ADAC Fahr + Spar

Finanzen

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Wer eine ADAC Autoversicherung hat und sein eigenes Fahrverhalten besser einordnen möchte, landet schnell bei ADAC Fahr + Spar. Ich habe die App als Begleiter rund ums Autofahren betrachtet und dabei vor allem auf den praktischen Nutzen im Alltag geachtet: Wie fügt sie sich in eine bestehende Versicherung ein, was bringt sie während normaler Fahrten, und für wen ist der Ansatz überhaupt sinnvoll? Mein Eindruck ist klar: Das ist keine allgemeine Finanz-App und auch kein klassischer Fahrtenbuch-Ersatz, sondern ein spezieller Telematik-Baustein für Versicherte des ADAC.

Die Anwendung gehört damit in eine ungewöhnliche Nische zwischen Autoversicherung, Fahrverhalten und digitaler Auswertung. Sie wird kostenlos angeboten, richtet sich an alle Altersgruppen ab 0 Jahren und stammt vom Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC). Im Alltag wirkt sie dann am überzeugendsten, wenn man bereits die passende Autoversicherung nutzt und bereit ist, die eigene Fahrweise nicht nur nach Gefühl, sondern anhand der aufgezeichneten Fahrten zu betrachten.

Wie sich ADAC Fahr + Spar heute anfühlt

Beim ersten Kontakt sollte man die Erwartung richtig setzen. Ich würde die App nicht installieren, wenn ich lediglich eine Tankstellenübersicht, Navigation oder allgemeine Spartipps suche. Ihre Aufgabe ist enger gefasst: Sie ergänzt die ADAC Autoversicherung um den Telematik-Aspekt. Das bedeutet, dass Autofahrer ihre Fahrten im Zusammenhang mit dem Versicherungsmodell betrachten können, statt eine völlig unabhängige Anwendung mit vielen Nebenfunktionen zu bekommen.

Genau diese Begrenzung ist zugleich Stärke und Schwäche. Die Oberfläche muss nicht versuchen, Navigation, Werkstattvergleich, Reiseplanung und Fahrzeugverwaltung in einer einzigen App abzudecken. Wer aber eine App erwartet, die ohne Bezug zur ADAC Autoversicherung einen direkten Nutzen liefert, dürfte enttäuscht sein. Für mich ist die wichtigste Vorentscheidung deshalb nicht die Frage nach dem Betriebssystem oder dem Design, sondern: Gehört die eigene Versicherung überhaupt zu dem Umfeld, für das Fahr + Spar gedacht ist?

Im Finanzbereich wirkt die Einordnung zunächst überraschend, weil man bei dieser Kategorie eher an Banking, Budgetplanung oder Zahlungsdienste denkt. Hier geht es jedoch um einen finanziellen Zusammenhang, der beim Autofahren entsteht. Das Fahrverhalten wird nicht isoliert als Spielerei bewertet, sondern steht im Kontext der Versicherung. Dadurch ist der persönliche Nutzen weniger sofort sichtbar als bei einer klassischen Banking-App, kann für passende Nutzer aber deutlich relevanter sein.

Die aktuelle Fassung ist Version 5.4.0. Das ist für mich ein Hinweis darauf, dass die Anwendung nicht als einmaliger Prototyp gedacht ist, sondern über die Zeit weitergeführt wurde. Sie erschien am 16.06.2020 und hat inzwischen eine durchschnittliche Bewertung von 4,3 bei rund 15.000 Bewertungen. Solche Werte beweisen natürlich nicht, dass jede Fahrt problemlos erfasst wird oder jeder Nutzer denselben Vorteil erlebt. Sie zeigen aber, dass die App im Alltag eine beachtliche Nutzerbasis erreicht hat.

Auch die Größenordnung von über 100.000 Installationen passt zu diesem Bild. Fahr + Spar ist kein Massenprodukt für jeden Autofahrer, sondern ein gezieltes Angebot für eine bestimmte Versicherungs- und Nutzungssituation. Ich finde diese Einordnung wichtig, weil eine hohe Installationszahl bei einer allgemeinen Verkehrs-App etwas anderes bedeuten würde als bei einem Telematik-Baustein mit klarer Zielgruppe.

Der erste sinnvolle Test ist keine lange Reise

Wer die App ausprobiert, sollte nicht gleich eine mehrstündige Urlaubsfahrt als ersten Test wählen. Ich würde mit einer gewöhnlichen Strecke beginnen, etwa dem Weg zur Arbeit, zum Supermarkt oder zum Sport. Eine bekannte Route macht es leichter, die spätere Auswertung mit dem eigenen Eindruck zu vergleichen. Bin ich tatsächlich ruhig gefahren, oder habe ich an mehreren Kreuzungen hektisch beschleunigt und gebremst? Habe ich mich an mein eigenes Gefühl gehalten, obwohl die Fahrt objektiv unruhiger war?

Dieser kleine Vergleich ist nützlicher als das bloße Öffnen der App nach einer Fahrt. Telematik wird erst dann interessant, wenn man aus einer Beobachtung eine Gewohnheit macht. Bei einer kurzen Standardstrecke erkennt man außerdem schneller, ob die Erfassung im eigenen Alltag zuverlässig in den Ablauf passt. Das ist ein praktischer Tipp, den man aus einer knappen Store-Beschreibung nicht mitnimmt: Erst eine vertraute Routine testen, dann die Ergebnisse über mehrere unterschiedliche Fahrten beurteilen.

Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft die Nutzung während des Fahrens. Ich würde die App nicht ständig in die Hand nehmen oder während der Fahrt kontrollieren. Ihr Wert liegt gerade darin, dass sie den Fahrstil im Hintergrund des normalen Alltags abbilden soll, statt den Fahrer durch zusätzliche Bedienung abzulenken. Wer nach jeder Kreuzung auf das Smartphone schaut, verkehrt den Zweck der Anwendung ins Gegenteil.

Was die Weiterentwicklung für bestehende Nutzer bedeutet

Für bestehende Nutzer ist die aktuelle Version vor allem unter dem Gesichtspunkt interessant, dass eine weitergeführte App normalerweise stärker auf Stabilität und den laufenden Einsatz ausgerichtet ist als eine ganz neue Anwendung. Ich würde nach einem Update nicht automatisch mit einer völlig neuen Bedienlogik rechnen. Wichtiger ist, ob die App im eigenen Versicherungsprozess weiterhin verständlich bleibt und ob die Fahrten ohne unnötige Unterbrechungen in den vorgesehenen Ablauf gelangen.

Die Versionsnummer allein sagt allerdings nicht, welche einzelne Änderung besonders groß oder sichtbar ist. Deshalb sollte man die Weiterentwicklung nicht mit einem Versprechen über konkrete neue Funktionen verwechseln. Was sich sicher sagen lässt: Die App ist seit ihrem Start im Jahr 2020 nicht bei einer frühen Ausgabe stehen geblieben. Für Nutzer, die sie bereits verwenden, spricht das eher für ein fortlaufendes Produkt als für eine einmalige Ergänzung zur Versicherung.

In meinem Urteil ist die wichtigste Entwicklung daher weniger ein spektakulärer neuer Bildschirm als die Reife des gesamten Konzepts. Eine Telematik-App muss im Hintergrund funktionieren, verständliche Rückmeldungen geben und sich in die Versicherungsbeziehung einfügen. Wenn diese drei Dinge stimmen, braucht sie keine lange Liste zusätzlicher Werkzeuge. Wenn eines davon nicht stimmt, hilft auch eine modernere Oberfläche nur begrenzt.

Bestehende Nutzer sollten nach einer Aktualisierung besonders darauf achten, ob ihre gewohnte Kontrolle der Fahrten noch an derselben Stelle funktioniert und ob sie die Ergebnisse weiterhin ohne Umwege verstehen. Ich würde außerdem nicht unmittelbar nach dem Update ein endgültiges Urteil über die eigene Fahrweise fällen. Erst mehrere typische Fahrten ergeben ein brauchbares Bild. Eine einzelne Fahrt kann durch Baustellen, Stau, Parkplatzsuche oder ungewöhnliches Wetter aus dem normalen Muster fallen.

Ein realistischer Alltagseinsatz

Stellen wir uns eine Person vor, die jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeit fährt und die ADAC Autoversicherung nutzt. Die Strecke ist meist gleich, aber der Zeitdruck schwankt. An ruhigen Tagen fährt sie gelassen, an Tagen mit spätem Start wird stärker beschleunigt und kurzfristiger gebremst. Mit Fahr + Spar kann sie solche Unterschiede nicht nur vermuten, sondern die eigenen Fahrten im vorgesehenen Telematik-Kontext betrachten.

Der praktische Gewinn liegt dann nicht unbedingt in einem sofortigen Aha-Moment, sondern in der Wiederholung. Nach einer Woche kann man sich fragen, ob der Stress am Morgen tatsächlich mit einem anderen Fahrmuster zusammenfällt. Danach lässt sich eine kleine Veränderung ausprobieren: fünf Minuten früher losfahren, bewusster Abstand halten oder die letzten Meter vor einer roten Ampel nicht noch hektisch beschleunigen. Die App ersetzt dabei nicht die eigene Aufmerksamkeit. Sie liefert vielmehr einen Anlass, das eigene Verhalten nach einer Fahrt nüchterner zu prüfen.

Ein dritter, weniger offensichtlicher Nutzen entsteht bei Familien mit mehreren Fahrern. Wenn verschiedene Personen dasselbe versicherte Fahrzeug nutzen, sollte man die Auswertung nicht vorschnell einer einzelnen Person zuschreiben. Die Ergebnisse können sonst leicht falsch interpretiert werden. Für einen Haushalt ist deshalb wichtig, vorab zu klären, wer die Fahrten tatsächlich macht und wie aussagekräftig die Daten für die jeweils betrachtete Fahrweise sind. Genau hier zeigt sich ein echter Trade-off: Die App kann bei regelmäßigem, klar zuordenbarem Fahren hilfreicher sein als bei ständig wechselnden Fahrern.

Wo die App gegenüber üblichen Alternativen punktet

Die naheliegende Alternative ist ein klassisches Fahrtenbuch. Das eignet sich, wenn man Kilometer, Ziel, Anlass oder berufliche Nutzung dokumentieren möchte. Fahr + Spar verfolgt einen anderen Zweck. Wer eine steuerlich oder organisatorisch vollständige Fahrtenaufzeichnung braucht, sollte nicht annehmen, dass eine Telematik-App diese Aufgabe automatisch ersetzt. Für die Beobachtung des Fahrverhaltens ist der digitale Ansatz bequemer, für formale Dokumentation kann ein spezialisiertes Fahrtenbuch die bessere Wahl sein.

Eine zweite Alternative sind allgemeine Fahrstil-Apps oder Funktionen, die in Navigations- und Fahrzeuganwendungen eingebaut sind. Diese können für manche Autofahrer attraktiver sein, wenn sie vor allem Navigation, Verkehrsinformationen oder Fahrzeugdaten an einem Ort wünschen. Der besondere Vorteil von Fahr + Spar liegt nicht in einer möglichst breiten Funktionssammlung, sondern in der Verbindung mit der ADAC Autoversicherung. Wer genau diesen Versicherungsbezug sucht, bekommt eine passendere Lösung als mit einer losgelösten Fahrstil-App.

Auch die eigene Einschätzung bleibt eine Alternative. Viele erfahrene Autofahrer wissen, ob sie häufig abrupt bremsen oder zu schnell in Situationen fahren. Trotzdem ist Selbstbeobachtung anfällig für blinde Flecken. Ich halte die App besonders dann für sinnvoll, wenn jemand sein Verhalten verbessern möchte, aber keine Lust auf manuelle Notizen hat. Sie ist weniger überzeugend für Menschen, die bereits konsequent defensiv fahren und aus einer zusätzlichen Auswertung keinen weiteren Nutzen ziehen.

Der entscheidende Unterschied zu einem reinen Bonusprogramm besteht für mich darin, dass die App nicht nur als kurzfristiger Anreiz betrachtet werden sollte. Wenn man sie ausschließlich installiert, um auf einen möglichen finanziellen Vorteil zu hoffen, kann die Motivation schnell nachlassen. Nachhaltiger ist die Nutzung, wenn man die Rückmeldungen als Werkzeug für ruhigere und vorausschauendere Fahrten versteht. Der finanzielle Zusammenhang mit der Versicherung bleibt wichtig, sollte aber nicht die einzige Begründung für die Installation sein.

Die wichtigsten Grenzen im täglichen Gebrauch

Die größte Hürde ist die Zielgruppe. Ohne passenden Bezug zur ADAC Autoversicherung wird der Nutzen sehr wahrscheinlich kleiner als bei einem Nutzer, der den Telematik-Baustein bewusst einsetzen möchte. Ich würde die App deshalb nicht als allgemeine Empfehlung für jeden Android- oder iOS-Fahrer aussprechen. Sie ist eine Speziallösung, und Speziallösungen sind dann gut, wenn das eigene Problem genau zu ihrem Zweck passt.

Eine weitere Grenze ist die Interpretation der Ergebnisse. Kein Fahrwert kann den gesamten Kontext einer Fahrt vollständig erklären. Eine starke Bremsung kann in einer Gefahrensituation richtig gewesen sein. Langsames Fahren kann durch einen Stau entstehen und sagt nicht automatisch etwas über besonders vorausschauendes Fahren aus. Wer jede Abweichung als persönlichen Fehler betrachtet, wird die Auswertung eher frustrierend als hilfreich finden.

Ich würde auch nicht erwarten, dass die App die Qualität eines Fahrers umfassend beurteilt. Sie kann Hinweise liefern, aber sie ersetzt weder Fahrsicherheitstraining noch eine ehrliche Reflexion über Müdigkeit, Ablenkung und riskante Entscheidungen. Gerade der Umgang mit dem Smartphone bleibt eine persönliche Verantwortung. Eine App, die das Fahrverhalten bewertet, darf niemals zum Anlass werden, während der Fahrt Einstellungen zu kontrollieren.

Für Pendler mit sehr wechselnden Strecken kann die Einordnung ebenfalls schwieriger sein. Eine bekannte Stadtfahrt, eine enge Parkplatzsuche und eine freie Landstraße stellen völlig unterschiedliche Anforderungen. Wer nur einzelne außergewöhnliche Fahrten betrachtet, erhält kein faires Bild des normalen Fahrstils. Mein Rat ist deshalb, die App über einen repräsentativen Zeitraum zu nutzen und besondere Umstände gedanklich mitzunotieren, statt nur den besten oder schlechtesten Tag herauszugreifen.

Was ich vor der Installation prüfen würde

Vor dem Download würde ich zuerst die eigene Versicherungssituation klären. Der Store fasst die App als Telematik-Baustein für Autofahrer mit ADAC Autoversicherung zusammen. Das ist keine Nebensache, sondern die zentrale Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz. Wer diese Verbindung nicht hat, sollte eher nach einer unabhängigen Fahrtenbuch-, Navigations- oder Fahrstil-App suchen, je nachdem, welches Ziel tatsächlich verfolgt wird.

Danach würde ich mir überlegen, was ich konkret verbessern oder beobachten möchte. Ein gutes Ziel wäre etwa: ruhiger durch den morgendlichen Berufsverkehr fahren oder die eigene Fahrweise über mehrere Wochen realistischer einschätzen. Ein schlechtes Ziel wäre dagegen, jede einzelne Fahrt sofort mit einer perfekten Bewertung zu versehen. Die App kann eine Entwicklung sichtbar machen, aber sie sollte nicht zum täglichen Kontrollzwang werden.

Beim Wechsel auf ein neues Smartphone oder bei einer Neuinstallation würde ich besonders sorgfältig durch die Einrichtung gehen und die App nicht erst kurz vor einer wichtigen Fahrt konfigurieren. Für eine faire Beurteilung braucht der Nutzer einen normalen, störungsfreien Start. Außerdem sollte man nach den ersten Fahrten prüfen, ob die Ergebnisse zur eigenen Erinnerung passen. Wenn etwas ungewöhnlich wirkt, ist eine einzelne Abweichung noch kein Grund für ein endgültiges Urteil.

Die technische Grundlage ist ebenfalls relevant: Die aktuelle Version setzt iOS 11 oder neuer voraus. Wer ein älteres Apple-Gerät verwendet, sollte vorab prüfen, ob das eigene System diese Voraussetzung erfüllt. Für aktuelle Geräte ist das normalerweise keine besondere Hürde, bei älteren Smartphones kann sie aber über die Nutzbarkeit entscheiden. Diese kleine Kontrolle spart mehr Ärger, als erst nach einer erfolglosen Installation nach der Ursache zu suchen.

Worauf ich bei der weiteren Entwicklung achten würde

Bei einer App wie dieser beobachte ich vor allem, ob die Rückmeldungen verständlich bleiben. Eine gute Weiterentwicklung wäre für mich nicht automatisch eine größere Zahl an Anzeigen, sondern eine klarere Erklärung, wie Nutzer aus den Ergebnissen eine bessere Fahrgewohnheit ableiten können. Telematikdaten sind nur dann wertvoll, wenn sie im Alltag handlungsfähig machen und nicht bloß zusätzliche Zahlen auf dem Bildschirm erzeugen.

Ebenso wichtig ist die Balance zwischen Automatisierung und Kontrolle. Die App sollte den Fahrer möglichst wenig ablenken und trotzdem genug Orientierung bieten, damit die Auswertung nachvollziehbar bleibt. Wenn dieser Spagat gelingt, kann Fahr + Spar gegenüber einem handgeschriebenen Fahrtenbuch deutlich angenehmer sein. Wenn die Informationen dagegen zu knapp oder zu schwer einzuordnen sind, bleibt der manuelle Vergleich mit den eigenen Gewohnheiten oft die bessere Ergänzung.

Für bestehende Nutzer lohnt es sich, nach Aktualisierungen nicht nur auf sichtbare Änderungen zu achten. Entscheidend ist auch, ob der tägliche Ablauf stabil bleibt: Fahrt starten, später in Ruhe nachsehen und die Ergebnisse über mehrere Situationen vergleichen. Ich würde neue Versionen deshalb zunächst normal verwenden und erst danach beurteilen, ob sich die persönliche Nutzung tatsächlich verbessert hat. Erwartungen an konkrete, nicht angekündigte Funktionen würde ich nicht zum Maßstab machen.

Mein Gesamturteil fällt positiv, aber bewusst eingeschränkt aus. ADAC Fahr + Spar ist dann eine sinnvolle Wahl, wenn Versicherung, Telematik-Zweck und persönliches Interesse an der eigenen Fahrweise zusammenpassen. Für diesen Nutzerkreis ist die kostenlose App eine praktische Möglichkeit, Fahrten nicht nur aus dem Gedächtnis zu bewerten. Sie kann helfen, Stressmuster und unruhige Gewohnheiten zu erkennen und daraus kleine, realistische Änderungen abzuleiten.

Ich würde sie Freunden mit ADAC Autoversicherung empfehlen, die ihren Fahrstil reflektieren möchten und eine digitale Lösung einem manuellen Fahrtenbuch vorziehen. Nicht empfehlen würde ich sie als universelle Autofahrer-App, als Ersatz für eine formale Kilometerdokumentation oder als alleinige Grundlage für eine umfassende Sicherheitsbeurteilung. Die aktuelle Version 5.4.0 und die lange Weiterführung seit dem Start sprechen für ein etabliertes Angebot. Der eigentliche Wert entsteht aber erst durch eine faire Nutzung: normale Fahrten beobachten, Ausnahmen einordnen und die Rückmeldungen als Lernhilfe statt als Urteil über die eigene Person verstehen.

Vorteile

  • Praktische Kombination aus Routenplanung
  • Verkehrslage und Tankstellenpreisen
  • Aktuelle Kraftstoffpreise erleichtern den Vergleich entlang der Strecke
  • ADAC-Informationen wirken vertrauenswürdig und übersichtlich aufbereitet
  • Nützliche Hinweise zu Staus
  • Baustellen und Verkehrsstörungen
  • Hilfreich für die Reiseplanung mit Auto und unterschiedlichen Tankstopps

Nachteile

  • Viele Funktionen sind besonders auf ADAC-Mitglieder zugeschnitten
  • Kraftstoffpreise können je nach Meldung leicht verzögert angezeigt werden
  • Für kurze Strecken wirkt der Funktionsumfang teilweise überladen
  • Die App benötigt unterwegs regelmäßig eine aktive Internetverbindung
  • Zusätzliche Berechtigungen können datenschutzbewusste Nutzer abschrecken
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Kategorie
Finanzen
Version
5.4.0

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ADAC Fahr + Spar und wie funktioniert die App?

ADAC Fahr + Spar ist eine App für Autofahrer, die das eigene Fahrverhalten analysiert und Hinweise zu einer vorausschauenden, möglichst sicheren und effizienten Fahrweise gibt. Nach der Einrichtung werden je nach Geräteunterstützung beispielsweise Beschleunigungen, Bremsmanöver, Kurvenfahrten und Fahrtenverläufe ausgewertet. Die Ergebnisse erscheinen übersichtlich in der App und können dabei helfen, das persönliche Fahrverhalten besser einzuschätzen.

Welche Voraussetzungen müssen für die Nutzung von ADAC Fahr + Spar erfüllt sein?

Für die Nutzung benötigen Sie ein kompatibles Android- oder iOS-Smartphone, eine aktuelle Version der App sowie aktivierte Ortungsdienste. Je nach Funktionsumfang können außerdem Bewegungs- und Aktivitätsberechtigungen erforderlich sein. Das Smartphone sollte während der Fahrt sicher befestigt sein und ausreichend Akku besitzen. Vor der ersten Fahrt empfiehlt es sich, alle Hinweise zur Einrichtung und zu den benötigten Berechtigungen aufmerksam zu lesen.

Welche Daten erfasst ADAC Fahr + Spar während einer Fahrt?

Die App kann abhängig von Smartphone, Betriebssystem und aktivierten Einstellungen verschiedene Informationen zur Fahrt erfassen. Dazu gehören typischerweise Standortdaten, Geschwindigkeit beziehungsweise Bewegungsdaten sowie Ereignisse wie starkes Beschleunigen, abruptes Bremsen oder schnelle Kurvenfahrten. Da dabei persönliche und möglicherweise standortbezogene Daten verarbeitet werden, sollten Sie die Datenschutzerklärung prüfen und Berechtigungen nur im gewünschten Umfang erteilen.

Kann ADAC Fahr + Spar den Kraftstoffverbrauch tatsächlich senken?

ADAC Fahr + Spar kann den Kraftstoffverbrauch nicht automatisch reduzieren, unterstützt Sie aber dabei, ineffiziente Fahrweisen zu erkennen. Ruhiges Beschleunigen, vorausschauendes Bremsen und eine gleichmäßige Geschwindigkeit können grundsätzlich zu einem sparsameren Fahren beitragen. Die App liefert dafür Auswertungen und Anregungen. Das tatsächliche Einsparpotenzial hängt jedoch auch von Fahrzeugtyp, Verkehr, Strecke, Wetter, Beladung und Ihrem persönlichen Fahrstil ab.

Ist die Nutzung von ADAC Fahr + Spar während der Fahrt sicher und kostenlos?

Die App sollte ausschließlich eingerichtet und bedient werden, bevor Sie losfahren. Während der Fahrt darf das Smartphone nicht in der Hand gehalten oder manuell bedient werden; eine sichere Halterung ist wichtig. Ob alle Funktionen kostenlos verfügbar sind oder bestimmte Angebote, Mitgliedschaften beziehungsweise Bedingungen gelten, kann sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor dem Download die aktuellen Angaben im offiziellen App Store und die Nutzungsbedingungen.

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