingsfunktionen
  • Die Bedienung während schneller Fahrten kann unpraktisch sein
  • Nicht jede Funktion ist auf allen Geräten gleich zuverlässig
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Häufig gestellte Fragen

Was ist GPS Race Timer und wofür kann die App verwendet werden?

GPS Race Timer ist eine mobile Anwendung zur Zeitmessung und Aufzeichnung von Fahrten oder Rennen mithilfe der GPS-Funktion des Smartphones. Je nach Nutzung eignet sie sich beispielsweise für Motorsport, Karting, Radfahren oder andere Aktivitäten auf einer festgelegten Strecke. Die App kann Positionsdaten, Rundenzeiten und Geschwindigkeitsinformationen erfassen und dadurch eine praktische Alternative zu separaten Zeitmessgeräten bieten.

Wie genau sind die Zeitmessungen von GPS Race Timer?

Die Genauigkeit hängt stark vom GPS-Empfang, dem verwendeten Smartphone und der Umgebung ab. Unter freiem Himmel mit stabilem Signal können die Ergebnisse für Trainings- und Vergleichszwecke sehr nützlich sein. In Tunneln, zwischen hohen Gebäuden, bei schlechtem Wetter oder wenn das Telefon ungünstig positioniert ist, können jedoch Verzögerungen oder Abweichungen auftreten. Für offizielle Wettbewerbe sollte die App daher nicht als einziges Messsystem verwendet werden.

Benötigt GPS Race Timer eine Internetverbindung?

Für die eigentliche GPS-Aufzeichnung ist normalerweise keine dauerhaft aktive Internetverbindung erforderlich, da das Smartphone seine Positionsdaten über den integrierten GPS-Empfänger bezieht. Eine Verbindung kann jedoch für Karten, Aktualisierungen, das Herunterladen bestimmter Strecken oder das Teilen von Ergebnissen benötigt werden. Es empfiehlt sich, die gewünschten Strecken und Einstellungen vor dem Start zu prüfen, besonders wenn am Veranstaltungsort nur schwaches Mobilfunknetz vorhanden ist.

Welche Berechtigungen verlangt die App und wie werden meine Daten verwendet?

Für die Kernfunktionen benötigt GPS Race Timer in der Regel Zugriff auf den Standort, gegebenenfalls auch während der Nutzung im Hintergrund. Diese Berechtigung ist notwendig, um Position, Geschwindigkeit und Zeiten aufzuzeichnen. Vor der Installation sollten Nutzer die Datenschutzerklärung und die Angaben im jeweiligen App-Store prüfen. Wer möglichst wenig Daten freigeben möchte, sollte Standortberechtigungen nur im erforderlichen Umfang erteilen und unnötige Zugriffe deaktivieren.

Was sollte ich vor dem ersten Rennen mit GPS Race Timer beachten?

Vor der ersten echten Fahrt sollte die App in einer sicheren Umgebung getestet werden. Aktivieren Sie den Standortdienst, erlauben Sie der Anwendung den benötigten Zugriff und warten Sie auf ein stabiles GPS-Signal. Prüfen Sie außerdem die Streckeneinstellungen, starten Sie die Aufzeichnung rechtzeitig und befestigen Sie das Smartphone sicher. Ein vollständig geladener Akku oder eine Powerbank ist sinnvoll, da GPS-Nutzung den Energieverbrauch deutlich erhöhen kann.

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