IBI - multi stop Routenplaner

Karten & Navigation

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Wenn ich mehrere Ziele mit dem Auto, Fahrrad oder LKW anfahren muss, beginnt das eigentliche Problem oft nicht bei der Navigation, sondern bei der Reihenfolge. Eine Adresse nach der anderen in eine gewöhnliche Karten-App einzutippen, funktioniert für einen kurzen Ausflug noch ganz gut. Sobald aber mehrere Stopps zusammenkommen, wird daraus schnell eine Mischung aus Notizen, manueller Planung und unnötigen Umwegen. Genau an diesem Punkt setzt IBI - multi stop Routenplaner an.

Ich sehe die App weniger als vollständigen Ersatz für eine klassische Navigations-App, sondern als Werkzeug für die Vorbereitung einer Fahrt mit mehreren Adressen. Sie gehört zur Kategorie Karten und Navigation, stammt vom Entwickler First Element und ist kostenlos erhältlich. Im Mittelpunkt steht die Planung einer Route für zwei bis zweihundert Adressen. Diese große Spanne macht die App besonders für Lieferungen, Besuche bei mehreren Kunden, Servicetermine oder eine private Erledigungstour interessant.

Mein Eindruck: IBI ist dann stark, wenn ich zuerst Ordnung in viele Ziele bringen möchte und erst danach losfahre. Wer dagegen nur schnell eine einzelne Adresse finden, aktuelle Verkehrslage prüfen oder spontan eine bekannte Karten-App öffnen will, braucht dieses zusätzliche Planungsschritt wahrscheinlich nicht. Die Stärke liegt in der Mehrstopp-Logik, nicht in möglichst vielen allgemeinen Kartenfunktionen.

Von der Adressensammlung zur fertigen Fahrt

Der Ausgangspunkt: Viele Ziele, aber noch keine sinnvolle Reihenfolge

Ein realistisches Beispiel ist eine kleine Tagestour mit mehreren Anlaufstellen. Ich habe morgens eine Liste aus Kundenadressen, einem Ersatzteillager und einem letzten Ziel am Stadtrand. Die Adressen liegen nicht automatisch in der Reihenfolge vor, in der ich sie sinnvoll anfahren sollte. Eine normale Karten-App hilft mir zwar beim Weg von A nach B, nimmt mir aber die grundsätzliche Sortierung einer längeren Liste nicht unbedingt ab.

Bei IBI würde ich deshalb nicht mit dem ersten Ziel beginnen, das mir gerade einfällt. Ich würde zunächst alle Adressen sammeln und prüfen, ob sie vollständig und eindeutig geschrieben sind. Das klingt banal, ist in der Praxis aber einer der wichtigsten Schritte. Ein Zahlendreher, ein fehlender Ort oder eine unklare Straßenbezeichnung kann die gesamte Planung ausbremsen. Die Qualität der Route beginnt hier mit der Qualität der Eingabe.

Die App ist für zwei bis zweihundert Adressen ausgelegt. Für eine private Runde mit wenigen Stopps ist das angenehm überschaubar; für gewerbliche Touren bietet die Obergrenze deutlich mehr Spielraum. Trotzdem würde ich eine sehr lange Liste nicht ungeprüft aus einer alten Tabelle übernehmen. Je mehr Ziele enthalten sind, desto wichtiger wird es, jeden Treffer vor dem Start kurz gegen die tatsächliche Adresse zu kontrollieren.

Adressen eingeben und die Liste bewusst vorbereiten

In meinem Arbeitsablauf würde ich die Ziele zunächst in einer klaren Reihenfolge erfassen, auch wenn diese später optimiert werden soll. Das hilft mir, die Liste wiederzuerkennen und Fehler zu finden. Besonders bei ähnlichen Straßennamen oder mehreren Orten mit demselben Namen sollte ich nicht nur auf den ersten Vorschlag vertrauen. Die Planung ist schließlich nur so zuverlässig wie die Zuordnung der Adresse.

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Vorteil einer solchen Mehrstopp-App ist die Trennung zwischen Datensammlung und eigentlicher Fahrt. Ich kann die Route gedanklich vorbereiten, bevor ich im Fahrzeug sitze. Das reduziert den Druck, während der Fahrt noch Ziele zu suchen oder die Reihenfolge spontan zu verändern. Für Lieferfahrer und Außendienstler ist diese Vorbereitung oft wertvoller als eine besonders aufwendig gestaltete Kartenansicht.

Bei einer privaten Tour würde ich ähnlich vorgehen: erst alle Besorgungen aufnehmen, dann die Ziele nach Lage und gewünschtem Ablauf betrachten. Muss ich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem Ort sein, sollte dieser Stopp bei der Planung besonders beachtet werden. Eine automatische Optimierung kann Wege verkürzen, aber sie kennt nicht automatisch jede persönliche Priorität. Ein Termin, eine Öffnungszeit oder ein mitzunehmender Gegenstand kann wichtiger sein als die theoretisch kürzeste Gesamtstrecke.

Das passende Verkehrsmittel nicht nur als Nebensache behandeln

IBI richtet sich an Fahrten mit dem Auto, Fahrrad oder LKW. Das ist mehr als eine reine Auswahl für die Oberfläche, denn die Wahl des Verkehrsmittels verändert meine Erwartungen an die Route. Mit dem Fahrrad denke ich anders über Entfernung, Steigungen und erreichbare Wege nach als mit dem Auto. Mit einem LKW sind mögliche Einschränkungen noch relevanter, weil eine Strecke, die auf der Karte kurz wirkt, nicht automatisch praktisch befahrbar ist.

Ich würde die Fahrzeugauswahl deshalb gleich am Anfang passend zum tatsächlichen Einsatz setzen und nicht erst kurz vor der Abfahrt. Für einen Lieferwagen oder LKW bleibt zusätzlich eine manuelle Plausibilitätsprüfung sinnvoll. Ein Routenplaner kann mir bei der Reihenfolge und beim Weg helfen, ersetzt aber nicht mein Wissen über Fahrzeughöhe, Gewicht, Zufahrten oder lokale Einschränkungen. Genau hier liegt ein wichtiger Trade-off: Die App kann die Planung strukturieren, aber die Verantwortung für die reale Befahrbarkeit bleibt bei mir.

Die Reihenfolge als eigentliche Kernaufgabe

Der entscheidende Moment ist die Berechnung einer sinnvollen Reihenfolge. Bei wenigen Stopps kann ich verschiedene Varianten noch im Kopf vergleichen. Bei einer längeren Liste wird das schnell unübersichtlich. IBI ist dafür gedacht, aus mehreren Adressen eine zusammenhängende Route zu machen, statt mich auf einzelne Teilstrecken zu beschränken.

Ich würde das Ergebnis trotzdem nicht blind übernehmen. Eine optimierte Reihenfolge kann aus Entfernungssicht überzeugend sein und im Alltag trotzdem unpraktisch wirken. Vielleicht muss ich zuerst Ware abholen, bevor ich sie ausliefern kann. Vielleicht ist ein Kunde nur zu einer bestimmten Zeit erreichbar. Vielleicht möchte ich am Ende in der Nähe meines Wohnorts landen. Solche Bedingungen gehören in meine Prüfung nach der Berechnung.

Ein guter Arbeitsgriff ist, die Route nicht nur als Linie auf der Karte zu betrachten, sondern als Ablauf mit Übergaben: Was liegt im Fahrzeug, welches Ziel kommt als Nächstes, und was muss dort erledigt werden? Gerade bei vielen Stopps verhindert diese Sichtweise, dass eine kurze Strecke automatisch mit einem guten Arbeitstag verwechselt wird.

Die Übergabe an die eigentliche Navigation

Für mich ist die Übergabe zwischen Planung und Fahrt ein zentraler Punkt. IBI kann die Mehrstopp-Route vorbereiten, während eine vertraute Navigationslösung anschließend für die konkrete Fahrt genutzt werden kann. Dieser Wechsel ist praktisch, bringt aber auch Reibung mit sich. Ich muss darauf achten, dass die geplante Reihenfolge beim Öffnen der nächsten Navigation erhalten bleibt und dass nicht versehentlich nur ein einzelnes Ziel übernommen wird.

Vor dem Losfahren würde ich daher die komplette Liste noch einmal durchgehen. Sind alle Stopps vorhanden? Ist der erste Zielpunkt wirklich der richtige? Gibt es ein Ziel, das ich aus organisatorischen Gründen vorziehen muss? Diese Kontrolle dauert meist weniger lange, als später während der Fahrt eine falsche Reihenfolge zu korrigieren.

Die App passt damit besonders gut in einen zweistufigen Ablauf: IBI für die Zusammenstellung und Ordnung vieler Ziele, eine Navigationsansicht für die tatsächliche Fahrt. Wer eine einzige Anwendung erwartet, die Planung, Live-Navigation, Verkehrsinformationen und sämtliche Fahrzeugdetails in einem durchgehenden Bildschirm vereint, könnte diesen Übergang als umständlich empfinden. Für mich ist er akzeptabel, solange ich die Route vor dem Start sauber vorbereite.

Was am Ende wirklich herauskommt

Das Ergebnis ist vor allem eine besser strukturierte Tour. Statt jede Adresse einzeln anzusteuern und nach jedem Stopp neu zu überlegen, habe ich einen festgelegten Ablauf. Das spart nicht nur potenziell Weg, sondern auch Aufmerksamkeit. Bei einer Fahrt mit vielen kleinen Aufgaben ist diese mentale Entlastung ein echter Nutzen.

In meinem Beispiel mit Kunden, Lager und Stadtrand würde ich nach der Planung wissen, in welcher Reihenfolge ich die Ziele anfahre und an welcher Stelle ich die Route an eine Navigationslösung übergebe. Vor dem Start könnte ich außerdem prüfen, ob die Reihenfolge zu den Arbeitsabläufen passt. Wenn ich am Lager etwas abholen muss, bevor ich Kunden beliefere, würde ich diese praktische Bedingung höher gewichten als eine rein geografische Optimierung.

Für private Nutzer kann das ähnlich aussehen: mehrere Geschäfte, eine Abholung, ein Besuch und anschließend der Heimweg. Der Nutzen entsteht nicht durch eine spektakuläre Einzelfunktion, sondern dadurch, dass die gesamte Liste als eine Aufgabe behandelt wird. IBI lohnt sich vor allem dann, wenn die Route selbst zum Planungsproblem wird.

Alltagstauglichkeit bei beruflichen Touren

Für kleine Betriebe, mobile Dienstleister und Fahrer mit wiederkehrenden Stopps kann die App eine einfache Zwischenlösung sein. Ich kann eine Tour vor Fahrtbeginn gedanklich und organisatorisch ordnen, ohne mich auf mehrere lose Notizen verlassen zu müssen. Besonders hilfreich ist das, wenn die Ziele nicht jeden Tag gleich sind, aber das gleiche Grundproblem wiederkehrt: viele Adressen, begrenzte Zeit und die Frage nach einer sinnvollen Reihenfolge.

Ein konkreter Tipp ist, die Route nach der Planung nicht sofort als endgültig zu betrachten. Ich würde zuerst die Stopps markieren, bei denen eine Übergabe, Abholung oder besondere Vorbereitung nötig ist. Danach prüfe ich, ob die optimierte Reihenfolge diese Bedingungen respektiert. So nutze ich die App als Entscheidungshilfe, statt ihr eine Aufgabe zu übertragen, für die sie meine betrieblichen Abläufe nicht kennen kann.

Auch für Fahrradfahrten kann der Ansatz interessant sein, etwa bei mehreren Besorgungen in einer Stadt. Hier würde ich besonders darauf achten, ob die vorgeschlagene Reihenfolge mit meiner körperlichen Belastung und dem Transport passt. Die kürzeste Strecke ist nicht immer die angenehmste, wenn ich schwere Einkäufe früh oder spät aufladen muss. Diese Art von Alltagserfahrung muss ich selbst in die Planung einbringen.

Wo der Ablauf ins Stocken geraten kann

Die erste mögliche Hürde ist die Adresseingabe. Mehrere Ziele bedeuten automatisch mehr Gelegenheiten für Tippfehler und falsche Zuordnungen. Ich würde deshalb nie direkt aus einer unbereinigten Liste starten. Eine kurze Prüfung der Schreibweise, des Orts und des erwarteten Zielpunkts ist bei einer Mehrstopp-Route wichtiger als bei einer einzelnen Navigation.

Die zweite Hürde ist die Erwartung an die Optimierung. Eine automatisch berechnete Reihenfolge ist nicht dasselbe wie eine vollständige Tagesplanung. Verkehr, Parkplatzsuche, Ladezeiten, Kundentermine und Fahrzeugbeschränkungen können den theoretischen Vorteil verändern. Wer diese Faktoren ignoriert, kann am Ende trotz einer ordentlich berechneten Route Zeit verlieren.

Die dritte Hürde betrifft die Übergabe an die Navigation. Wenn ich zwischen Anwendungen wechsle oder Ziele einzeln öffne, kann der Überblick leiden. Ich würde daher vor dem Start einen festen Ablauf verwenden: Route erstellen, Reihenfolge prüfen, ersten Stopp übernehmen, nach jedem erledigten Ziel den nächsten bewusst auswählen. Das ist etwas weniger bequem als eine vollständig integrierte Lösung, verhindert aber, dass ich mich auf einen unklaren automatischen Übergang verlasse.

Auch die Geräteanforderung sollte ich berücksichtigen. Die aktuelle Version 4.5.5 läuft ab Android 6.0. Für ein sehr altes Gerät ist das eine konkrete Grenze, während viele neuere Android-Smartphones damit problemlos zurechtkommen dürften. Die App ist mit einer Altersfreigabe ab null Jahren versehen, was für die Einordnung unproblematisch ist; für die praktische Nutzung zählt aber vor allem, ob das Gerät während der Planung zuverlässig bedienbar bleibt.

Kosten und die Frage, für wen sich IBI rechnet

Die App ist kostenlos erhältlich, bietet aber In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 1,99 Euro bis 244,99 Euro. Für mich bedeutet das: Ich würde vor der regelmäßigen Nutzung genau prüfen, welche Funktionen im kostenlosen Umfang enthalten sind und welche Arbeitsweise hinter den kostenpflichtigen Optionen steckt. Bei einer gelegentlichen privaten Tour möchte ich nicht automatisch für einen Umfang zahlen, den ich nur selten brauche.

Für einen beruflichen Einsatz kann eine kostenpflichtige Erweiterung dagegen sinnvoll sein, wenn sie mir wiederholt Zeit bei der Vorbereitung spart. Die Entscheidung sollte nicht vom bloßen Funktionsumfang abhängen, sondern davon, wie oft ich Mehrstopp-Routen erstelle und wie teuer manuelle Planung für mich ist. Wichtig ist, die Kosten in den eigenen Ablauf einzuordnen: Eine App, die nur einmal im Monat zum Einsatz kommt, muss anders bewertet werden als ein tägliches Werkzeug.

Die Zahl von über zehntausend Installationen zeigt, dass IBI kein völlig unbekannter Nischenversuch ist, aber ich würde daraus keine Garantie für jeden individuellen Arbeitsablauf ableiten. Gerade bei professionellen Touren sollte ich zuerst mit einer kleinen Strecke testen. So sehe ich, ob Eingabe, Reihenfolge und Übergabe zu meinem Fahrzeug und meiner täglichen Organisation passen.

Vergleich mit gewöhnlichen Karten-Apps

Gegenüber einer klassischen Karten-App hat IBI einen klareren Schwerpunkt: nicht die einzelne Suche, sondern die Zusammenstellung einer Route mit vielen Stopps. Wenn ich nur von meiner Wohnung zu einem Restaurant möchte, ist eine normale Kartenlösung schneller und vertrauter. Sie bietet meist den direkteren Einstieg für spontane Fahrten und die laufende Orientierung während des Weges.

IBI wird interessanter, sobald ich mehrere Adressen in einem Ablauf verbinden muss. Der Vorteil liegt dann in der Vorbereitung und der Reihenfolge. Im Gegenzug muss ich mich stärker mit der Route beschäftigen, bevor ich losfahre. Das ist kein Nachteil für jeden Nutzer, aber es verändert den Charakter der Anwendung: IBI ist eher ein Planungswerkzeug als ein beiläufig geöffneter Kartenbegleiter.

Für sehr anspruchsvolle Fuhrpark- oder Logistikabläufe würde ich außerdem prüfen, ob eine spezialisierte Branchenlösung besser passt. Wenn Disposition, Fahrerkommunikation, Zeitfenster, Belege oder laufende Auftragsänderungen im Mittelpunkt stehen, kann ein einfacher Mehrstopp-Planer zu wenig sein. Für überschaubare Touren mit vielen Adressen ist die geringere Komplexität dagegen ein Vorteil, weil ich nicht erst ein großes System lernen muss.

Mein praktischer Ablauf vor dem Start

Ich würde IBI in fünf gedanklichen Phasen verwenden. Zuerst sammle ich alle Ziele und bereinige die Adressen. Danach wähle ich das tatsächliche Verkehrsmittel und prüfe, ob die Tour zu meinem Fahrzeug passt. Im dritten Schritt lasse ich eine Reihenfolge erstellen, ohne sie sofort als unveränderlich zu akzeptieren. Anschließend gleiche ich sie mit Terminen, Abholungen und persönlichen Prioritäten ab. Erst dann übergebe ich die einzelnen Fahrtabschnitte an die Navigation.

Nach jedem Stopp würde ich kurz kontrollieren, ob der nächste Zielpunkt noch sinnvoll ist. Das ist besonders wichtig, wenn sich unterwegs etwas ändert. Muss ich einen Termin auslassen, eine Adresse ergänzen oder früher zurückfahren, sollte ich nicht an einem alten Plan festhalten. Die App hilft mir beim Ausgangsplan, aber ein guter Ablauf braucht weiterhin eine menschliche Entscheidungsschleife.

Dieser Workflow ist auch die Antwort auf eine häufige praktische Frage: Kann IBI mir die gesamte Fahrt abnehmen? Nein, ich würde die Anwendung eher als Planungszentrale für die Reihenfolge sehen. Die eigentliche Verantwortung für Adresse, Fahrzeug, Zeit und Übergabe bleibt bei mir. Wer das von Anfang an so einordnet, wird weniger enttäuscht und kann die Stärke der App gezielt nutzen.

Mein Fazit nach dem gesamten Ablauf

IBI - multi stop Routenplaner ist für mich eine zweckmäßige App für genau das Problem, das viele Standardkarten nur umständlich lösen: mehrere Adressen in eine brauchbare Fahrfolge zu bringen. Die Unterstützung für Auto, Fahrrad und LKW macht den Ansatz vielseitig, wobei ich bei größeren Fahrzeugen immer zusätzlich die reale Befahrbarkeit prüfen würde. Die kostenlose Grundidee ist leicht verständlich, während die In-App-Käufe vor einer regelmäßigen Nutzung genauer betrachtet werden sollten.

Ich würde die App einem Freund empfehlen, der regelmäßig Touren mit mehreren Stopps vorbereitet, aber kein umfassendes Logistiksystem benötigt. Sie passt zu Lieferungen im kleinen Rahmen, Außendienst, privaten Erledigungsrunden und Fahrradtouren mit mehreren Zielen. Weniger passend ist sie für Menschen, die fast ausschließlich einzelne Adressen ansteuern oder eine vollständig integrierte Live-Navigation mit allen organisatorischen Funktionen erwarten.

Mein wichtigster Rat lautet, die berechnete Route als guten Ausgangspunkt und nicht als unfehlbare Entscheidung zu behandeln. Adressen prüfen, Verkehrsmittel passend wählen, die Reihenfolge an echte Termine anpassen und die Übergabe an die Navigation vor dem Losfahren kontrollieren: Dann spielt IBI seine Stärke aus. Für mich ist genau diese Kombination aus automatischer Ordnung und eigener Kontrolle der Grund, warum die App bei Mehrstopp-Fahrten nützlicher sein kann als der spontane Griff zur üblichen Karten-App.

Vorteile

  • Mehrere Zwischenstopps lassen sich effizient in einer Route kombinieren.
  • Die optimierte Reihenfolge kann Zeit und Fahrstrecke sparen.
  • Geeignet für Lieferdienste
  • Außendienst und private Erledigungen.
  • Adressen können übersichtlich in einer gemeinsamen Route verwaltet werden.
  • Praktisch für tägliche Fahrten mit vielen Zielorten.

Nachteile

  • Für die Routenberechnung ist eine aktive Internetverbindung erforderlich.
  • Sehr umfangreiche Touren können auf älteren Geräten unübersichtlich werden.
  • Die Genauigkeit hängt von den verwendeten Karten- und Verkehrsdaten ab.
  • Zusätzliche Funktionen können je nach Tarif oder Version eingeschränkt sein.
  • Bei kurzfristigen Verkehrsänderungen muss die Route manuell aktualisiert werden.
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Häufig gestellte Fragen

Was ist IBI – multi stop Routenplaner und für wen eignet sich die App?

IBI – multi stop Routenplaner ist eine Navigations-App für Fahrten mit mehreren Zwischenstopps. Sie eignet sich besonders für Lieferdienste, Außendienstmitarbeiter, Handwerker, Kurierfahrer und private Nutzer, die mehrere Ziele effizient miteinander verbinden möchten. Statt jeden Stopp einzeln zu planen, können Nutzer eine komplette Route verwalten und die Reihenfolge der Ziele übersichtlich organisieren.

Wie viele Zwischenstopps kann ich mit IBI – multi stop Routenplaner hinzufügen?

Die mögliche Anzahl der Zwischenstopps hängt von der jeweiligen App-Version, den technischen Einschränkungen und möglicherweise vom verwendeten Tarif ab. Vor dem Download sollte man deshalb die aktuelle Beschreibung im jeweiligen App Store prüfen. Für alltägliche Touren mit mehreren Adressen ist die Anwendung grundsätzlich ausgelegt. Bei sehr umfangreichen Liefer- oder Besuchslisten können zusätzliche Einschränkungen oder kostenpflichtige Funktionen relevant sein.

Optimiert IBI die Reihenfolge der Stopps automatisch?

Eine der wichtigsten Funktionen eines Multi-Stopp-Routenplaners ist die bessere Anordnung mehrerer Ziele, damit unnötige Umwege reduziert werden können. IBI unterstützt die Planung einer zusammenhängenden Route und kann je nach Version Möglichkeiten zur Optimierung oder manuellen Anpassung bieten. Nutzer sollten dennoch beachten, dass Verkehr, Baustellen, Einbahnstraßen, Zeitfenster und individuelle Prioritäten die tatsächlich beste Reihenfolge beeinflussen können.

Benötigt IBI – multi stop Routenplaner eine Internetverbindung und GPS?

Für die Suche nach Adressen, die Berechnung von Routen und aktuelle Verkehrsinformationen wird normalerweise eine aktive Internetverbindung benötigt. GPS beziehungsweise die Standortfreigabe ist hilfreich, wenn die eigene Position während der Fahrt verfolgt oder die Navigation gestartet werden soll. Wer unterwegs mit schwachem Empfang fährt, sollte die Route möglichst vorher vorbereiten und prüfen, ob die verwendete Karten- oder Navigationsfunktion Offline-Unterstützung anbietet.

Ist IBI – multi stop Routenplaner kostenlos und welche Berechtigungen sind erforderlich?

Ob alle Funktionen kostenlos verfügbar sind, hängt von der aktuellen Version und dem Geschäftsmodell der App ab. Manche Anwendungen bieten eine kostenlose Basisversion und verlangen für zusätzliche Stopps, erweiterte Optimierung oder weitere Werkzeuge einen Kauf oder ein Abonnement. Vor der Installation sollten außerdem die angeforderten Berechtigungen geprüft werden. Standortzugriff, Internetverbindung und gegebenenfalls Kontakte oder Dateien sollten nur erlaubt werden, wenn sie für die gewünschte Nutzung wirklich notwendig sind.

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