bebrassie - Golf Game Tracking

Sport

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Wer beim Golfen nicht nur das Gefühl nach der Runde behalten, sondern auch die eigene Entwicklung nachvollziehen möchte, findet in bebrassie einen interessanten Begleiter. Die Sport-App von Tourbrassie GmbH verbindet automatische Schlagerkennung mit Smartphone oder Smartwatch, Statistikfunktionen und einem Entfernungsmesser. Ich habe sie dabei vor allem als Werkzeug erlebt, das zwischen spontaner Hilfe auf dem Platz und langfristiger Auswertung vermitteln soll.

Der erste Eindruck ist angenehm unkompliziert: bebrassie ist kostenlos erhältlich, richtet sich mit der Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ an ein sehr breites Publikum und läuft ab iOS beziehungsweise Android 7.1. Im App-Bereich hat sie sich bereits eine kleine, aber sichtbare Nutzerbasis aufgebaut: Es gibt über zehntausend Installationen, eine durchschnittliche Bewertung von 4,4 bei etwas mehr als hundert Bewertungen und einige Dutzend schriftliche Rezensionen. Diese Zahlen machen sie nicht zum bekanntesten Golfwerkzeug, zeigen aber, dass sie mehr ist als ein kurzfristiger Testkandidat.

Was in der ersten Woche wirklich überzeugt

In den ersten Runden liegt der Reiz eindeutig darin, dass ich nicht jeden Schlag manuell dokumentieren muss. Gerade nach einem misslungenen Annäherungsschlag habe ich wenig Lust, am Smartphone herumzutippen. Eine automatische Erkennung nimmt diese Hürde aus dem Ablauf und lässt mich stärker im Spiel bleiben. Das ist der Unterschied zu einer einfachen Notiz-App: Dort muss ich mich aktiv an die Dokumentation erinnern, während bebrassie den Vorgang stärker in die Runde einbindet.

Der Entfernungsmesser ist ebenfalls eine Funktion, die schnell praktisch wird. Vor einem Schlag möchte ich meist nicht lange suchen, sondern eine klare Orientierung bekommen und dann selbst entscheiden, welchen Schläger ich nehme. Für Gelegenheitsspieler kann das wertvoller sein als eine überladene Analyse mit unzähligen Diagrammen. bebrassie wirkt in diesem Zusammenhang wie ein stiller Helfer: Sie soll Informationen liefern, ohne den gesamten Golfplatz in ein Technikprojekt zu verwandeln.

Mein wichtigster Tipp für die erste Woche lautet deshalb: Nicht sofort versuchen, jede Statistik zu verstehen. Ich würde zunächst nur darauf achten, ob die automatische Schlagerkennung im eigenen Alltag zuverlässig genug in den Ablauf passt und ob der Entfernungsmesser tatsächlich häufiger genutzt wird als die gewohnte Alternative. Wer diese beiden Kernfunktionen nicht regelmäßig verwendet, wird auch die späteren Auswertungen kaum dauerhaft schätzen.

Besonders sinnvoll ist die App für Spieler, die anfangen, ihre Runden bewusster zu betrachten. Ein typisches Szenario wäre eine Feierabendrunde: Ich habe wenig Zeit, möchte aber anschließend wissen, an welchen Stellen die Runde gekippt ist. Statt mich ausschließlich auf mein Gedächtnis zu verlassen, kann ich die aufgezeichneten Informationen später als Ausgangspunkt nehmen. Das ersetzt keinen Trainer und keine eigene Einschätzung, macht aus einem vagen Eindruck aber eine konkretere Gesprächsgrundlage.

Die Verbindung mit einer Smartwatch kann den praktischen Eindruck zusätzlich verbessern, weil ich das Smartphone nicht für jede Information in die Hand nehmen muss. Gleichzeitig hängt der Komfort davon ab, wie gut ich mich mit der jeweiligen Gerätebedienung fühle. Wer ohnehin ungern während des Spiels auf eine Uhr schaut, wird durch die zusätzliche Option nicht automatisch schneller oder konzentrierter. Die Stärke liegt also weniger in der bloßen Kompatibilität als darin, dass sie sich an den eigenen Ablauf anpassen lässt.

In der Anfangsphase sollte man auch die Erwartungen an die automatische Erkennung richtig einordnen. Automatisierung ist bequem, aber sie nimmt mir nicht jede Aufmerksamkeit ab. Ich würde nach einer Runde kurz prüfen, ob die erfassten Ereignisse plausibel wirken, statt blind jede Statistik als objektive Wahrheit zu behandeln. Dieser kleine Kontrollschritt verhindert, dass sich ein unbemerkter Erkennungsfehler über mehrere Runden in meine Einschätzung einschleicht.

Im Vergleich zu einer klassischen Scorekarte ist bebrassie natürlich weniger unmittelbar und weniger unabhängig von Technik. Eine Papierkarte funktioniert ohne Akku, ohne App-Start und ohne digitale Ablenkung. Dafür liefert sie keine komfortable Auswertung und verlangt deutlich mehr Disziplin, wenn ich später Muster erkennen möchte. Gegenüber einer allgemeinen Fitness-App hat bebrassie den Vorteil, dass ihre Funktionen auf den Golfablauf zugeschnitten sind, statt Schritte, Puls oder Trainingszeit in den Mittelpunkt zu stellen.

Für wen der Einstieg besonders sinnvoll ist

Ich sehe den größten Nutzen bei Freizeitgolfern, die regelmäßig spielen, aber noch kein festes System für ihre Nachbereitung haben. Auch Spieler, die zwischen zwei Trainerstunden besser verstehen möchten, was auf dem Platz passiert, können profitieren. Die App macht die Analyse nicht automatisch perfekt, senkt aber die Schwelle, überhaupt mit einer strukturierten Beobachtung zu beginnen.

Weniger passend ist sie für Menschen, die beim Golf bewusst jede digitale Begleitung vermeiden möchten. Wer das Smartphone grundsätzlich im Hintergrund lassen will, empfindet selbst ein diskretes Werkzeug schnell als Störung. Auch sehr erfahrene Spieler mit einem bereits etablierten, detaillierten Trainingssystem sollten prüfen, ob bebrassie einen echten Zusatz bringt oder nur eine weitere Datenquelle erzeugt.

Bleibt nach dem ersten Monat noch ein Grund zur Nutzung?

Der langfristige Wert entscheidet sich nicht an der ersten gelungenen Runde, sondern daran, ob die gesammelten Informationen später zu besseren Entscheidungen führen. Genau hier ist bebrassie interessanter als ein reiner Entfernungsmesser. Die Distanz ist im Moment nützlich; die Statistik kann darüber hinaus helfen, wiederkehrende Schwächen zu erkennen. Allerdings funktioniert das nur, wenn ich die Auswertungen regelmäßig mit meiner tatsächlichen Wahrnehmung verbinde.

Ein sinnvoller Monatsrhythmus wäre für mich, nicht nach jedem einzelnen Schlag in Zahlen zu versinken, sondern nach mehreren Runden nach wiederkehrenden Situationen zu suchen. Vielleicht verliere ich häufig Schläge durch schlechte Entscheidungen rund um das Grün, vielleicht überschätze ich bestimmte Distanzen oder spiele unter Druck anders als bei einer lockeren Runde. bebrassie kann solche Fragen strukturieren, aber sie beantwortet sie nicht ohne meine Interpretation.

Ein konkreter Arbeitsablauf sieht so aus: Nach der Runde notiere ich mir nicht zusätzlich lange Kommentare, sondern merke mir nur eine auffällige Situation. Später vergleiche ich diesen Eindruck mit den aufgezeichneten Statistiken. Stimmen beide Perspektiven überein, habe ich einen brauchbaren Ansatzpunkt für die nächste Trainingseinheit. Weichen sie voneinander ab, lohnt sich gerade diese Abweichung, weil sie zeigt, dass mein subjektives Gefühl und mein tatsächliches Spiel nicht immer dasselbe sind.

Das ist einer der weniger offensichtlichen Vorteile: Die App kann nicht nur Fehler dokumentieren, sondern auch die eigene Wahrnehmung korrigieren. Viele Golfer erinnern sich besonders an spektakuläre Schläge und vergessen die unscheinbaren Entscheidungen, die eine Runde langsam verschlechtern. Eine strukturierte Aufzeichnung verschiebt die Aufmerksamkeit weg von einzelnen Highlights hin zu wiederholbaren Mustern. Für die Entwicklung ist das oft hilfreicher als ein schönes, aber zufälliges Ergebnis.

Die monatliche Nutzung bleibt trotzdem davon abhängig, ob ich mit den Statistiken etwas anfangen kann. Wer nur Zahlen sammelt, ohne daraus eine kleine Veränderung abzuleiten, wird vermutlich bald das Gefühl bekommen, dass die Anwendung keinen Fortschritt bringt. Ich würde deshalb pro Zeitraum höchstens einen oder zwei Punkte auswählen, an denen ich arbeiten möchte. Zu viele Ziele machen die Auswertung schnell unübersichtlich und verwandeln eine hilfreiche Begleitung in eine zusätzliche Pflicht.

Die In-App-Käufe liegen bei Abrechnung über Google Play zwischen 4,99 Euro und 59,99 Euro. Das ist für die Entscheidung wichtig, weil die kostenlose Verfügbarkeit den Einstieg erleichtert, die dauerhafte Nutzung aber je nach gewünschtem Umfang mit zusätzlichen Kosten verbunden sein kann. Ich würde daher zuerst prüfen, ob die kostenlosen Grundfunktionen in meinen normalen Runden tatsächlich einen festen Platz bekommen. Ein Upgrade lohnt sich erst, wenn ich den Mehrwert nicht nur theoretisch interessant finde, sondern regelmäßig nutze.

Gerade bei einem Statistikwerkzeug ist die Abgrenzung zwischen „mehr Daten“ und „bessere Entscheidungen“ entscheidend. Ein kostenpflichtiger Zusatz kann attraktiv wirken, wenn er zusätzliche Auswertungen verspricht, aber nicht jede neue Kennzahl hilft beim Training. Für mich wäre der richtige Maßstab: Kann ich nach der Auswertung eine konkrete Entscheidung für die nächste Runde oder Übung ableiten? Wenn nicht, bleibt die Erweiterung eher Sammelleidenschaft als praktischer Fortschritt.

Wie sich bebrassie gegen die üblichen Alternativen schlägt

Mit einer simplen Score-App ist bebrassie dann überlegen, wenn automatische Erfassung und Entfernungen im Vordergrund stehen. Eine reine Scorekarte bleibt schneller, wenn ich nur das Ergebnis festhalten möchte. Gegenüber einer persönlichen Tabelle auf dem Computer bietet bebrassie mehr Nähe zum tatsächlichen Spiel, während eine Tabelle bei individuellen Kategorien und eigener Auswertung flexibler sein kann.

Ein professionelles Coaching oder eine ausführliche Golfanalyse ersetzt die App ebenfalls nicht. Ein Trainer sieht Bewegungsabläufe, erkennt technische Ursachen und kann Übungen anpassen. bebrassie arbeitet stärker auf der Ebene dessen, was während der Runde passiert. Ich würde sie deshalb nicht als Alternative zum Unterricht verstehen, sondern als Möglichkeit, zwischen den Terminen bessere Fragen zu sammeln und Fortschritte nicht allein nach Gefühl zu bewerten.

Auch ein zusätzlicher Entfernungsmesser kann für bestimmte Spieler die bessere Wahl sein, wenn maximale Einfachheit und eine einzige Aufgabe zählen. bebrassie ist dann im Vorteil, wenn Distanzinformationen und spätere Statistik in einer Anwendung zusammengehören sollen. Der Preis für diese Verbindung ist eine gewisse Komplexität: Je mehr Funktionen ich nutze, desto eher muss ich mich mit dem Ablauf und der Pflege der Aufzeichnungen beschäftigen.

Die Pflege entscheidet über den dauerhaften Platz

Die größte Wartungsaufgabe ist nicht unbedingt technischer Natur, sondern mental. Ich muss die App vor oder während der Runde tatsächlich verwenden, die Geräte sinnvoll einbinden und später einen Blick auf die Ergebnisse werfen. Wer die Anwendung installiert, aber nach jeder Runde sofort vergisst, was sie aufgezeichnet hat, bekommt nur einen Bruchteil ihres Nutzens.

Ich würde bebrassie deshalb nicht für jede einzelne Golfpartie aktivieren, sondern einen festen Einsatzplan wählen. Beispielsweise kann ich sie bei Trainingsrunden oder bei einer Runde pro Woche nutzen, während ich lockere Spiele ohne digitale Begleitung genieße. Dieser Wechsel ist ein praktischer Kompromiss: Die Daten bleiben vergleichbar, aber die App übernimmt nicht jede Runde vollständig.

Ein zweiter hilfreicher Ansatz ist, die Auswertung an einen bestehenden Termin zu koppeln. Wenn ich ohnehin meine Schläger reinigen, die nächste Runde planen oder mit einem Mitspieler über das Spiel sprechen möchte, ist das ein guter Moment für den kurzen Rückblick. So entsteht keine separate Verwaltungsroutine. Die Anwendung wird Teil eines vorhandenen Rituals, statt eine weitere Aufgabe auf der Liste zu werden.

Bei der Nutzung mit Smartphone oder Smartwatch sollte ich außerdem darauf achten, welches Gerät den geringsten Widerstand erzeugt. Wenn ich für eine Information ständig das Telefon aus der Tasche nehmen muss, verliere ich schneller die Geduld. Wenn die Uhr dagegen unbequem oder zu ablenkend ist, bringt auch ihre Verfügbarkeit wenig. Der beste Aufbau ist nicht der technisch umfangreichste, sondern derjenige, bei dem ich während des Spiels kaum darüber nachdenken muss.

Dass die App bereits seit dem siebten April zweitausendsechzehn verfügbar ist, spricht für eine längere Präsenz im App-Markt. Für mich ist das ein beruhigendes Signal, aber kein Grund, Pflege und Gewohnheit zu unterschätzen. Eine lang verfügbare Anwendung kann nur dann dauerhaft nützlich bleiben, wenn sie in den eigenen Ablauf passt. Der entscheidende Test ist daher nicht das Installationsdatum, sondern ob ich nach einigen Wochen noch freiwillig zu ihr zurückkehre.

Wo die Nutzung ermüden kann

Die erste Ermüdungsquelle ist die Wiederholung. Nach den ersten Runden macht es Spaß, automatisch erfasste Schläge und Entfernungen zu betrachten. Nach mehreren Wochen kann derselbe Ablauf jedoch mechanisch wirken, besonders wenn ich keine konkrete Frage an die Daten habe. Das ist kein spezieller Fehler der Anwendung, aber bei einem Statistiktool ein realistisches Risiko: Die Neugier hält kürzer als die gewünschte Trainingsroutine.

Eine zweite mögliche Belastung entsteht durch zu viel Vertrauen in Zahlen. Golf ist von Platz, Wetter, Tagesform und Spielpartnern abhängig. Eine Statistik kann eine Tendenz zeigen, aber sie erklärt nicht automatisch, warum ein Schlag misslungen ist. Wenn ich schlechte Entscheidungen nur als Zahlenproblem behandle, übersehe ich womöglich taktische oder mentale Ursachen. bebrassie ist am stärksten, wenn ich ihre Aufzeichnungen als Hinweise und nicht als endgültiges Urteil lese.

Auch der Übergang zwischen automatischer Erkennung und eigener Kontrolle kann Geduld verlangen. Gerade deshalb würde ich nicht jede Runde sofort als perfekte Datensammlung betrachten. Ein praktischer Trick ist, auffällige Situationen direkt nach dem Loch kurz im Gedächtnis zu markieren und später zu prüfen, ob die Aufzeichnung dazu passt. So entsteht eine persönliche Plausibilitätskontrolle, ohne dass ich während des Spiels lange Eingaben machen muss.

Für Einsteiger kann außerdem die Menge an Möglichkeiten zunächst größer wirken als der tatsächliche Bedarf. Der Entfernungsmesser ist leicht zu verstehen, doch Statistikfunktionen entfalten ihren Wert erst mit etwas Disziplin. Wer gerade erst Golf lernt und noch an Grundbewegungen, Regeln und Platzroutine arbeitet, sollte sich nicht von jeder Kennzahl ablenken lassen. In dieser Phase kann eine einfache Scorekarte zusammen mit Unterricht die bessere Priorität sein.

Die Kosten der In-App-Käufe können ebenfalls den Eindruck verändern. Kostenlos zu starten, aber später zwischen unterschiedlichen bezahlten Erweiterungen abzuwägen, verlangt eine bewusste Entscheidung. Ich würde nicht aus Neugier kaufen, sondern erst nach mehreren genutzten Runden prüfen, welche Funktion mir konkret fehlt. So bleibt klar, ob ich für echten wiederkehrenden Nutzen bezahle oder nur für ein kurzfristiges Gefühl von Vollständigkeit.

Wer sehr selten Golf spielt, wird die langfristige Statistik vermutlich nicht ausreichend füllen. Bei wenigen Runden sind einzelne Ergebnisse zu stark von der jeweiligen Situation geprägt, um daraus sichere Schlüsse zu ziehen. Für diese Zielgruppe ist der Entfernungsmesser möglicherweise der einzige regelmäßige Nutzen. Wenn auch dieser nicht gebraucht wird, ist eine zusätzliche App eher Ballast als Hilfe.

Mein Urteil nach dem Abklingen der Neuheit

bebrassie verdient einen dauerhaften Platz, wenn ich sie als ruhiges Trainingswerkzeug und nicht als Spielzeug für Statistiken verwende. Die Kombination aus automatischer Schlagerkennung, Smartphone- oder Smartwatch-Nutzung, Entfernungsmesser und Auswertung ist spezifisch genug, um über die erste Neugier hinaus interessant zu bleiben. Besonders gut passt sie zu Freizeitspielern, die öfter auf dem Platz stehen und ihre Entscheidungen anhand echter Runden verbessern möchten.

Ihre Stärke liegt nicht darin, mir das Golfen abzunehmen. Sie liefert vielmehr eine praktische Verbindung zwischen dem, was während der Runde passiert, und dem, worüber ich danach nachdenke. Der beste Nutzen entsteht, wenn ich aus den Informationen kleine, konkrete Änderungen ableite: eine andere Vorbereitung, eine realistischere Distanzwahl oder ein gezielterer Trainingsschwerpunkt.

Ich würde die App nicht jedem Golfer ohne Einschränkung empfehlen. Wer digitale Geräte auf dem Platz vermeiden möchte, wer nur den Score notiert oder bereits mit einem ausgefeilten System arbeitet, findet möglicherweise keinen ausreichenden Zusatznutzen. Auch für sehr unregelmäßige Spieler kann die Pflege mehr Aufwand als Erkenntnis bringen.

Für mich fällt das Gesamturteil dennoch positiv aus. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit macht das Ausprobieren leicht, die Altersfreigabe hält die Nutzung niedrigschwellig, und die Präsenz von Tourbrassie GmbH im Golfbereich wirkt durch die lange Verfügbarkeit nicht wie ein flüchtiger Versuch. Die kostenpflichtigen Erweiterungen sollte ich allerdings erst dann in Betracht ziehen, wenn die Grundfunktionen zu einer echten Gewohnheit geworden sind.

Am Ende entscheidet nicht die Zahl der aufgezeichneten Schläge, sondern die Frage, ob ich nach einem Monat anders spiele als zuvor. Wenn bebrassie mir hilft, meine Runde sachlicher zu lesen und beim nächsten Mal eine konkrete Sache besser zu machen, bleibt sie auf meinem Smartphone. Wenn ich nur gelegentlich neugierig in Statistiken schaue, ist die klassische Scorekarte wahrscheinlich die ehrlichere und angenehmere Lösung.

Vorteile

  • Übersichtliche Statistiken helfen
  • das eigene Spiel gezielt zu verbessern.
  • Die Eingabe der Schläge ist schnell erledigt und stört den Spielfluss kaum.
  • Runden lassen sich bequem nachträglich analysieren und miteinander vergleichen.
  • Praktisch für Golfer
  • die Fortschritte über mehrere Plätze hinweg verfolgen möchten.
  • Die App kann die Motivation durch sichtbare Entwicklungen und persönliche Ziele steigern.

Nachteile

  • Der Nutzen hängt stark davon ab
  • wie konsequent jede Runde erfasst wird.
  • Für Einsteiger können die vielen Auswertungen zunächst etwas unübersichtlich wirken.
  • Ohne passende Platzdaten sind manche Funktionen möglicherweise nur eingeschränkt nutzbar.
  • Eine dauerhafte Nutzung kann je nach Funktionsumfang ein kostenpflichtiges Abo erfordern.
  • Die App ersetzt keine professionelle Traineranalyse oder individuelle Technikberatung.
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Kategorie
Sport
Version
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Häufig gestellte Fragen

Was ist bebrassie – Golf Game Tracking und für wen eignet sich die App?

bebrassie – Golf Game Tracking ist eine mobile Anwendung zur digitalen Erfassung und Auswertung von Golfrunden. Sie richtet sich an Freizeitgolfer ebenso wie an ambitionierte Spieler, die ihre Schläge, Ergebnisse und Fortschritte übersichtlich dokumentieren möchten. Besonders praktisch ist sie für Nutzer, die ihre Spielentwicklung nachvollziehen wollen, ohne jede Runde ausschließlich auf Papier oder in einer separaten Tabelle festzuhalten.

Welche Daten kann ich mit bebrassie während einer Golfrunde erfassen?

Je nach verwendeten Funktionen und unterstütztem Platz können Nutzer typischerweise wichtige Informationen zu ihrer Runde dokumentieren, etwa Ergebnisse pro Loch, Schläge und persönliche Notizen. Dadurch entsteht nach der Runde ein besserer Überblick über die eigene Leistung. Vor dem Download sollte man prüfen, welche Tracking-Optionen in der aktuellen Version tatsächlich verfügbar sind und ob bestimmte Funktionen vom Golfplatz oder Benutzerkonto abhängen.

Benötigt bebrassie eine Internetverbindung oder GPS?

Für einige Funktionen kann eine Internetverbindung erforderlich sein, beispielsweise zum Anmelden, Synchronisieren von Daten, Laden von Golfplätzen oder Abrufen gemeinsamer Spielinformationen. GPS kann außerdem genutzt werden, um den Standort auf dem Platz zu bestimmen oder bestimmte Tracking-Funktionen zu unterstützen. Die genaue Arbeitsweise hängt von Gerät, App-Version und aktivierten Funktionen ab. Eine stabile Verbindung vor der Runde ist daher empfehlenswert.

Kann ich mit anderen Spielern gemeinsam eine Runde verfolgen oder Ergebnisse teilen?

Eine der Stärken einer Golf-Tracking-App liegt normalerweise darin, Runden nicht nur individuell zu verwalten, sondern sie auch mit Mitspielern zu organisieren oder Ergebnisse zu vergleichen. Bei bebrassie sollten Nutzer vorab prüfen, welche sozialen Funktionen konkret angeboten werden, etwa gemeinsame Runden, Einladungen, Ranglisten oder das Teilen von Resultaten. Für die Nutzung können ein Benutzerkonto sowie die Zustimmung zu bestimmten Berechtigungen notwendig sein.

Ist bebrassie kostenlos und welche Berechtigungen sollte ich beachten?

Ob bebrassie vollständig kostenlos genutzt werden kann oder optionale kostenpflichtige Funktionen beziehungsweise In-App-Käufe enthält, kann sich je nach Plattform und aktueller Version unterscheiden. Vor der Installation empfiehlt sich ein Blick auf die Angaben im Google Play Store oder App Store. Außerdem sollte man die angeforderten Berechtigungen kontrollieren, insbesondere Standort-, Speicher- oder Benachrichtigungszugriff, und nur jene aktivieren, die für die gewünschten Funktionen erforderlich sind.

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