Einfach Backen

Essen & Trinken

61.00
3,6
Installationen
50.00K
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1.1.0
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Ich habe Einfach Backen als kostenlose App aus dem Bereich Essen und Trinken ausprobiert und dabei vor allem darauf geachtet, wie sie sich beim tatsächlichen Backen anfühlt: nicht beim gemütlichen Durchsehen auf dem Sofa, sondern mit klebrigen Händen, wenig Zeit und einem Rezept, das möglichst ohne Umwege gelingen soll. Genau dort liegt der Reiz der Anwendung. Sie richtet sich an Menschen, die Inspiration suchen, aber nicht jedes Mal lange zwischen Webseiten, Notizen und gespeicherten Bildern wechseln möchten.

Die App wird von BurdaVerlag GmbH entwickelt und ist für alle Altersgruppen ab null Jahren freigegeben. Sie ist kostenlos erhältlich und läuft ab Android 7.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 100 Bewertungen und mehr als 50.000 Installationen ist sie noch kein Schwergewicht unter den Koch- und Backangeboten, aber bereits sichtbar genug, um nicht wie ein kaum gepflegtes Nischenprojekt zu wirken. Meine Einschätzung fällt ähnlich ausgewogen aus: Der Einstieg ist angenehm, der praktische Nutzen hängt aber stark davon ab, ob man eine übersichtliche Rezeptsammlung oder ein vollständig digitales Küchenwerkzeug erwartet.

So funktioniert der normale Backablauf

Mein typischer Ablauf beginnt mit einer einfachen Frage: Was möchte ich heute backen, ohne erst eine halbe Stunde suchen zu müssen? Dafür ist die App am besten geeignet. Ich öffne sie, verschaffe mir einen Überblick und wähle ein Rezept, das zur vorhandenen Zeit und zu den Zutaten passt. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, ist aber wichtig, weil die Anwendung ihre Stärke eher in der konzentrierten Rezeptauswahl als in einer komplizierten Planung für viele Tage ausspielt.

Beim Lesen eines Rezepts achte ich zuerst auf die Zutaten und danach auf die Reihenfolge der Arbeitsschritte. Das verhindert einen typischen Backfehler: Man beginnt voller Motivation und merkt erst später, dass eine Zutat fehlt oder ein vorbereitender Schritt übersehen wurde. Ich empfehle deshalb, das Rezept einmal komplett zu lesen, bevor Mehl, Butter und Eier auf der Arbeitsfläche stehen. Gerade bei Kuchen mit mehreren Komponenten spart diese kleine Gewohnheit Zeit und unnötiges Zurückspringen.

Die Stärke einer solchen spezialisierten Back-App liegt für mich darin, dass die Inhalte thematisch enger gefasst sind als bei allgemeinen Koch-Apps. Dort findet man oft alles von Suppe bis Cocktail und muss sich durch viele Kategorien arbeiten. Hier bleibt der gedankliche Fokus beim Backen. Das ist hilfreich, wenn ich gezielt einen Kuchen, ein Gebäck oder eine süße Idee suche, statt eine komplette Mahlzeit zu planen.

Im Alltag würde ich die Anwendung zum Beispiel an einem Samstagvormittag nutzen. Ich habe Gäste angekündigt, möchte etwas Selbstgemachtes servieren und will kein Rezept wählen, das mich mit ungewöhnlichen Zutaten oder unnötig komplizierten Abläufen überrascht. Ich suche mir eine passende Idee aus, prüfe die Einkaufsliste gedanklich und lege anschließend alle Zutaten bereit. Der entscheidende Vorteil ist nicht, dass mir die App das Backen abnimmt, sondern dass sie den Start strukturierter macht.

Für Einsteiger ist dieser Ablauf besonders angenehm. Wer noch kein Gefühl dafür hat, welche Arbeitsschritte zusammengehören, kann sich an der vorgegebenen Reihenfolge orientieren. Gleichzeitig bleibt genug Raum, um mit Formen, Dekoration oder kleinen Abwandlungen selbst kreativ zu werden. Ich würde allerdings nicht blind jede Zutat ersetzen, nur weil sie gerade nicht im Schrank steht. Beim Backen verändern Mehltypen, Flüssigkeitsmengen und Triebmittel die Konsistenz deutlich stärker als beim freien Kochen.

Was ich vor dem ersten Rezept prüfe

Bevor ich mich auf ein Rezept festlege, kontrolliere ich drei Dinge: die benötigte Backform, die Vorbereitungszeit und die Zutaten, die nicht spontan ersetzt werden sollten. Diese Prüfung ist wichtiger als jede schnelle Auswahl nach einem appetitlichen Bild. Ein Rezept kann noch so einladend wirken; wenn die passende Form fehlt oder der Teig sofort verarbeitet werden muss, wird aus dem entspannten Backen schnell unnötiger Stress.

Ich lege außerdem Handy und Arbeitsfläche nicht zu nah aneinander. Das klingt banal, ist aber ein praktischer Unterschied zwischen einer nützlichen digitalen Anleitung und einem verschmierten Bildschirm. Die App eignet sich gut als Begleiter, doch sie ersetzt nicht die Vorbereitung mit Schüsseln, Waage und Backpapier. Wer jeden Schritt direkt am Display nachlesen möchte, sollte das Gerät so aufstellen, dass man es mit möglichst sauberen Händen bedienen kann.

Ein weiterer sinnvoller Ablauf ist, die trockenen und feuchten Zutaten getrennt zu sortieren, bevor ich mit dem Mischen beginne. So erkenne ich schneller, ob etwas fehlt, und kann die Anleitung flüssiger abarbeiten. Diese Methode ist keine besondere Funktion der App, sondern eine Arbeitsweise, mit der sich ihre Rezeptstruktur im Alltag besser nutzen lässt.

Welche Einstellungen und Gewohnheiten sich lohnen

Bei einer Back-App erwarte ich keine große Sammlung technischer Optionen. Entscheidend ist vielmehr, wie ich die vorhandenen Ansichten und den Rezeptablauf nutze. Ich würde zuerst prüfen, ob die Darstellung auf meinem Gerät gut lesbar ist und ob ich beim Scrollen nicht versehentlich an eine andere Stelle springe. Gerade beim Backen ist eine klare Textgröße wichtiger als eine möglichst dekorative Oberfläche.

Die App läuft ab Android 7.0 und ist damit auch für ältere Android-Geräte interessant. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein älteres Smartphone als Küchenbegleiter verwendet wird. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Ein älteres Gerät lässt sich nicht so angenehm bedienen, wenn der Bildschirm klein ist oder die Anzeige in der Küche ungünstig steht. Für längere Rezepte bevorzuge ich eine Position, an der ich die einzelnen Abschnitte ohne ständiges Heranzoomen lesen kann.

Ich empfehle, die App vor dem Einkauf zu öffnen und die komplette Zutatenliste aufmerksam durchzugehen. Wer erst beim Backen feststellt, dass eine besondere Zutat fehlt, verliert den größten praktischen Vorteil einer digitalen Sammlung. Meine Routine ist deshalb: Rezept auswählen, Zutaten abschreiben oder als kurze Notiz sammeln, vorhandene Vorräte prüfen und erst danach einkaufen. So bleibt das Smartphone eine Hilfe und wird nicht zum improvisierten Einkaufszettel.

Eine zweite nützliche Gewohnheit ist, sich nicht ausschließlich von der Zubereitungsdauer leiten zu lassen. Ein Rezept kann schnell zusammengerührt sein und trotzdem lange abkühlen müssen. Für die Planung eines Geburtstags oder eines Besuchs zählt also nicht nur die aktive Arbeitszeit. Ich rechne Kühl-, Ruhe- und Dekorationsphasen mit ein, auch wenn ich in der App vor allem die einzelnen Zubereitungsschritte betrachte.

Die Altersfreigabe ab null Jahren macht die Anwendung grundsätzlich familienfreundlich. Das bedeutet für mich aber nicht, dass jedes Rezept automatisch für kleine Kinder geeignet ist. In der Küche bleiben heiße Bleche, Messer und rohe Zutaten ein Thema. Die App kann eine gemeinsame Backidee liefern, die Aufsicht und die Entscheidung, welche Aufgaben ein Kind übernimmt, bleiben bei den Erwachsenen.

Meine Methode für weniger Unterbrechungen

Wer die Anwendung regelmäßig nutzen möchte, sollte nicht jedes Mal völlig neu anfangen. Ich würde eine kleine persönliche Sammlung von bewährten Rezepten in einer separaten Notiz führen, jeweils mit kurzen Hinweisen wie „am Vortag möglich“, „kleinere Form verwenden“ oder „Dekoration erst nach dem Auskühlen“. Dadurch entsteht mit der Zeit ein eigenes Nachschlagewerk, ohne dass ich der App Funktionen zuschreibe, die sie nicht ausdrücklich anbietet.

Diese Notizen sind besonders hilfreich, wenn ein Rezept beim ersten Versuch nicht perfekt war. Vielleicht war der Kuchen nach der angegebenen Zeit noch zu weich, vielleicht war die Süße für den eigenen Geschmack zu stark. Ich notiere solche Beobachtungen direkt nach dem Backen. Beim nächsten Durchlauf kann ich bewusster entscheiden, ob ich die Temperatur, die Form oder nur die Dekoration anpassen möchte. Das ist ein erfahrener Umgang mit Rezepten, aber kein blindes Verändern der Grundmischung.

Auch die Reihenfolge meiner Vorbereitung hat sich bewährt. Zuerst stelle ich die Zutaten bereit, dann heize ich den Ofen vor, sofern es der Ablauf verlangt, und erst danach beginne ich mit dem Teig. So vermeide ich, dass die fertige Masse unnötig wartet. Bei empfindlichen Teigen ist dieser kleine Zeitgewinn sinnvoller als hektisches Nachlesen während des Mischens.

Schnellere Muster für den Alltag

Die schnellste Nutzung ist nicht unbedingt die, bei der ich am wenigsten lese. Sie ist die, bei der ich die richtigen Informationen im passenden Moment prüfe. Ich lese das Rezept einmal vollständig, markiere mir gedanklich die kritischen Stellen und arbeite danach in einem Zug. Wer jeden Satz erst dann liest, wenn der vorherige Schritt abgeschlossen ist, entdeckt oft zu spät, dass eine Ruhezeit oder ein vorbereiteter Bestandteil nötig ist.

Für spontane Nachmittage würde ich Rezepte bevorzugen, deren Zutaten bereits im Haushalt vorhanden sind. Das klingt weniger aufregend als ein aufwendiges Projekt, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich die App tatsächlich regelmäßig verwende. Eine Sammlung ist nur dann wertvoll, wenn sie in die eigene Küche passt. Deshalb ist mein Rat, nicht die optisch spektakulärste Idee zu wählen, sondern diejenige, deren Zutaten, Form und Zeitfenster realistisch sind.

Eine weitere schnelle Arbeitsweise ist das Vorbereiten in zwei Phasen. Am Vorabend kann ich trockene Zutaten abwiegen, die Form bereitlegen und die Dekoration auswählen. Am nächsten Tag bleibt dann der eigentliche Teig und das Backen. Das funktioniert nicht für jeden Teig und sollte nicht gegen die Anleitung erfolgen, aber bei geeigneten Rezepten reduziert es den morgendlichen Aufwand deutlich.

Wenn mehrere Personen mitbacken, teile ich die Aufgaben nicht einfach nach Arbeitsschritten, sondern nach Verantwortungsbereichen auf. Eine Person liest die Anleitung und kontrolliert die Reihenfolge, eine zweite wiegt ab, eine dritte kümmert sich später um die Dekoration. Das verhindert, dass alle gleichzeitig am Display stehen oder dieselbe Zutat doppelt vorbereiten. Die App wird dadurch zu einem gemeinsamen Bezugspunkt, statt zum Gerät, das jeder ständig in die Hand nehmen muss.

Im Vergleich zu einem gedruckten Backbuch ist der digitale Vorteil die leichtere Aktualisierung des eigenen Ablaufs und der schnelle Zugriff auf eine größere Auswahl. Ein Buch gewinnt dagegen, wenn ich mit Mehl an den Händen arbeiten, Seiten umblättern und das Smartphone aus der Küche heraushalten möchte. Gegenüber allgemeinen Rezeptplattformen wirkt eine reine Back-App fokussierter, bietet aber weniger Nutzen, wenn ich gleichzeitig herzhafte Gerichte, Einkaufsplanung und Resteverwertung organisieren will.

Wo die App Zeit spart und wo nicht

Zeit spart sie vor allem bei der Suche und beim Einstieg. Ich muss nicht erst allgemeine Suchergebnisse nach passenden Backrezepten filtern. Auch die gedankliche Vorbereitung wird einfacher, weil ich mich auf einen klaren Bereich konzentriere. Nicht abnehmen kann sie mir die eigentliche Küchenlogistik: Zutaten abwiegen, Ofen beobachten, die richtige Konsistenz erkennen und die Backzeit an die eigene Form oder das eigene Gerät anpassen.

Gerade dieser letzte Punkt ist eine wichtige Grenze. Backöfen verhalten sich unterschiedlich, und auch die Materialstärke einer Form kann das Ergebnis beeinflussen. Ich würde die angegebene Zeit daher als Orientierung behandeln und gegen Ende mit einem Holzstäbchen oder durch vorsichtiges Prüfen kontrollieren, ob der Kuchen wirklich fertig ist. Das ist keine Kritik an der App, sondern eine notwendige Ergänzung zu jedem Rezept.

Wer häufig für Allergiker backt, sollte die Zutatenliste besonders sorgfältig prüfen und nicht nur nach dem Rezeptnamen entscheiden. Dasselbe gilt für vegane oder glutenfreie Anpassungen. Eine App kann Inspiration geben, aber eine sichere Umstellung verlangt Kenntnisse über Bindung, Flüssigkeit und Backverhalten. Für streng medizinische Ernährungsanforderungen würde ich mich nicht auf spontane Ersetzungen verlassen.

Die Grenzen für erfahrene Nutzer

Nach einigen Durchläufen zeigt sich, für wen Einfach Backen weniger geeignet ist. Wer bereits eine eigene, sehr präzise Rezeptdatenbank pflegt und Zutaten nach Bäckerprozenten berechnet, wird vermutlich mehr Kontrolle in spezialisierten Backplanern oder eigenen Tabellen finden. Dort lassen sich Mengen systematisch skalieren, Produktionsabläufe planen und Varianten dokumentieren. Die App ist für mich eher ein zugänglicher Rezeptbegleiter als ein professionelles Werkzeug für Serienproduktion.

Auch bei großen Feiern stößt der einfache Ansatz an Grenzen. Wenn ich viele Kuchen gleichzeitig vorbereiten, Backformen koordinieren und Kühlzeiten aufeinander abstimmen muss, reicht eine einzelne Rezeptansicht nicht als vollständiges Projektmanagement. Ich würde dann zusätzlich eine eigene Liste für Einkauf, Formen, Ofenbelegung und Dekoration führen. Die App kann dabei die Rezeptquelle sein, aber nicht die gesamte Organisation ersetzen.

Erfahrene Bäckerinnen und Bäcker könnten außerdem den Wunsch nach mehr technischer Tiefe haben. Für mich zählen dann genaue Hinweise zur Teigkonsistenz, Alternativen bei bestimmten Mehlsorten oder Erklärungen, warum ein Arbeitsschritt wichtig ist. Wenn ich ein Rezept nur als kurze Abfolge von Anweisungen lese, muss ich mein eigenes Wissen einsetzen, um Abweichungen richtig einzuschätzen. Anfänger profitieren von der Klarheit, Fortgeschrittene wünschen sich möglicherweise mehr Hintergrund.

Die Bewertung von 3,6 zeigt, dass die App nicht bei allen Nutzern gleichermaßen überzeugt. Ich würde diesen Wert weder dramatisieren noch ignorieren. Er passt zu meinem Eindruck eines brauchbaren, aber nicht in jeder Situation perfekten Angebots. Wer eine unkomplizierte Auswahl sucht, kann damit zufrieden sein. Wer eine hochgradig anpassbare Backzentrale erwartet, sollte die eigenen Ansprüche vor der Installation prüfen.

Auch die aktuelle Version 1.1.0 ist für meine Einschätzung relevant. Sie wirkt wie ein Produkt, das noch Raum für Weiterentwicklung lässt. Das muss kein Nachteil sein, solange die grundlegenden Rezepte und die Bedienung zuverlässig funktionieren. Ich würde aber regelmäßig kontrollieren, ob sich die App nach Aktualisierungen weiterhin so bedienen lässt wie gewohnt, besonders wenn sie zu einem festen Bestandteil meiner Küchenroutine wird.

Für wen sich der Download lohnt

Ich empfehle die App vor allem Menschen, die gern backen möchten, aber keine Lust auf eine überladene Plattform haben. Sie passt zu Einsteigern, zu Familien, die am Wochenende gemeinsam etwas ausprobieren, und zu Gelegenheitstbäckerinnen und -bäckern, die eine digitale Alternative zum klassischen Buch suchen. Der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde, sodass man ohne finanzielles Risiko prüfen kann, ob der Rezeptstil zur eigenen Arbeitsweise passt.

Weniger passend ist sie für Personen, die ausschließlich herzhafte Gerichte planen, ihre Vorräte automatisch verwalten oder jede Rezeptmenge bis ins kleinste Detail umrechnen möchten. Auch wer beim Backen grundsätzlich offline mit Papier arbeitet, wird den digitalen Vorteil nur begrenzt nutzen. In diesem Fall bleibt ein gutes gedrucktes Backbuch angenehmer und weniger empfindlich gegenüber Mehlstaub oder Spritzern.

Auf iOS und Android würde ich vor der Nutzung vor allem auf die Bedienbarkeit des eigenen Geräts achten: Ist der Bildschirm in der Küche gut sichtbar? Lässt sich die Schrift bequem lesen? Kann das Smartphone sicher stehen? Diese praktischen Fragen entscheiden stärker über den Genuss als die reine Installation. Die App ist nur dann eine Hilfe, wenn ich sie während des Backens tatsächlich entspannt verwenden kann.

Wer sich fragt, ob die Anwendung auch für Kinder geeignet ist, kann sie gut als gemeinsame Inspirationsquelle einsetzen. Die Inhalte sind ohne Altersbeschränkung freigegeben, doch die Küchenarbeit sollte altersgerecht verteilt werden. Kinder können Zutaten abwiegen oder dekorieren, während Erwachsene den Ofen und heiße Formen übernehmen. So wird die App Teil eines Familienrituals, ohne dass man die Verantwortung für Sicherheit an das Gerät abgibt.

Mein Urteil nach der eingespielten Routine

Nach meiner Nutzung sehe ich Einfach Backen als angenehm zugängliche Back-App mit einem klaren Zweck: Rezepte finden, auswählen und als praktische Anleitung in den eigenen Küchenablauf übernehmen. Besonders gut gefällt mir, dass sie nicht versucht, aus dem Backen ein kompliziertes Verwaltungssystem zu machen. Wer mit einer überschaubaren digitalen Begleitung starten möchte, bekommt einen unkomplizierten Einstieg.

Der größte Nutzen entsteht, wenn ich die App mit festen Gewohnheiten kombiniere: Rezept vorher vollständig lesen, Zutaten kontrollieren, Ruhezeiten einplanen, eigene Erfahrungen notieren und die Ofenzeit nicht blind übernehmen. Diese Kombination macht aus einer einfachen Rezeptansicht ein verlässlicheren Arbeitsablauf. Die App ist am stärksten, wenn sie meine Vorbereitung unterstützt, statt sie ersetzen zu sollen.

Meine Kritik richtet sich weniger gegen die Grundidee als gegen die Erwartungen, die man an eine moderne Back-App stellen könnte. Für anspruchsvolle Mengenplanung, allergiesichere Anpassungen oder umfangreiche Küchenorganisation würde ich zusätzliche Werkzeuge verwenden. Auch das kostenlose Angebot sollte niemanden dazu verleiten, Fachwissen über Zutaten und Backprozesse zu überspringen.

Unterm Strich würde ich sie einer Freundin empfehlen, die unkomplizierte Backideen sucht und lieber am Smartphone als in einem Buch nachschlägt. Der BurdaVerlag GmbH ist damit ein zugänglicher Begleiter für den Einstieg gelungen. Für mich ist Einfach Backen kein Ersatz für Erfahrung, Waage und gutes Timing, aber eine praktische Anlaufstelle, die den Weg vom Wunsch nach etwas Selbstgebackenem bis zum ersten Arbeitsschritt angenehm verkürzt.

Vorteile

  • Viele gelingsichere Rezepte für Anfänger und erfahrene Hobbybäcker
  • Übersichtliche Kategorien erleichtern die Suche nach passenden Backideen
  • Zutaten und Zubereitungsschritte sind klar und verständlich erklärt
  • Praktisch für saisonale Rezepte und besondere Anlässe
  • Inspiration für Kuchen
  • Torten
  • Brot und kleine Gebäcke

Nachteile

  • Einige Rezepte setzen spezielle Backformen oder Küchengeräte voraus
  • Werbung kann die Nutzung und Übersichtlichkeit der App beeinträchtigen
  • Nicht alle Rezepte eignen sich für spezielle Ernährungsformen
  • Die Auswahl an internationalen Rezepten könnte größer sein
  • Für manche Funktionen oder Inhalte ist möglicherweise eine Internetverbindung nötig
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Häufig gestellte Fragen

Was ist Einfach Backen und welche Inhalte bietet die App?

Einfach Backen ist eine praktische App für alle, die gerne Kuchen, Torten, Brot oder Kleingebäck zubereiten. Die Rezepte sind übersichtlich nach Kategorien geordnet und enthalten normalerweise Zutatenlisten, Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie Hinweise zu Backzeit und Temperatur. Dadurch eignet sich die Anwendung sowohl für Backanfänger als auch für erfahrene Hobbybäcker, die neue Ideen suchen.

Benötige ich ein Konto, um Einfach Backen verwenden zu können?

Für das Durchstöbern vieler Rezepte ist in der Regel kein persönliches Konto erforderlich. Je nach Version können bestimmte Funktionen, etwa das Speichern von Favoriten, das Erstellen einer persönlichen Rezeptsammlung oder das Synchronisieren von Inhalten, eine Anmeldung voraussetzen. Vor dem Download sollten Nutzer außerdem prüfen, welche Berechtigungen die App verlangt und ob zusätzliche Funktionen kostenpflichtig sind.

Sind die Rezepte in Einfach Backen auch für Anfänger geeignet?

Viele Rezepte richten sich ausdrücklich an Nutzer ohne große Backerfahrung. Die einzelnen Arbeitsschritte sind meist verständlich beschrieben und durch Angaben zu Mengen, Temperaturen und Backzeiten ergänzt. Trotzdem lohnt es sich, das gesamte Rezept vor Beginn zu lesen, da manche Zubereitungen Ruhezeiten, spezielle Formen oder besondere Küchengeräte benötigen. Bei schwierigeren Torten kann etwas Übung erforderlich sein.

Kann ich Rezepte in Einfach Backen speichern oder nach bestimmten Zutaten suchen?

Je nach App-Version stehen Funktionen wie Favoriten, Suchfilter und eine Sortierung nach Rezeptkategorien zur Verfügung. Damit lassen sich beispielsweise schnelle Rezepte, saisonale Backideen oder Gerichte mit bestimmten Zutaten leichter finden. Nutzer sollten beachten, dass die verfügbaren Funktionen von der jeweiligen Version und dem verwendeten Betriebssystem abhängen können. Ein Blick in die aktuelle Beschreibung im App Store oder bei Google Play ist daher empfehlenswert.

Ist Einfach Backen kostenlos und funktioniert die App ohne Internetverbindung?

Die Basisversion von Einfach Backen kann häufig kostenlos heruntergeladen und genutzt werden, wobei möglicherweise Werbung oder optionale kostenpflichtige Angebote enthalten sind. Ob Rezepte vollständig offline verfügbar sind, hängt von der jeweiligen App ab. Einige Inhalte müssen zunächst online geladen werden. Wer beim Backen keinen Internetzugang hat, sollte wichtige Rezepte vorher öffnen, speichern oder screenshots der Zutaten und Anleitung anfertigen.

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