Bäckerei-Supermarkt-Simulator

Strategie

59.00
3,8
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10.00M
Version
0.1.33
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Bäckerei-Supermarkt-Simulator screenshot
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Ich habe Bäckerei-Supermarkt-Simulator mit einer einfachen Erwartung gestartet: ein ruhiges Spiel, in dem ich einen Lebensmittelmarkt mit Bäckerei und Kasse betreibe. Genau dort liegt auch der Kern. Es geht weniger um spektakuläre Action als um die kleinen Entscheidungen, die sich im laufenden Geschäft summieren. Was stelle ich bereit, wie halte ich den Ablauf übersichtlich und wann lohnt es sich, Zeit in den nächsten Schritt zu investieren?

Der Titel von Big Glock Studio gehört auf Android in die Kategorie der Strategiespiele, fühlt sich aber zugleich wie eine Mischung aus Alltagssimulation und Supermarkt-Spiel an. Die kostenlose Version senkt die Einstiegshürde, während optionale Käufe über Google Play zwischen 1,09 € und 31,99 € liegen. Ich würde das Spiel deshalb vor allem Menschen empfehlen, die gerne organisieren, Abläufe beobachten und aus kleinen Fehlern lernen, statt ständig neue Reize zu brauchen.

Entscheidungen im Laden: Mehr als nur Ware an die Kasse bringen

Der Reiz entsteht für mich nicht durch eine einzelne große Aufgabe, sondern durch die Reihenfolge vieler kleiner Handlungen. In einem Bäckerei-Supermarkt muss ich gedanklich zwischen Angebot, Ordnung und Kundenzufriedenheit wechseln. Selbst wenn eine Tätigkeit zunächst banal wirkt, beeinflusst sie, wie ruhig oder hektisch sich der nächste Abschnitt anfühlt.

Das macht den Titel interessanter als ein simples Kassen-Spiel. An der Kasse allein würde ich hauptsächlich reagieren. Hier denke ich zusätzlich voraus. Ich versuche, nicht erst dann zu handeln, wenn ein Problem sichtbar wird, sondern den Laden so vorzubereiten, dass ich während des Betriebs weniger unterbrechen muss. Diese vorausschauende Spielweise ist die wichtigste strategische Ebene.

Ein nützlicher Ansatz ist, den Besuch nicht als eine lange, ununterbrochene Runde zu betrachten. Ich teile meine Zeit eher in kurze Arbeitsphasen. Zuerst prüfe ich, was im Laden Aufmerksamkeit braucht. Danach erledige ich zusammengehörige Aufgaben, bevor ich mich wieder dem Verkauf widme. Dadurch vermeide ich, ständig zwischen verschiedenen Bereichen hin und her zu wechseln.

Mein praktischer Tipp: Nicht jede verfügbare Handlung sofort ausführen. Wenn ich eine Aufgabe beginne, frage ich mich vorher, ob sie mir jetzt einen Vorteil bringt oder nur kurzfristig beschäftigt. Gerade bei einer Simulation mit Bäckerei und Kasse ist eine ordentliche Reihenfolge oft stärker als hektisches Abarbeiten.

Planung statt Dauerstress

Wer das Spiel zum ersten Mal öffnet, sollte nicht versuchen, sofort jede Möglichkeit auszureizen. Ich habe bessere Ergebnisse erzielt, wenn ich zuerst beobachtet habe, wie sich mein eigener Arbeitsrhythmus entwickelt. Welche Schritte kosten mich am meisten Zeit? Wo entstehen Unterbrechungen? Welche Aufgabe kann ich vorziehen, damit später weniger Leerlauf entsteht?

Diese Fragen klingen unscheinbar, geben dem Spiel aber eine persönliche Strategie. Zwei Spieler können denselben Laden unterschiedlich angehen: Der eine arbeitet möglichst schnell und nimmt Unordnung in Kauf, der andere hält den Ablauf kontrolliert und vermeidet riskante Zwischenstopps. Ich bevorzuge die zweite Variante, weil sie sich langfristig weniger chaotisch anfühlt.

Besonders hilfreich ist es, den Laden nicht nur aus Sicht der eigenen Figur zu betrachten. Ich achte auch darauf, wie ein Kunde den Ablauf erleben würde. Ein gut vorbereiteter Bereich reduziert meinen eigenen Aufwand, aber er macht auch die gesamte Runde übersichtlicher. Diese Perspektive verhindert, dass ich mich ausschließlich auf die Kasse konzentriere und den Rest des Geschäfts vernachlässige.

Ein realistischer Alltagseinsatz

Für mich passt das Spiel gut in eine kurze Pause. Nach einem Arbeitstag kann ich eine Runde starten, ohne mich in eine komplizierte Geschichte einarbeiten zu müssen. Ich beginne damit, den aktuellen Zustand des Geschäfts einzuschätzen, erledige die dringendste Vorbereitung und konzentriere mich anschließend auf einen stabilen Ablauf. Das ist entspannter als ein Spiel, das sofort schnelle Reaktionen verlangt.

Gleichzeitig würde ich es nicht als völlig passives Spiel einordnen. Wenn ich nebenbei ständig andere Dinge erledige, verliere ich den Überblick über meine Prioritäten. Die beste Nutzung liegt für mich zwischen kurzen Sitzungen mit voller Aufmerksamkeit und längeren Phasen, in denen ich bewusst an meiner Routine arbeite.

Risiko und Belohnung: Wann sich Tempo wirklich lohnt

Die wichtigste Abwägung besteht darin, ob ich eine Aufgabe sofort erledige oder den laufenden Betrieb weiterführe. Schnelles Handeln kann kurzfristig sinnvoll sein, aber es kann auch dazu führen, dass ich wenige Augenblicke später erneut unterbrechen muss. Umgekehrt ist sorgfältige Vorbereitung nicht automatisch besser, wenn sie den Verkauf unnötig verzögert.

Ich habe deshalb begonnen, zwischen sicheren und riskanteren Entscheidungen zu unterscheiden. Sicher ist für mich eine Handlung, die den Ablauf direkt stabilisiert und kaum neue Probleme erzeugt. Riskanter ist eine Entscheidung, bei der ich Zeit in eine Verbesserung investiere, obwohl im Moment bereits etwas anderes Aufmerksamkeit verlangt. Der mögliche Gewinn liegt dann in einem ruhigeren späteren Abschnitt, der Preis ist jedoch eine kurzfristige Verzögerung.

Diese Art von Risiko fühlt sich angenehm nachvollziehbar an. Ich verliere nicht wegen einer zufälligen Überraschung, sondern meistens, weil ich meine Prioritäten falsch gesetzt habe. Das macht Fehler nützlich. Nach einer misslungenen Runde kann ich überlegen, ob ich zu spät vorbereitet, zu lange an einer Aufgabe festgehalten oder die Kasse zu früh verlassen habe.

Ein guter Rhythmus entsteht, wenn ich nicht jede kleine Unordnung als Notfall behandle. Ich entscheide, welche Abweichung den Ablauf tatsächlich stört und welche ich für einen Moment tolerieren kann. Diese Auswahl ist ein unerwartet wichtiger Teil des Spiels. Wer alles gleichzeitig perfektionieren möchte, erzeugt leicht mehr Stress, als die Situation eigentlich verlangt.

Die Kosten der Bequemlichkeit

Die kostenlosen Einstiegsmöglichkeiten machen den Titel leicht zugänglich. Trotzdem sollte man die optionalen Käufe im Hinterkopf behalten. Die Preise reichen von 1,09 € bis 31,99 € bei Abrechnung über Google Play. Ich würde vor einem Kauf zuerst prüfen, ob er ein echtes Problem löst oder nur das Gefühl vermittelt, schneller voranzukommen.

Für mich gehört genau diese Entscheidung zum Gesamtbild: Bezahle ich, um einen angenehmeren Ablauf zu erhalten, oder bleibe ich bei der kostenlosen Spielweise und akzeptiere, dass Fortschritt mehr Geduld verlangt? Wer gerne selbst plant, kann zunächst ohne zusätzliche Ausgaben herausfinden, ob die Grundschleife langfristig motiviert. Wer sofort möglichst wenig Reibung möchte, könnte sich von den Kaufoptionen angesprochen fühlen.

Ich finde es sinnvoll, das eigene Budget nicht mit dem Spielfortschritt zu vermischen. Ein Supermarkt-Simulator lebt davon, dass ich meine Entscheidungen selbst treffe. Wenn ein Kauf lediglich Arbeit überspringt, kann er zwar bequem sein, aber auch einen Teil der Befriedigung nehmen, die aus guter Planung entsteht. Für mich ist Abwarten daher nicht nur Sparen, sondern eine Möglichkeit, die Mechanik besser zu verstehen.

Warum kleine Fehler nicht gleich das Ende sind

Ein Vorteil des Konzepts ist, dass ein unperfekter Ablauf nicht automatisch die gesamte Erfahrung zerstört. Ich kann eine Runde als Lernphase betrachten und beim nächsten Versuch meine Reihenfolge ändern. Das nimmt Druck aus dem Spiel und passt gut zu einer Simulation, in der sich Routine erst entwickeln muss.

Allerdings braucht diese Haltung etwas Geduld. Wer nach jeder kleinen Unordnung sofort eine große Belohnung erwartet, könnte enttäuscht sein. Der Erfolg ist eher schrittweise spürbar: Ich werde schneller, weil ich weniger unnötige Wege mache, früher auf Engpässe reagiere und meine Aufmerksamkeit gezielter verteile.

Anpassung: Aus Beobachtung wird eine eigene Spielweise

Die stärkste persönliche Entwicklung entsteht, wenn ich nicht an einem festen Ablauf festhalte. Eine Routine, die in einer ruhigen Runde funktioniert, muss nicht in einer hektischeren Situation genauso gut sein. Deshalb versuche ich, meine Reihenfolge als Grundplan zu sehen, nicht als starres Gesetz.

Ich beginne meist mit einer kurzen Bestandsaufnahme und entscheide dann, welcher Bereich den größten Einfluss auf die nächsten Minuten hat. Wenn der Verkauf meine Aufmerksamkeit bindet, verschiebe ich weniger dringende Aufgaben. Wenn der Laden dagegen gut läuft, nutze ich die ruhigere Phase für Vorbereitung. Diese flexible Gewichtung ist für mich interessanter als bloßes Wiederholen derselben Klickfolge.

Ein konkreter Trick besteht darin, Übergänge zu planen. Wenn ich gerade eine Aufgabe abschließe, überlege ich nicht erst danach, wohin ich gehe. Ich lege mir vorher eine Anschlussaktion zurecht. Das klingt nach einer Kleinigkeit, verhindert aber Leerlauf und hilft besonders auf kleineren Bildschirmen, wo hektisches Wechseln schnell unübersichtlich wird.

Ein weiterer nützlicher Gedanke ist die Unterscheidung zwischen sichtbarem und verstecktem Aufwand. Eine Tätigkeit kann schnell erledigt sein, aber danach weitere Aufmerksamkeit verlangen. Eine andere dauert vielleicht länger, sorgt anschließend jedoch für einen stabileren Ablauf. Ich bewerte daher nicht nur die Dauer einer Aktion, sondern auch, wie viele Folgeentscheidungen sie auslöst.

Für wen die Anpassung funktioniert

Das Spiel ist meiner Meinung nach besonders geeignet, wenn du Management-Spiele magst, aber keine komplizierte Wirtschaftssimulation mit Tabellen und langen Berechnungen suchst. Die Bäckerei- und Supermarkt-Idee ist unmittelbar verständlich. Du weißt schnell, worum es geht, und kannst deine Strategie über das eigene Verhalten verfeinern.

Weniger passend ist der Titel für Spieler, die vor allem taktische Kämpfe, große Karten oder tiefgreifende Mehrspielerentscheidungen erwarten. Die Spannung entsteht hier aus dem Betrieb des Geschäfts und aus dem Umgang mit Aufgaben, nicht aus Konfrontation mit anderen Spielern. Auch wer nur eine völlig automatische Leerlauf-Erfahrung sucht, könnte die nötige Aufmerksamkeit als störend empfinden.

Im Vergleich zu klassischen Kassen-Spielen bietet dieser Ansatz mehr Planung. Im Vergleich zu umfangreichen Wirtschaftssimulationen bleibt er zugänglicher und unmittelbarer. Ich würde ihn als Zwischenstufe einordnen: genug Organisation, damit Entscheidungen Bedeutung bekommen, aber nicht so viel Komplexität, dass ich vor jeder Runde ein Handbuch brauche.

Was ich neuen Spielern konkret empfehlen würde

Ich würde die ersten Sitzungen nicht auf maximale Geschwindigkeit ausrichten. Stattdessen lohnt es sich, den eigenen Ablauf zu testen. Wiederhole eine ähnliche Routine und ändere jeweils nur einen Schwerpunkt. So erkennst du besser, ob eine Verbesserung wirklich aus deiner Planung kommt oder nur aus einer zufällig ruhigeren Situation.

Außerdem würde ich nicht zu früh auf Komfortkäufe setzen. Spiele zunächst so lange kostenlos, bis du weißt, welche Art von Unterstützung du überhaupt vermisst. Wenn du nur wegen eines einzelnen langsamen Abschnitts kaufen möchtest, kann es sinnvoller sein, zuerst die eigene Reihenfolge zu ändern. Manchmal ist nicht der Spielfortschritt das Problem, sondern eine ineffiziente Arbeitsweise.

Für längere Sitzungen hilft mir eine klare Begrenzung. Nach mehreren ähnlichen Abläufen kann die Aufmerksamkeit nachlassen, und dann wirken kleine Fehler größer, als sie sind. Eine kurze Pause macht es leichter, wieder bewusst zu entscheiden, anstatt nur noch reflexartig dieselben Handlungen auszuführen.

Tiefe über die Zeit: Wie lange trägt die Grundidee?

Die langfristige Motivation hängt stark davon ab, ob dir das Optimieren eines Alltagsablaufs Freude macht. Ich finde die ersten Spielphasen besonders angenehm, weil ich schnell erkenne, wo ich mich verbessern kann. Jede neue Routine fühlt sich zunächst wie ein kleiner persönlicher Fortschritt an.

Mit der Zeit verschiebt sich der Reiz jedoch. Dann geht es weniger darum, das Grundprinzip zu verstehen, sondern darum, wie lange mich die Wiederholung noch beschäftigt. Wer ständig neue Inhalte, überraschende Wendungen oder eine umfangreiche Geschichte braucht, könnte die Struktur als begrenzt empfinden. Wer dagegen gerne Abläufe perfektioniert, findet gerade in den kleinen Anpassungen seinen Langzeitwert.

Die aktuelle Version ist 0.1.33. Das ist für mich ein Hinweis, den Titel mit einer realistischen Erwartung zu betrachten: Ich sehe ihn als zugängliche, laufende Simulation und nicht als vollständig ausgereiftes Großprojekt. Die Bewertung von durchschnittlich 3,8 bei rund 27.000 Bewertungen zeigt außerdem, dass das Spielerlebnis nicht jeden gleichermaßen überzeugt. Bei über 10 Millionen Installationen ist die Idee zwar sichtbar weit verbreitet, aber Reichweite allein ersetzt keine persönliche Passung.

Ich würde deshalb vor dem Herunterladen überlegen, welche Art von Tiefe du suchst. Wenn du Tiefe durch bessere Planung, effizientere Wege und bewusste Prioritäten definierst, kann der Titel länger interessant bleiben. Wenn du darunter ein ständig wachsendes System mit vielen miteinander verzweigten Ebenen verstehst, sind umfangreichere Alternativen wahrscheinlich die bessere Wahl.

Technische und praktische Erwartungen

Das Spiel läuft ab Android 7.0 und ist damit auch für ältere kompatible Geräte grundsätzlich zugänglich. Für mich ist das praktisch, weil ein solcher Simulator gut zu einem Zweitgerät oder einem älteren Smartphone passt. Trotzdem bleibt die Bedienung auf einem kleinen Display ein Faktor: Je mehr Aufgaben gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen, desto wichtiger wird eine ruhige Hand und ein übersichtlicher Ablauf.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zum friedlichen, alltagsnahen Konzept. Ich kann mir gut vorstellen, dass Familienmitglieder mit unterschiedlichen Spielerfahrungen den Einstieg verstehen. Bei jüngeren Kindern würde ich trotzdem darauf achten, dass sie die optionalen Käufe nicht versehentlich auslösen, denn kostenloser Download und kostenlose Nutzung sind nicht dasselbe.

Die Zahl von 59 Rezensionen ist deutlich kleiner als die breite Bewertungsbasis. Ich würde einzelne Meinungen daher nicht überbewerten, sondern das Spiel selbst ausprobieren und den eigenen Eindruck nach mehreren Sitzungen bilden. Gerade bei einer langsamen Strategiesimulation hängt die Zufriedenheit stark davon ab, ob man Ordnung und Wiederholung als angenehm oder als monoton empfindet.

Abgrenzung zu den üblichen Alternativen

Gegenüber einem reinen Bäckerei-Spiel erweitert der Supermarkt-Rahmen die Perspektive. Ich denke nicht nur über einzelne Produkte oder das Backen nach, sondern über den Ablauf eines ganzen Geschäfts. Das gibt dem Spiel mehr organisatorischen Charakter und macht die Kasse zu einem Bestandteil eines größeren Systems.

Gegenüber einem großen Tycoon-Spiel ist der Einstieg weniger einschüchternd. Ich muss nicht erst umfangreiche Kennzahlen verstehen, bevor eine Entscheidung sinnvoll wird. Dafür ist die strategische Tiefe stärker an den täglichen Ablauf gebunden. Wenn du langfristige Marktmodelle, komplexe Konkurrenz oder umfassende Unternehmensplanung suchst, würde ich eher zu einer spezialisierten Wirtschaftssimulation greifen.

Seine beste Nische findet der Titel für mich zwischen beiden Extremen. Er ist konkreter als ein abstraktes Management-Spiel und planungsreicher als eine einfache Kassen-App. Diese Mischung funktioniert besonders gut für kurze, konzentrierte Spielphasen, in denen ich eine Routine verbessern möchte, ohne mich in einem riesigen System zu verlieren.

Mein Strategie-Urteil zum Bäckerei-Supermarkt

Ich empfehle den Bäckerei-Supermarkt-Simulator vor allem, wenn du Freude an kleinen Entscheidungen hast: vorbereiten oder verkaufen, Ordnung schaffen oder Tempo machen, eine sichere Lösung wählen oder kurzfristig ein Risiko eingehen. Das Spiel belohnt nicht unbedingt die hektischste Hand, sondern die Fähigkeit, den nächsten Engpass früh zu erkennen.

Seine Grenzen liegen ebenfalls klar auf der Hand. Die Wiederholung kann auf Dauer zu gleichförmig wirken, wenn du keine Freude an eigener Optimierung hast. Die optionalen Käufe verlangen außerdem etwas Aufmerksamkeit, damit aus einem kostenlosen Einstieg nicht unbewusst eine teure Abkürzung wird. Und wer eine große, tief verzweigte Wirtschaftssimulation erwartet, sollte seine Erwartungen an die zugänglichere Ausrichtung anpassen.

Für mich bleibt der Titel dennoch eine angenehme Strategie-Erfahrung für zwischendurch. Ich mag, dass ich nach einer Runde nicht nur auf eine Belohnung zurückblicke, sondern auf meinen Ablauf: Wo habe ich Zeit verloren? Welche Aufgabe hätte ich früher erledigen können? Wann war ich zu vorsichtig? Genau diese Fragen geben dem einfachen Bäckerei-Supermarkt-Konzept mehr Substanz, als die kurze Beschreibung zunächst vermuten lässt.

Mein Fazit: Wenn du einen kostenlosen Android-Simulator suchst, der Supermarkt-Alltag, Bäckerei und Kassenbetrieb mit überschaubarer Planung verbindet, ist dieser Titel einen Versuch wert. Ich würde ihn nicht als Ersatz für ein umfangreiches Strategiespiel sehen, sondern als leicht zugängliche Alternative für Spieler, die gerne organisieren und ihren eigenen Arbeitsrhythmus verbessern. Wer sich auf dieses Tempo einlässt, bekommt eine ruhige, aber durchaus befriedigende Aufgabe: einen kleinen Laden nicht nur am Laufen zu halten, sondern ihn durch bessere Entscheidungen immer kontrollierter zu bedienen.

Vorteile

  • Entspannendes Spieltempo ohne Zeitdruck bei vielen Aufgaben.
  • Übersichtliche Menüs erleichtern den Einstieg auch für Gelegenheitsspieler.
  • Viele kleine Bestell- und Produktionsschritte sorgen für Abwechslung.
  • Die Ladenatmosphäre wirkt durch Geräusche und Kundschaft lebendig.
  • Fortschritte motivieren dazu
  • den Betrieb Schritt für Schritt auszubauen.

Nachteile

  • Einige Abläufe wiederholen sich nach längerer Spielzeit deutlich.
  • Der Ausbau kann ohne Geduld langsam vorankommen.
  • Auf kleineren Displays wirken manche Bedienelemente etwas eng.
  • Nicht jede Aufgabe bietet ausreichend Erklärung für neue Spieler.
  • Für Fans komplexer Wirtschaftssimulationen bleibt das System eher einfach.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Bäckerei-Supermarkt-Simulator und wie funktioniert das Spiel?

Im Bäckerei-Supermarkt-Simulator übernimmst du die Leitung eines Geschäfts, das Bäckerei und Supermarkt miteinander verbindet. Du stellst Backwaren her, füllst Regale auf, kümmerst dich um Kunden und versuchst, den Betrieb profitabel zu führen. Mit wachsendem Umsatz können neue Produkte, Geräte und Verbesserungen freigeschaltet werden, wodurch sich der Arbeitsablauf Schritt für Schritt erweitert.

Ist der Bäckerei-Supermarkt-Simulator für Anfänger leicht zu verstehen?

Ja, die grundlegenden Aufgaben sind normalerweise schnell verständlich, da sie schrittweise eingeführt werden. Zu Beginn konzentrierst du dich auf einfache Tätigkeiten wie Backen, Waren einräumen und den Verkauf. Später kommen zusätzliche Aufgaben und Entscheidungen hinzu. Wer Simulationen bisher selten gespielt hat, sollte dennoch etwas Geduld mitbringen, da eine gute Planung von Vorräten, Zeit und Einnahmen wichtig ist.

Benötigt das Spiel eine Internetverbindung oder kann man offline spielen?

Ob der Bäckerei-Supermarkt-Simulator vollständig offline funktioniert, kann je nach Version, Gerät und verwendeter Plattform unterschiedlich sein. Viele grundlegende Spielabschnitte lassen sich häufig ohne dauerhafte Verbindung starten, während Werbung, Cloud-Speicher, Aktualisierungen oder bestimmte Belohnungen eine Internetverbindung voraussetzen können. Vor dem Download solltest du deshalb die aktuellen Angaben im jeweiligen App Store prüfen.

Ist der Bäckerei-Supermarkt-Simulator kostenlos und gibt es In-App-Käufe?

Der Download kann kostenlos angeboten werden, allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass alle Inhalte ohne zusätzliche Kosten verfügbar sind. Je nach Version können Werbung, optionale In-App-Käufe oder beschleunigte Fortschritte enthalten sein. Diese Käufe sind für das grundlegende Spielen meist nicht zwingend erforderlich, können den Ausbau des Geschäfts jedoch vereinfachen. Prüfe vor der Installation die Preisangaben und Altersfreigabe.

Für welche Geräte ist der Bäckerei-Supermarkt-Simulator geeignet?

Die Verfügbarkeit hängt davon ab, ob der Entwickler eine Android- oder iOS-Version veröffentlicht hat und welche Systemanforderungen aktuell gelten. Auf neueren Smartphones und Tablets sollte das Spiel in der Regel flüssiger laufen, während ältere Geräte bei größeren Filialen oder vielen gleichzeitig dargestellten Kunden an ihre Grenzen kommen können. Kontrolliere vor dem Download Betriebssystemversion, Speicherbedarf und Bewertungen anderer Nutzer.

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