Delius Klasing Kiosk

Nachrichten & Zeitschriften

123.00
3,4
Installationen
10.00K
Version
2.58
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Delius Klasing Kiosk screenshot
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Wenn in einem Haushalt mehrere Interessen aufeinandertreffen, kann ein digitaler Zeitschriftenkiosk praktischer sein als einzelne Magazine, die auf dem Wohnzimmertisch liegen bleiben. Ich habe den Delius Klasing Kiosk deshalb nicht nur als Nachrichten-App betrachtet, sondern als gemeinsame Anlaufstelle für Themen wie Wassersport, Fahrräder, Autos und Outdoor-Aktivitäten. Genau darin liegt sein Reiz: Die Anwendung bündelt ein breites Verlagsangebot an einem Ort, bleibt aber stärker auf das Lesen von Fachzeitschriften ausgerichtet als auf allgemeine Nachrichten.

Der Anbieter Delius Klasing Verlag deckt mit Titeln wie Yacht, Bike, Surf, Boote, EMTB, Freeride, Tour, MyBike, Gute Fahrt, Porsche und SUP sehr unterschiedliche Hobbys ab. Das macht die App besonders interessant für Haushalte, in denen nicht alle dieselben Interessen teilen. Eine Person kann sich für Segeln interessieren, eine andere für Fahrräder oder Autos, ohne dafür mehrere völlig getrennte Anwendungen suchen zu müssen. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass die App kein universeller Nachrichtenüberblick ist. Wer hauptsächlich kurze Meldungen aus Politik, Wirtschaft oder lokalen Nachrichten sucht, wird hier nicht den passenden Schwerpunkt finden.

Ein Kiosk für mehrere Interessen im selben Haushalt

Im Alltag stelle ich mir die Nutzung etwa so vor: Am Wochenende möchte jemand einen Beitrag über Bootstechnik lesen, während eine andere Person nach Tourenideen für das Fahrrad sucht. Statt zwischen gedruckten Ausgaben, Browser-Tabs und verschiedenen Verlagsseiten zu wechseln, liegt der Zugang zu diesen Themen in derselben App. Das ist kein spektakulärer Vorteil, aber ein sehr praktischer, wenn ein Gerät gemeinsam genutzt wird oder mehrere Personen im Haushalt regelmäßig Fachinhalte lesen.

Besonders gut funktioniert dieses Modell, wenn die gemeinsamen Interessen zumindest teilweise zusammenpassen. Wer gern draußen unterwegs ist, findet mit Fahrrad-, Surf-, SUP- oder Freeride-Themen mehrere mögliche Einstiegspunkte. Auch die Kombination aus Auto- und Reisethemen kann für eine Familie oder Wohngemeinschaft sinnvoll sein, in der verschiedene Personen unterschiedliche Schwerpunkte haben. Ich würde die Anwendung deshalb eher als thematische Bibliothek denn als klassische Nachrichten-App einordnen.

Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde. Der Kiosk selbst ist gratis erhältlich, während innerhalb von Google Play Käufe zwischen 59 Cent und 59,99 Euro abgerechnet werden können. Für die Haushaltsplanung ist dieser Unterschied wichtig: Die App herunterzuladen kostet zunächst nichts, aber einzelne Inhalte oder Ausgaben können zusätzliche Ausgaben auslösen. Ich würde vor dem Kauf gemeinsam klären, wer welche Zeitschrift lesen möchte und ob ein einzelner Kauf wirklich für den vorgesehenen Zweck passt.

Die Altersfreigabe USK ab null Jahren wirkt auf den ersten Blick familienfreundlich. Sie sagt aber vor allem etwas über die grundsätzliche Unbedenklichkeit der Inhalte aus, nicht darüber, ob die Texte für jedes Alter interessant oder leicht verständlich sind. Ein Kind kann die App möglicherweise ohne problematische Inhalte öffnen, wird mit technischen Artikeln über Boote, Fahrräder, Fahrzeuge oder Sportausrüstung aber nicht automatisch etwas anfangen können. Für jüngere Nutzer würde ich die Auswahl daher gemeinsam treffen, statt die App einfach als Kinderangebot zu betrachten.

Was die gemeinsame Nutzung angenehm macht

Bei einem geteilten Tablet oder Smartphone ist der größte Vorteil die thematische Bündelung. Man muss nicht für jedes Hobby eine eigene Nachrichtenquelle auf dem Startbildschirm ablegen. Das spart nicht unbedingt viel Speicherplatz, kann aber die tägliche Orientierung erleichtern. Wenn jemand morgens kurz nach neuen Fahrradthemen schauen und später eine andere Person einen Autoartikel lesen möchte, bleibt die Suche nach passenden Inhalten an einem zentralen Ort.

Ein weiterer Vorteil ist die klare Verbindung zwischen App und Verlag. Für Leser, die Delius Klasing bereits aus dem Printbereich kennen, fühlt sich der Kiosk naheliegender an als eine lose Sammlung von Webseiten. Wer dagegen nur gelegentlich einen einzelnen Artikel zu einem sehr speziellen Thema braucht, könnte mit einer normalen Websuche schneller ans Ziel kommen. Die App lohnt sich vor allem dann, wenn wiederkehrendes Lesen wichtiger ist als ein einmaliger Informationsbedarf.

Ich würde bei einem gemeinsam verwendeten Gerät außerdem eine einfache Haushaltsregel empfehlen: Käufe nicht spontan bestätigen, wenn mehrere Personen Zugriff haben. Gerade bei einer App, die viele unterschiedliche Magazine zusammenführt, kann ein Titel interessant wirken, obwohl er nur von einer Person gelesen wird. Eine kurze Absprache verhindert, dass sich kleine Einzelkäufe unbemerkt summieren. Die App selbst wird dadurch nicht komplizierter, aber die gemeinsame Nutzung wird transparenter.

Einrichtung und klare Grenzen zwischen Nutzern

Die technische Einstiegshürde ist überschaubar, weil die Anwendung für Android ab Version 8.0 ausgelegt ist. Das deckt viele noch verwendete Geräte ab, trotzdem sollte man bei älteren Smartphones prüfen, ob das Betriebssystem diese Voraussetzung erfüllt. Auf einem gemeinsam genutzten Tablet würde ich die App nach der Installation zuerst in Ruhe öffnen, die Themenbereiche ansehen und festlegen, welche Inhalte für den Haushalt überhaupt relevant sind.

Wichtig ist, die App nicht mit einem vollständig getrennten Familienkonto-System zu verwechseln. Ein geteilter Zugang bedeutet nicht automatisch, dass jede Person eigene Leselisten, Käufe oder Vorlieben sauber getrennt verwalten kann. Wo mehrere Menschen dasselbe Gerät oder denselben Zugang verwenden, sollte man deshalb nicht davon ausgehen, dass persönliche Grenzen automatisch durch die Anwendung geschützt werden. Für private Nutzung ist ein eigenes Gerät oder ein klar zugeordneter Zugang meist übersichtlicher.

Diese Grenze ist besonders relevant, wenn Erwachsene und Jugendliche dieselbe Installation verwenden. Die Altersfreigabe ab null Jahren reduziert zwar Bedenken hinsichtlich ungeeigneter Inhalte, ersetzt aber keine Absprache über Käufe und Nutzung. Ich würde jüngeren Familienmitgliedern zeigen, welche Themen sie selbstständig lesen können und bei welchen Ausgaben vorher gefragt werden muss. Das ist keine spezielle Funktion des Kiosks, sondern eine sinnvolle Vorgehensweise für jede kostenpflichtige Zeitschriften-App.

Auch bei der Auswahl der Magazine lohnt sich eine kleine Ordnung. In einem Haushalt mit vielen Interessen kann die große Themenbreite zunächst unübersichtlich wirken. Ich würde nicht versuchen, alles gleichzeitig zu verfolgen, sondern zwei oder drei feste Bereiche auswählen. Zum Beispiel könnte eine Person Yacht und SUP beobachten, während eine andere Bike und Tour bevorzugt. So bleibt der Kiosk eine nützliche Sammlung und wird nicht zu einer langen Liste von Titeln, die niemand regelmäßig öffnet.

Koordination statt paralleler Einzelkäufe

Der eigentliche Mehrwert im Haushalt entsteht durch Absprache. Wenn mehrere Personen lesen, sollte vor einem Kauf klar sein, ob es um eine einzelne Ausgabe, ein bestimmtes Thema oder eine längerfristige Nutzung geht. Die Preisspanne reicht von einem kleinen Betrag bis zu einem deutlich höheren Kaufpreis, weshalb die Entscheidung nicht bei jeder Person gleich leicht wie ein kostenloser Download wirkt. Ich würde Käufe eher als gemeinsame Medienausgabe behandeln und nicht als beiläufige Ergänzung zur App.

Ein einfacher Ablauf hilft: Erst wird der gewünschte Titel genannt, dann wird geprüft, wer ihn lesen möchte und ob bereits ein ähnlicher Inhalt vorhanden ist. Anschließend kann man entscheiden, ob der Kauf für den Haushalt sinnvoll ist. Diese Vorgehensweise ist besonders nützlich, wenn ein Elternteil ein Magazin über Autos möchte, während ein Teenager eher an Mountainbike- oder Freeride-Inhalten interessiert ist. So wird verhindert, dass die Interessen der lautesten oder technisch versiertesten Person automatisch Vorrang bekommen.

Für Paare oder Wohngemeinschaften kann der Kiosk auch als gemeinsamer Gesprächsanstoß funktionieren. Ein Artikel über eine Fahrradtour, ein neues SUP-Thema oder ein Fahrzeugtest kann eine konkrete Wochenendidee liefern. Ich würde die App allerdings nicht als vollständiges Planungswerkzeug für Ausflüge betrachten. Sie kann Inspiration und Fachwissen liefern, ersetzt aber keine separate Organisation von Route, Wetter, Ausrüstung oder Terminabstimmung.

Gerade bei einem geteilten Gerät ist es sinnvoll, nach dem Lesen kurz zu sagen, welcher Inhalt interessant war. Das klingt banal, verhindert aber, dass die nächste Person lange suchen muss. Da die Themen von Yacht bis Porsche reichen, kann ein gemeinsamer Hinweis wie „der Artikel über das neue Fahrradthema“ deutlich hilfreicher sein als eine unklare Erinnerung an eine Ausgabe. Die App wird dadurch nicht verändert, aber ihre Nutzung wird im Alltag effizienter.

Für wen die Themenauswahl stark ist

Ich sehe die größte Stärke bei Menschen, die Fachmagazine nicht nur gelegentlich überfliegen, sondern sich regelmäßig mit ihren Hobbys beschäftigen. Wer segelt, Fahrräder wartet, Touren plant, surft oder sich für Fahrzeuge interessiert, bekommt eine thematisch passende Umgebung. Die Mischung aus Yacht, Boote, Surf, SUP, Bike, EMTB, Freeride, Tour, MyBike, Gute Fahrt und Porsche spricht dabei nicht nur eine einzelne Sportart oder Fahrzeugklasse an.

Die Auswahl kann auch für Haushalte interessant sein, in denen die Interessen saisonal wechseln. Im Sommer stehen vielleicht SUP oder Surf im Vordergrund, während im Herbst Fahrradtechnik, Touren oder Autoartikel wichtiger werden. Ich würde die App deshalb nicht nur nach dem ersten Öffnen beurteilen. Ihr Nutzen hängt stark davon ab, ob sich die persönlichen Interessen über mehrere Monate hinweg mit den angebotenen Themen überschneiden.

Weniger passend ist der Kiosk für Leser, die eine möglichst breite, tagesaktuelle Nachrichtenversorgung erwarten. Klassische Nachrichten-Apps bündeln meist viele Ressorts und liefern einen schnellen Überblick über das Weltgeschehen. Der Delius Klasing Kiosk verfolgt einen anderen Ansatz: Er konzentriert sich auf Fach- und Freizeitthemen, bei denen Tiefe und konkrete Interessen wichtiger sind als ein allgemeiner Nachrichtenstrom. Wer beides möchte, wird wahrscheinlich zwei unterschiedliche Quellen brauchen.

Auch für Personen, die grundsätzlich keine digitalen Zeitschriften lesen möchten, ist die App nicht automatisch die bessere Alternative zum Printheft. Auf einem Smartphone kann längeres Lesen je nach Bildschirmgröße anstrengender sein, während ein Tablet deutlich angenehmer wirkt. Ich würde die Anwendung daher besonders auf einem größeren Display nutzen, wenn es um längere Artikel, technische Details oder umfangreiche Ausgaben geht. Für einen schnellen Blick zwischendurch reicht ein Telefon, für konzentriertes Lesen ist es nicht immer die bequemste Wahl.

Alterskontext, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung

Die Einstufung ab null Jahren macht den Kiosk grundsätzlich leicht zugänglich. Trotzdem ist „für alle Altersgruppen freigegeben“ nicht dasselbe wie „für jedes Familienmitglied gleichermaßen geeignet“. Ein technisch anspruchsvoller Beitrag kann für Erwachsene wertvoll sein, aber für ein Grundschulkind langweilig. Umgekehrt können Sport- und Outdoor-Themen bei Jugendlichen Interesse wecken, ohne dass sie automatisch die nötige Erfahrung für die beschriebenen Aktivitäten besitzen.

Ich würde deshalb zwischen dem Lesen und dem Handeln unterscheiden. Ein Artikel über Boote, Fahrräder oder Sportausrüstung kann Wissen vermitteln, aber er ersetzt keine Einweisung und keine sichere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Das ist besonders wichtig, wenn ein junger Nutzer nach dem Lesen sofort eine Aktivität ausprobieren möchte. Die App liefert Inhalte; die Verantwortung für Ausrüstung, Umgebung und Aufsicht bleibt bei den Erwachsenen.

Beim Vertrauen geht es außerdem um Käufe. Wenn ein Familienmitglied den Kiosk selbstständig verwenden darf, sollte klar sein, ob es nur kostenlose Inhalte ansehen oder auch kostenpflichtige Ausgaben auswählen darf. Die kostenlose App kann sonst einen falschen Eindruck vermitteln, als sei alles darin ohne weitere Kosten nutzbar. Ich halte eine offene Absprache über das Google-Play-Zahlungsverfahren für wichtiger als eine komplizierte Haushaltsregel.

Für Jugendliche kann die App sinnvoll sein, wenn sie ein konkretes Hobby entwickeln. Ein Fahrradinteressierter findet vermutlich mehr Wert in Bike, EMTB oder MyBike als in einer allgemeinen Nachrichten-App. Wer aber nur Unterhaltungsvideos, soziale Funktionen oder kurze Clips sucht, wird den Kiosk wahrscheinlich als zu textorientiert empfinden. Die Anwendung eignet sich eher für neugierige Leser mit einem klaren Themeninteresse als für beiläufiges Scrollen.

Version, Nutzungserwartung und täglicher Ablauf

Die aktuelle Version ist 2.58. Für mich ist das weniger eine Zahl, die man ständig im Blick behalten muss, als ein Hinweis darauf, dass man die App nach der Installation gelegentlich auf Aktualisierungen prüfen sollte. Gerade bei einem digitalen Kiosk können Änderungen an Darstellung, Anmeldung oder Kaufabläufen den Alltag beeinflussen. Ich würde vor einer längeren Reise oder einem geplanten Lesewochenende einmal kontrollieren, ob die Anwendung auf dem Gerät normal startet und die gewünschten Inhalte erreichbar sind.

In einem typischen Alltag könnte ein Vater morgens einen Artikel aus dem Bereich Gute Fahrt lesen, während seine Tochter später nach Tour- oder EMTB-Themen sucht. Am Abend schaut ein anderer Nutzer vielleicht in Yacht oder SUP. Diese Aufteilung funktioniert gut, solange jeder weiß, welche Inhalte für ihn gedacht sind und keine Person die gesamte Auswahl für sich beansprucht. Der Kiosk wird dadurch zu einem gemeinsamen Regal, nicht zu einem persönlichen Feed für alle.

Ich würde außerdem nicht jeden Titel dauerhaft abonnieren oder kaufen, nur weil er im Kiosk sichtbar ist. Eine bessere Strategie ist, zuerst das eigene Leseverhalten zu beobachten: Wird regelmäßig gelesen, oder bleibt es bei einzelnen interessanten Überschriften? Für gelegentliche Leser kann ein gezielter Kauf sinnvoller sein; für echte Fans eines Themenbereichs kann die gebündelte Verfügbarkeit attraktiver wirken. Diese Entscheidung sollte vom tatsächlichen Nutzungsverhalten abhängen, nicht von der bloßen Breite des Angebots.

Ein kleiner, aber nützlicher Tipp für geteilte Geräte: Legt das Tablet an einen festen Ladeplatz und vereinbart, wer es nach dem Lesen zurücklegt. Das klingt nicht nach einer App-Funktion, löst aber ein häufiges Haushaltsproblem. Digitale Magazine helfen nur dann, wenn das Gerät verfügbar und geladen ist. Bei einem Smartphone, das gleichzeitig für Arbeit, Schule und Kommunikation gebraucht wird, kann ein separates Tablet für längere Lesezeiten deutlich angenehmer sein.

Wie sich der Kiosk gegenüber üblichen Alternativen schlägt

Gegenüber gedruckten Zeitschriften punktet die App mit weniger Papier und einer zentralen digitalen Sammlung. Das ist praktisch, wenn mehrere Themen im Haushalt vorkommen und niemand Stapel aufbewahren möchte. Print hat allerdings weiterhin Vorteile beim entspannten Lesen, beim Weitergeben und beim schnellen Durchblättern. Wer gern eine Zeitschrift in der Hand hält oder sie unterwegs ohne Gerätewechsel liest, wird den digitalen Kiosk nicht automatisch als Verbesserung empfinden.

Im Vergleich zu einzelnen Verlags-Apps liegt die Stärke in der thematischen Breite innerhalb der Delius-Klasing-Welt. Ein Leser muss nicht zwischen einer Fahrrad-App, einer Auto-App und einer Wassersport-App wechseln. Dafür ist die Auswahl naturgemäß auf die Titel dieses Verlags ausgerichtet. Wer Magazine verschiedener Verlage in einer einzigen Bibliothek verwalten möchte, könnte einen unabhängigen Zeitschriftenanbieter bevorzugen, sofern dort die gewünschten Titel verfügbar sind.

Gegenüber kostenlosen Webseiten oder allgemeinen News-Apps bietet der Kiosk eine fokussiertere Umgebung. Das kann die Recherche angenehmer machen, wenn man nicht ständig durch Werbung, Kommentare und völlig fremde Themen navigieren möchte. Gleichzeitig ist die App weniger geeignet, wenn man nur eine schnelle Antwort oder die neuesten allgemeinen Schlagzeilen sucht. Für mich ist sie dann am stärksten, wenn ein Hobby im Mittelpunkt steht und man bereit ist, sich mit den Inhalten etwas länger zu beschäftigen.

Auch soziale Netzwerke sind keine gleichwertige Alternative. Dort findet man zwar schnell Eindrücke zu Fahrrädern, Autos, Booten oder Wassersport, aber die Qualität und Einordnung schwanken stark. Der Kiosk wirkt für mich eher wie eine bewusst ausgewählte Fachumgebung. Wer jedoch Diskussionen, kurze Videos oder direkte Rückmeldungen anderer Nutzer sucht, wird in einer Zeitschriften-App weniger Interaktion erwarten dürfen.

Die wichtigsten Grenzen vor der Installation

Die Bewertung von 3,4 bei rund 329 abgegebenen Bewertungen zeigt, dass die Erfahrung nicht für alle Nutzer reibungslos sein dürfte. Ich würde diese Zahl nicht isoliert als Urteil über den Inhalt verstehen, aber sie ist ein guter Anlass, die eigenen Erwartungen realistisch zu halten. Eine App kann thematisch sehr passend sein und trotzdem bei Bedienung, Kontoabläufen oder einzelnen Geräten nicht jeden zufriedenstellen.

Die Reichweite liegt bei über 10.000 Installationen. Das spricht für eine vorhandene, aber eher spezialisierte Nutzerschaft und passt zum Charakter des Angebots als Fachkiosk. Wer eine riesige allgemeine Nachrichtenplattform erwartet, wird diese Größenordnung vermutlich falsch einordnen. Für eine kleine Gemeinschaft von Wassersport-, Fahrrad-, Outdoor- und Autoenthusiasten ist die Spezialisierung hingegen kein Nachteil.

Eine weitere Grenze ist die Abhängigkeit vom persönlichen Themenmix. Wenn im Haushalt niemand regelmäßig liest, bleiben selbst gut passende Zeitschriften ungenutzt. Ebenso ist die App keine ideale Wahl für Personen, die ausschließlich kostenlose Inhalte akzeptieren. Sobald kostenpflichtige Ausgaben interessant werden, braucht es klare Entscheidungen über Käufe. Ich würde die Anwendung daher nicht als pauschale Empfehlung für jede Familie aussprechen, sondern für Haushalte mit einem echten, wiederkehrenden Interesse an den angebotenen Bereichen.

Wer hingegen bereits weiß, dass er hauptsächlich Yacht, Bike, Porsche oder einen anderen bestimmten Bereich lesen möchte, sollte vorab überlegen, ob der zentrale Kiosk einen Vorteil gegenüber einer einzelnen Quelle bietet. Für manche Nutzer ist Bündelung praktisch, für andere wirkt sie wie zusätzlicher Ballast. Meine Empfehlung hängt hier stark davon ab, ob mehrere Personen oder mehrere Hobbys zusammenkommen.

Mein Haushaltsurteil

Ich finde den Delius Klasing Kiosk besonders dann gelungen, wenn ein gemeinsames Gerät mehrere spezialisierte Interessen bedienen soll. Die Verbindung aus Wassersport, Fahrrädern, Outdoor-Themen und Fahrzeugen ist ungewöhnlich genug, um in einem Haushalt mit vielseitigen Hobbys nützlich zu sein. Die kostenlose Installation macht das Ausprobieren leicht, während die möglichen Käufe eine bewusste Absprache erfordern.

Für eine Familie mit Kindern würde ich die App als gemeinsam zugängliche Fachbibliothek sehen, nicht als betreutes Kinderangebot. Die Freigabe ab null Jahren ist beruhigend, aber sie ersetzt weder eine Auswahlhilfe noch Regeln für Käufe und praktische Aktivitäten. Für Paare oder Wohngemeinschaften ist sie dann interessant, wenn die Personen gern lesen und ihre Themen zumindest teilweise teilen. Wer klare persönliche Konten, getrennte Kaufverläufe oder ausgeprägte Familiensteuerung erwartet, sollte seine Anforderungen vor der Nutzung genau prüfen.

Mein konkreter Rat lautet: Installieren, zunächst die relevanten Themenbereiche ansehen und den Kiosk einige Tage als gemeinsame Lesequelle testen. Danach lässt sich besser beurteilen, ob ein einzelner Titel genügt oder ob regelmäßig mehrere Bereiche genutzt werden. Der entscheidende Vorteil entsteht nicht durch die bloße Anzahl der Magazine, sondern durch die passende Kombination aus Haushalt, Hobby und Lesegewohnheit.

Ich würde die App Freunden empfehlen, die sich wirklich für Yacht, Bike, Surf, Boote, EMTB, Freeride, Tour, MyBike, Gute Fahrt, Porsche oder SUP interessieren und diese Inhalte an einem Ort bündeln möchten. Für allgemeine Nachrichten, spontane Kurzinfos oder vollständig kostenlose Nutzung gibt es passendere Alternativen. Als spezialisierter digitaler Kiosk des Delius Klasing Verlag ist sie aber eine nachvollziehbare Wahl, wenn mehrere Menschen im Haushalt ihre Fachinteressen koordinieren und mit klaren Kaufregeln gemeinsam nutzen.

Vorteile

  • Große Auswahl an Fachzeitschriften zu Auto
  • Motorrad
  • Boot und Radsport
  • Digitale Ausgaben sind meist sofort nach dem Kauf verfügbar
  • Praktische Suchfunktion erleichtert das Finden bestimmter Artikel
  • Lesefortschritt und gekaufte Ausgaben bleiben übersichtlich gebündelt
  • Zusätzliche Inhalte können das gedruckte Magazin sinnvoll ergänzen

Nachteile

  • Viele Ausgaben und Einzelartikel sind kostenpflichtig
  • Die App benötigt für einige Inhalte eine stabile Internetverbindung
  • Nicht jede Zeitschrift des Verlags ist zwingend digital verfügbar
  • Auf kleinen Smartphone-Displays wirkt das Lesen teils unkomfortabel
  • Der Funktionsumfang kann je nach Ausgabe oder Abonnement variieren
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Delius Klasing Kiosk und welche Inhalte bietet die App?

Der Delius Klasing Kiosk ist eine digitale Zeitschriften-App für die Publikationen des Delius Klasing Verlags. Je nach aktuellem Angebot können Nutzer dort Magazine aus Bereichen wie Auto, Motorrad, Fahrrad, Wassersport und weiteren Freizeit- und Sportthemen entdecken. Die Ausgaben lassen sich in der Regel digital lesen und bieten eine praktische Alternative zur gedruckten Zeitschrift.

Kann ich Zeitschriften im Delius Klasing Kiosk offline lesen?

Ja, heruntergeladene Ausgaben können normalerweise auch ohne aktive Internetverbindung gelesen werden. Dafür muss die gewünschte Zeitschrift zunächst vollständig über WLAN oder mobile Daten auf das Gerät geladen werden. Das ist besonders unterwegs praktisch, etwa im Zug, im Urlaub oder auf dem Wasser. Für den Download größerer Ausgaben empfiehlt sich eine stabile WLAN-Verbindung.

Ist die Nutzung des Delius Klasing Kiosks kostenlos?

Die App kann üblicherweise kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Für den Zugriff auf vollständige Magazin-Ausgaben, Einzelhefte oder digitale Abonnements können jedoch Kosten anfallen. Welche Preise gelten, hängt vom jeweiligen Titel und Angebot ab. Vor dem Kauf sollten Nutzer die Beschreibung, Laufzeit und Bedingungen des gewünschten Abonnements sorgfältig prüfen.

Auf welchen Geräten und Betriebssystemen funktioniert der Delius Klasing Kiosk?

Der Delius Klasing Kiosk ist für mobile Geräte konzipiert und je nach verfügbarer Version für Android und iOS erhältlich. Vor der Installation sollte man im jeweiligen App-Store prüfen, ob das eigene Smartphone oder Tablet die erforderliche Betriebssystemversion unterstützt. Auf einem größeren Tablet ist das Lesen meist angenehmer, insbesondere bei umfangreichen Artikeln, Bildern und Magazinseiten.

Was sollte ich vor dem Kauf eines digitalen Abonnements beachten?

Vor dem Abschluss eines digitalen Abonnements sollten Nutzer kontrollieren, welche Zeitschrift enthalten ist, wie lange die Laufzeit dauert und ob sich das Abonnement automatisch verlängert. Außerdem ist es sinnvoll, die Zahlungs- und Kündigungsbedingungen des jeweiligen App-Stores zu lesen. Bereits gekaufte Ausgaben können normalerweise an das verwendete Konto gebunden sein und lassen sich nicht beliebig übertragen.

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